{"id":10863,"date":"2022-04-20T08:30:52","date_gmt":"2022-04-20T06:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10863"},"modified":"2022-04-20T09:10:09","modified_gmt":"2022-04-20T07:10:09","slug":"lgt-navigator-wieder-verstaerkte-risikobereitschaft-trotz-anhaltend-hohem-unsicherheitsgrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-wieder-verstaerkte-risikobereitschaft-trotz-anhaltend-hohem-unsicherheitsgrad\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Wieder verst\u00e4rkte Risikobereitschaft trotz anhaltend hohem Unsicherheitsgrad"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : In New York und in Asien zeigten sich Aktieninvestoren wieder risikobereiter. Dies trotz der Aussicht auf eine aggressive geldpolitische Straffung in den USA angesichts der anhaltend hohen Inflation und steigender Renditen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas in den Hintergrund ger\u00fcckt, scheinen auch die Sorgen hinsichtlich der Folgen der \u00abLockdown\u00bb-Massnahmen in China f\u00fcr die globalen Lieferketten sowie die Unsicherheiten \u00fcber die weitere Entwicklung des unvermindert fortgesetzten Krieges in der Ukraine.\u00a0 Im Zentrum des Interesses steht heute insbesondere das \u00abBeige Book\u00bb der US-Notenbank sowie eine Vielzahl von Gewinnausweisen und Ausblicken b\u00f6rsennotierter Firmen im Rahmen der laufenden \u00abEarnings Season\u00bb.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An der New Yorker B\u00f6rse verzeichneten die Aktienindizes am Dienstag solide Tagesgewinne. Der Dow Jones Industrial legte bis zum Handelsschluss um +1.45% auf 34&#8217;911.20 Punkte zu und der breite S&amp;P 500 notierte +1.61% h\u00f6her als am Vortag bei 4&#8217;462.21 Z\u00e4hlern. An der Technologieb\u00f6rse Nasdaq stiegen die Indizes gar um rund +2%. Positiv aufgenommen wurden besser als erwartet ausgefallene Daten vom amerikanischen H\u00e4usermarkt. Im M\u00e4rz wurden demnach +0.4% mehr Baugenehmigungen im Vergleich zum Vormonat registriert worden, w\u00e4hrend Analysten im Schnitt von einem R\u00fcckgang um -2.4% ausgegangen waren. Die Anzahl der Baustarts erh\u00f6hte sich auf Monatssicht um +0.3% verglichen mit einem Konsens von -1.6%. Frische Impulse lieferten beispielsweise die Quartalszahlen von Johnson &amp; Johnson oder IBM, die beide die Gewinnerwartungen \u00fcbertreffen konnten. F\u00fcr Aufsehen sorgt auch weiterhin die Aktie des Kurznachrichtendienstes Twitter. Die Aktien gaben gestern wieder um fast -5% nach, nachdem das Management Gegenmassnahmen f\u00fcr den von Tesla -Chef Elon Musk angek\u00fcndigten \u00dcbernahmeversuch ergriffen hat.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien verbuchten die meisten Aktienm\u00e4rkte am Mittwoch Gewinne. In Tokio legt der Nikkei 225 rund ein Prozent zu und baut damit die Gewinne vom Vortag aus. Der schwache Yen und hohe Rohstoffpreise sorgten in Japan erneut f\u00fcr ein Defizit in der Handelsbilanz \u2013 den achten Monat in Folge. In Hongkong konnte der Hang Seng mit einem Plus von rund +0.8% einen kleinen Teil der kr\u00e4ftigen Vortagesverluste aufholen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">An den Anleihenm\u00e4rkten stieg die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen auf 2.94% und die Rendite 30-j\u00e4hriger Treasuries kletterte erstmals seit Anfang 2019 \u00fcber 3%. Die Rendite zehnj\u00e4hriger inflationsgebundener US-Anleihen hielt sich unterdessen nahe dem anfangs Woche erreichten Zweijahresh\u00f6chststand.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>IWF senkt Wachstumsprognose f\u00fcr Weltwirtschaft<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Den aktualisierten Prognosen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) zufolge wird sich das globale Wachstumstempo im laufenden Jahr signifikant verlangsamen, bei einer gleichzeitig h\u00f6heren Inflation. Der IWF prognostiziert nun eine globale Wachstumsrate von +3.6% verglichen mit den zu Jahresbeginn in Aussicht gestellten +4.4%. Den Hauptgrund f\u00fcr die schlechteren Perspektiven \u2013 vor allem f\u00fcr Europa und Russland \u2013 sieht der W\u00e4hrungsfonds im Krieg in der Ukraine und den weltweit sp\u00fcrbaren Auswirkungen. Dadurch seien auch die neuesten Konjunkturprognosen mit einer ungew\u00f6hnlich hohen Unsicherheit behaftet, warnte der IWF. Die auch durch den Ukraine-Konflikt nochmals deutlich gestiegenen Energie-, Rohstoff- und Lebensmittelpreise treiben zudem die Inflation. In diesem Jahr rechnet der IWF in den Industriestaaten mit einer Inflationsrate von +5.7% verglichen mit der vorherigen Prognose von +3.9%. In Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern werde die Teuerung im Durchschnitt +8.7% betragen \u2013 2.8 Prozentpunkte mehr als zuletzt angenommen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Russland bleibt bei G20 mit von der Partie<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Treffen der G20- Finanzminister und des Internationalen W\u00e4hrungsfonds in Washington wird auch Russland teilnehmen. Darauf haben sich die Mitglieder nach eingehenden Diskussionen geeinigt. Die wichtige multilaterale Zusammenarbeit d\u00fcrfe nicht direkt oder indirekt durch Russland sabotiert werden, hiess es. Infolgedessen werde es aber nicht m\u00f6glich sein, einen Konsens f\u00fcr eine gemeinsame Abschlusserkl\u00e4rung zu finden. Neben dem Krieg in der Ukraine und den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft wird vor allem auch die globale Inflationsentwicklung im Zentrum der Gespr\u00e4che stehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Frankreich dr\u00e4ngt auf umfassendes \u00d6lembargo gegen Russland<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die franz\u00f6sische Regierung pl\u00e4diert auf einen europ\u00e4ischen Importstopp f\u00fcr russisches Erd\u00f6l, um die Devisenquelle des Kremls auszutrocknen. \u00abWir m\u00fcssen unsere europ\u00e4ischen Partner noch \u00fcberzeugen\u00bb, betonte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. Insbesondere Deutschland ist als Europas gr\u00f6sste Volkswirtschaft abh\u00e4ngig von russischer Energie und w\u00fcrde damit, der Warnungen aus der Industrie zufolge, erheblichen Schaden erleiden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 20. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Erzeugerpreise (M\u00e4rz, J\/J)<\/td>\r\n<td>+25.9%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:30<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Bundesbank-Pr\u00e4sident Nagel spricht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Verk\u00e4ufe bestehender H\u00e4user (M\u00e4rz, M\/M)<\/td>\r\n<td>-7.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>20:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Fed Konjunkturbericht (Beige Book)<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 20. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Zur Rose<\/td>\r\n<td>Q1 Umsatz<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Danone<\/td>\r\n<td>Q1 Umsatz\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Carrefour<\/td>\r\n<td>Q1 Umsatz<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NL<\/td>\r\n<td>Heineken<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NL<\/td>\r\n<td>ASML<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Rio Tinto\u00a0<\/td>\r\n<td>Q1 Operation-Report<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Tesla<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Abbott Laboratories<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Procter &amp; Gamble<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>United Airlines<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Alcoa<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : In New York und in Asien zeigten sich Aktieninvestoren wieder risikobereiter. 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