{"id":10942,"date":"2022-04-28T08:30:32","date_gmt":"2022-04-28T06:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10942"},"modified":"2022-04-28T09:56:58","modified_gmt":"2022-04-28T07:56:58","slug":"lgt-navigator-bank-of-japan-hebt-ihre-inflationsprognose-kraeftig-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-bank-of-japan-hebt-ihre-inflationsprognose-kraeftig-an\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Bank of Japan hebt ihre Inflationsprognose kr\u00e4ftig an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Nach den Verlusten am Dienstag haben sich die US-Aktienindizes zur Wochenmitte wieder stabilisiert. Die Anlegerstimmung bleibt aber fragil und angesichts der anhaltenden Sorgen hinsichtlich Zins-, Inflations- und Konjunkturentwicklung sowie der noch anstehenden Quartalsberichte im Tech-Sektor muss mit weiterer Volatilit\u00e4t an den B\u00f6rsen gerechnet werden.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Japans Zentralbank best\u00e4tigte unterdessen ihren nach wie vor expansiven Kurs, geht nun aber von einem kr\u00e4ftig steigenden Inflationsdruck aus und korrigierte entsprechend ihre Prognose nach oben.<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bank of Japan rechnet mit einem deutlichen Anziehen der Konsumentenpreise. Aufgrund h\u00f6herer Energie- und Rohstoffkosten sowie einem schw\u00e4cheren Yen sei im laufenden Fiskaljahr (bis Ende M\u00e4rz 2023) mit einer Inflationsrate von +1.9% zu rechnen. Die bisherige Prognose nahm einen Anstieg der Lebenshaltungskosten auf Jahressicht von +1.1% vorweg. Gleichzeitig wird von einem schw\u00e4cheren Wachstum der weltweit drittgr\u00f6ssten Wirtschaft ausgegangen. Im Gegensatz zur Fed und (zumindest im Ansatz) der EZB, konnte die Bank of Japan eine Normalisierung der Geldpolitik noch nicht einleiten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Dow Jones Industrial beendete den Mittwochshandel mit einem moderaten Gewinn von +0.19% bei 33&#8217;301.93 Punkten. W\u00e4hrend des Tages konnte zwischenzeitlich ein Plus von rund einem Prozent beobachtet werden. Der S&amp;P 500 ging +0.21% bei 4&#8217;183.96 Punkten aus dem Handel. Angespannt bleibt die Stimmung vor allem aber an der Technologieb\u00f6rse Nasdaq, wo die Indizes sich gestern nicht vom vorangegangenen Einbruch erholen konnten und praktisch unver\u00e4ndert schlossen \u2013 am Dienstag fielen die Nasdaq-Indizes auf den tiefsten Stand seit fast einem Jahr. Keine Sch\u00fctzenhilfe boten die Quartalsergebnisse des Google-Mutterkonzerns Alphabet. Die Aktie fiel nach entt\u00e4uschenden Zahlen um knapp -4%. Sorgen bereiten den Investoren auch weiterhin die antizipierten Zinserh\u00f6hungen des Fed, der Krieg in der Ukraine sowie die harschen \u00abLockdown\u00bb-Massnahmen in China und deren Auswirkungen auf die ohnehin stark angeschlagenen globalen Lieferketten.<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Devisenmarkt fiel der Euro gegen\u00fcber dem US-Dollar zeitweise unter 1.06 Dollar und erreichte zur Wochenmitte den tiefsten Stand seit 2017, respektive ein F\u00fcnfjahrestief. Zum Schweizer Franken n\u00e4herte sich die europ\u00e4ische Einheitsw\u00e4hrung der Marke von 1.02. R\u00fcckenwind erh\u00e4lt der Greenback von der Aussicht auf einen kr\u00e4ftigen Zinsanstieg in den USA. Der Euro wird andererseits durch den Ukraine-Krieg und die damit einhergehende Unsicherheit hinsichtlich der Energieversorgung belastet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EU gut vorbereitet auf potenziellen Energiestopp aus Russland<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Russland die Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien eingestellt hat, hat sich das Risiko eines umfassenden Energiestopps erh\u00f6ht. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen versuchte jedoch die Sorgen zu zerstreuen und meinte, dass die EU auf ein derartiges Szenario vorbereitet sei. \u00abEin Lieferstopp russischen Gases an EU-L\u00e4nder w\u00fcrde die Union nicht unerwartet treffen\u00bb, so von der Leyen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutschland hat inzwischen nach Aussage von Wirtschaftsminister Robert Habeck die Abh\u00e4ngigkeit von russischem Erdgas weiter verringert. Der Anteil sei mittlerweile auf 35% von rund 55% im Jahr 2021 gesunken. Bis Jahresende strebt Deutschland an, den Anteil russischer Gaslieferungen auf etwa 30% weiter zu reduzieren und bis Mitte 2024 auf noch 10%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kreml droht mit weiterem Gaslieferstopp<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Russland werde nach Polen und Bulgarien auch weiteren \u00abunfreundliche Staaten\u00bb den Gashahn zudrehen, sollten diese ihre Zahlungen beim Staatskonzern Gazprom nicht in russischen Rubel begleichen. Russland wolle von der EU konstruktive Vorschl\u00e4ge h\u00f6ren, wie die k\u00fcnftigen Beziehungen mit politisch-diplomatischen Methoden gestaltet werden k\u00f6nnten, meinte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fed-Vizegouverneurin best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im US-Senat wurde Lael Brainard f\u00fcr eine Amtszeit von vier Jahren als neue Vizechefin der Notenbank Federal Reserve (Fed) mit einer Mehrheit von 52 gegen 43 Stimmen best\u00e4tigt. Die in Hamburg geborene Brainard ist Wirtschaftswissenschaftlerin und geh\u00f6rte seit 2014 dem Gouverneursrat der Federal Reserve an. Zuvor war sie von 2010 bis 2013 Unterstaatssekret\u00e4rin des US-Finanzministeriums f\u00fcr internationale Angelegenheiten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>OECD sieht zu wenige Fortschritte zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellt fest, dass die Bestrebungen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen f\u00fcr 2030 zu erreichen, in den Industrienationen nur langsame Fortschritte machen. Bisher seien nur etwa ein Viertel der messbaren Unterziele bereits oder fast erreicht. Es brauche deshalb dringend st\u00e4rkere politische Massnahmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 28. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>05:00<\/td>\r\n<td>JP<\/td>\r\n<td>Bank of Japan Zinsentscheid<\/td>\r\n<td>-0.10%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (April, J\/J)<\/td>\r\n<td>+9.8%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>EZB Monatsbericht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>IT<\/td>\r\n<td>Gesch\u00e4ftsklima (April)<\/td>\r\n<td>110.3<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>IT<\/td>\r\n<td>Konsumentenvertrauen (April)<\/td>\r\n<td>100.8<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Wirtschaftsstimmung (April)\u00a0<\/td>\r\n<td>108.5<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Gesch\u00e4ftsklima (April)<\/td>\r\n<td>+1.67<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Konsumentenstimmung (April)<\/td>\r\n<td>-16.9<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (April, J\/J)<\/td>\r\n<td>+7.6%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Revision, annualisiert)<\/td>\r\n<td>+6.9%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Konsumausgaben Q4 (Q\/Q)<\/td>\r\n<td>+2.5%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>PCE Kernrate (Fed Inflationsindikator, Q1, Q\/Q)<\/td>\r\n<td>+5.0%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Erstantr\u00e4ge Arbeitslosenversicherung (w\u00f6chentlich)<\/td>\r\n<td>184&#8217;000<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 28. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>KOR<\/td>\r\n<td>Samsung<\/td>\r\n<td>Q1\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Straumann<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Swisscom<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Bucher<\/td>\r\n<td>Q1\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>Clariant<\/td>\r\n<td>Q1\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>Beiersdorf<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Sanofi<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>CapGemini<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>Repsol<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>SWE<\/td>\r\n<td>Volvo Car<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>SWE<\/td>\r\n<td>Telia<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>SWE<\/td>\r\n<td>Nordea<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FIN<\/td>\r\n<td>Nokia<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FIN<\/td>\r\n<td>Stora Enso<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Barclays<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Sainsbury<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Unilever<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Apple<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Amazon<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Intel<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Eli Lilly<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Nach den Verlusten am Dienstag haben sich die US-Aktienindizes zur Wochenmitte wieder stabilisiert. 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