{"id":10945,"date":"2022-04-29T08:30:09","date_gmt":"2022-04-29T06:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10945"},"modified":"2022-04-29T09:44:09","modified_gmt":"2022-04-29T07:44:09","slug":"lgt-navigator-augenmerk-auf-positive-news-tech-schwergewichte-treiben-erholungsrally","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-augenmerk-auf-positive-news-tech-schwergewichte-treiben-erholungsrally\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Augenmerk auf positive News \u2013 Tech-Schwergewichte treiben Erholungsrally"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Gute Quartalszahlen einiger Tech-Schwergewichte sorgten an der Wall Street f\u00fcr Auftrieb und einige Erholung. Aus Konjunktursicht musste zwar zur Kenntnis genommen werden, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal geschrumpft ist, jedoch blieben der Privatkonsum und die Investitionen relativ solide.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute stehen auch in Europa BIP- und Inflationszahlen im Mittelpunkt des Interesses. Die belastenden Faktoren wie der geldpolitische Straffungskurs, der anhaltend hohe Inflationsdruck, geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der Krieg in der Ukraine, und Sorgen um die Energieversorgung bleiben aber bestehen \u2013 die B\u00f6rsenstimmen werden deshalb zwischen Optimismus und Pessimismus schwanken.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Getrieben durch gut aufgenommene Unternehmensnachrichten legten die Aktienindizes der New Yorker B\u00f6rse am Donnerstag kr\u00e4ftig zu. In recht volatilem Handel schloss der Dow Jones Industrial +1.85% h\u00f6her bei 33&#8217;916.39 Punkten und der marktbreite S&amp;P 500 ging gar mit einem soliden Plus von +2.47% bei 4&#8217;287.50 Z\u00e4hlern aus dem Tagesgesch\u00e4ft. Die st\u00e4rksten Zugewinne wurden an der Technologieb\u00f6rse Nasdaq beobachtet, wo sich die Indizes von den Vortagesverlusten erholten und um rund +3.5% zulegten. Getrieben wurde die Erholung durch Quartalszahlen einiger Tech-Schwergewichte, wie beispielsweise des Facebook-Mutterkonzerns Meta. Die Aktie der Social-Media- Plattform legte zeitweise um rund +18% zu.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Apple berichtete nach B\u00f6rsenschluss starke Quartalszahlen. Der iPhone-Konzern verdiente mit USD 25 Milliarden knapp +6% mehr als im Jahr zuvor und steigerte den Umsatz auf Jahressicht um +9% auf USD 97.3 Milliarden. Apple \u00fcbertraf damit die Markterwartungen, jedoch drehte die Aktie im nachb\u00f6rslichen Handel nach anf\u00e4nglichen Zuw\u00e4chsen um rund ein Prozent ins Minus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die positiven Vorgaben aus den USA sorgten auch an Asiens Aktienm\u00e4rkten zum Wochenschluss f\u00fcr teilweise kr\u00e4ftige Gewinne. In Tokio legt der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um rund +1.7% zu und in Hongkong gewinnt der Hang Seng-Index fast +4%.\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Negatives Auftaktquartal f\u00fcr die US-Wirtschaft, aber Konsumausgaben bleiben robust<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in den ersten drei Monaten des Jahres \u00fcberraschend mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von -1.4% geschrumpft. Verantwortlich war vor allem eine kr\u00e4ftige Ausweitung des Handelsbilanzdefizits, w\u00e4hrend der Konsum und die Unternehmensinvestitionen robust blieben. \u00d6konomen hatten eine annualisierte Wachstumsrate von zumindest +1.0% vorausgesagt. Im Schlussquartal war die US-Wirtschaft noch um knapp sieben Prozent gewachsen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwedens Zentralbank erh\u00f6ht Leitzins<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schwedische Zentralbank strafft ihre Geldpolitik und hat den Schl\u00fcsselzins um einen Viertel Prozentpunkt auf +0.25% erh\u00f6ht. Damit notiert der Leitzins erstmals seit 2014 wieder im positiven Bereich. Hintergrund ist der zunehmende Inflationsdruck. In Schweden erreichte die Jahresteuerungsrate im M\u00e4rz das h\u00f6chste Niveau seit den 1990er Jahren. Die Riksbank stellt deswegen auch weitere Zinserh\u00f6hungen in Aussicht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nochmals h\u00f6here Inflation in Deutschland<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Deutschland sind die Verbraucherpreise im April um +7.4% gegen\u00fcber der Vergleichsperiode im Vorjahr gestiegen. Damit lag die Teuerungsrate wegen der massiv verteuerten Energiepreise nochmals h\u00f6her als im M\u00e4rz mit +7.3%. F\u00fcr Haushaltsenergie und Kraftstoffe mussten deutsche Privathaushalte im April rund +35% mehr berappen als im Vorjahresmonat. Die Preise f\u00fcr Nahrungsmittel verteuerten sich im Schnitt um +8.5%. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass die Inflationsrate in Deutschland im Gesamtjahr 2022 \u00fcber sechs Prozent betragen wird. Zum Vergleich: 2021 betrug die Teuerung in Deutschland im Jahresschnitt +3.1%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der st\u00e4rker als vermutete Inflationsdruck im Euroraum erh\u00f6ht auch immer mehr den Druck auf die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) und heizt die Diskussion um den Zeitpunkt der Zinswende an. EZB-Pr\u00e4sidentin Christine Lagarde und weitere hochrangige EZB-Vertreter haben in j\u00fcngsten Aussagen eine erste Erh\u00f6hung der Leitzinsen im Sommer in Aussicht gestellt. Lagarde betonte, dass der Auftrag der EZB die Preisstabilit\u00e4t sei und die EZB mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt ihre milliardenschweren Anleihenk\u00e4ufe auslaufen lassen k\u00f6nnte, um die Preisstabilit\u00e4t zu garantieren. Dies sei dann der Zeitpunkt, eine Erh\u00f6hung der Zinsen zu erw\u00e4gen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leichte Teuerungsentspannung in Spanien<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In Spanien hat sich der Teuerungsdruck im April st\u00e4rker als erwartet abgeschw\u00e4cht. Im Vergleich zum Vorjahr erh\u00f6hten sich die Lebenshaltungskosten um +8.3%. Das ist deutlich tiefer als noch im M\u00e4rz mit +9.8%. Analysten waren im Schnitt von einem R\u00fcckgang auf 9.0% ausgegangen. Hintergrund der leichten Entspannung waren etwas geringere Stromkosten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 29. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>07:30<\/td>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Q\/Q))<\/td>\r\n<td>+0.7%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>08:45<\/td>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (April, J\/J)<\/td>\r\n<td>+5.1%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>KOF Konjunkturbarometer (April)<\/td>\r\n<td>99.7<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Q\/Q)<\/td>\r\n<td>+2.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>AUT<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Q\/Q)<\/td>\r\n<td>-1.5%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>09:00<\/td>\r\n<td>AUT<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (April, J\/J)\u00a0<\/td>\r\n<td>+6.7%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>IT<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Q\/Q)<\/td>\r\n<td>+0.6%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>CH<\/td>\r\n<td>SNB Pr\u00e4sident Jordan spricht<\/td>\r\n<td>\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Q\/Q)<\/td>\r\n<td>-0.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>IT<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (April, J\/J)<\/td>\r\n<td>+6.8%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Verbraucherpreise (April, J\/J)<\/td>\r\n<td>+7.4%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Kern-Verbraucherpreise (April, J\/J)<\/td>\r\n<td>+2.9%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>11:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>BIP Q1 (Q\/Q)<\/td>\r\n<td>+0.3%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Konsumausgaben (M\u00e4rz, M\/M)<\/td>\r\n<td>+0.2%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Pers\u00f6nliche Einkommen (M\u00e4rz, M\/M)<\/td>\r\n<td>+0.5%<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>15:45<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Chicago Einkaufsmanagerindex (April)<\/td>\r\n<td>62.9<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Konsumentenstimmung (April)<\/td>\r\n<td>59.4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 29. April<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>DE<\/td>\r\n<td>BASF<\/td>\r\n<td>Q1\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Remy Cointreau<\/td>\r\n<td>Q1 Umsatz<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>IT<\/td>\r\n<td>Eni<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NL<\/td>\r\n<td>Signify<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>NL<\/td>\r\n<td>KPN<\/td>\r\n<td>Q1\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>ESP<\/td>\r\n<td>BBVA<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>AUT<\/td>\r\n<td>OMV<\/td>\r\n<td>Q1\u00a0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>AUT<\/td>\r\n<td>Erste Group Bank<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>DNK<\/td>\r\n<td>Danske Bank<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>SWE<\/td>\r\n<td>Electrolux<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>SWE<\/td>\r\n<td>Vattenfall<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>AstraZeneca<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>GB<\/td>\r\n<td>Reckitt Benckiser<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Bristol Myers-Squibb<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Chevron<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>ExxonMobil<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Colgate-Palmolive<\/td>\r\n<td>Q1<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Gute Quartalszahlen einiger Tech-Schwergewichte sorgten an der Wall Street f\u00fcr Auftrieb und einige Erholung. 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