{"id":10949,"date":"2022-04-29T15:01:33","date_gmt":"2022-04-29T13:01:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=10949"},"modified":"2022-04-29T15:03:15","modified_gmt":"2022-04-29T13:03:15","slug":"allianz-gi-stimmung-schlechter-als-die-lage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-gi-stimmung-schlechter-als-die-lage\/","title":{"rendered":"Allianz GI : Stimmung schlechter als die Lage?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Allianz GI : Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Thomas Tilse Director, Head of Portfolio Strategy Private Clients<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Der ifo Gesch\u00e4ftsklimaindex<\/strong> ist im April auf 91,8 Punkte gestiegen, nach 90,8 Punkten im M\u00e4rz. Dies war vor allem auf weniger pessimistische Erwartungen der Unternehmen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die aktuelle Lage bewerteten sie sogar minimal besser und damit die letzten beiden Monate deutlich stabiler als die Erwartungen. Dennoch revidieren f\u00fchrende Wirtschaftsinstitute die Wachstumsprognosen nach unten, der deutsche Aktienmarkt hat Schw\u00e4cheanf\u00e4lle und die USTechnologieaktien reagieren \u00e4u\u00dferst sensibel auf jede noch so minimale Zinssteigerung.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die <strong>US-amerikanische Wirtschaft<\/strong> boomt angesichts eines Arbeitsmarktes mit Vollbesch\u00e4ftigung und kann sich auf die Kaufkraft der einheimischen Konsumenten verlassen. Das Land der Mitte, <strong>China<\/strong>, k\u00e4mpft mit der OmicronInfektionswelle und diese Woche werden immer mehr Zweifel an der aktuellen Produktionsauslastung in China laut. In <strong>Frankreich <\/strong>hat Emmanuel Macron die Pr\u00e4sidentschaftswahl gewonnen. Fr\u00fchindikatoren, wie die Einkaufsmanagerindizes, zeigen die franz\u00f6sische Wirtschaft in relativ guter Verfassung, sozusagen als Zugpferd in der Eurozone. In dieser Woche kamen der UNGeneralsekret\u00e4r Guterres und mit Au\u00dfenminister Blinken und Verteidigungsminister Austin gleich zwei amerikanische Minister in die Ukraine. Damit steigt die Dynamik in den politischen Initiativen, vor allem mit dem \u00f6konomischen Effekt weiter steigender fiskalischer Ausgabenprogramme. Die schlechte Stimmung befl\u00fcgelt die Politik zu neuen Initiativen, vor allem Verteidigungsausgaben und <strong>alternative Energien<\/strong> stehen in Europa und weltweit auf der Agenda. Auch Fondsmanager werden von der schlechten Stimmung eingeholt.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Das Wort von der n\u00e4chsten Rezession macht die Runde. Die Unternehmen dagegen berichten bis jetzt von relativ soliden <strong>Gewinnen <\/strong>im ersten Quartal dieses Jahres, die Auftragsb\u00fccher sind gut gef\u00fcllt, vielleicht auch deshalb zeigt der ifo-Index ein F\u00fcnkchen Hoffnung in der Beurteilung der aktuellen Lage.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Was also tun? T\u00e4uschen sich die Unternehmen, deren Auftr\u00e4ge noch stabil sind?<\/strong><\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die Wahrheit liegt in der Mitte zwischen solider Lage und schlechten Erwartungen. Es scheint angebracht sich auf die neue differenziertere Welt einzustellen. Die USA sind erneut zum Zugpferd der Weltwirtschaft geworden. Die Dynamik des amerikanischen Konsumenten ist nicht leicht zu brechen, die Reserven aus Covid-Zeiten erscheinen hoch. Europa ordnet sich neu und k\u00f6nnte neue St\u00e4rke entfalten, w\u00e4hrend China mit Omicron k\u00e4mpft. Damit sind die Anleger gut beraten, auf die neuen, m\u00f6glicherweise l\u00e4nger anhaltenden strukturellen Trends zu setzen. Die weltweite Energieversorgung, und speziell die Europas, ordnet sich neu. In allen Bereichen der Energieversorgung wird investiert. Ob \u00d6l, Gas, Wind, Solar oder andere Quellen, der Krieg zwingt zu konsequentem Handeln. Die Energiewende kommt schneller, Effektivit\u00e4tsma\u00dfnahmen werden beschleunigt. Gleiches gilt f\u00fcr die Verteidigungsausgaben in Europa, die \u201aZeitenwende\u2018 zeigt Wirkung, auch dies f\u00f6rdert den technologischen Fortschritt. Die Lieferketten in der weltweiten Arbeitsteilung sind einem Strukturwandel unterworfen. Auch hier wird investiert, um zuk\u00fcnftige Ausf\u00e4lle zu vermeiden. Produktion verlagert sich, neue Halbleiterwerke im Westen der USA, aber auch in Deutschland sind das aktuelle Beispiel. Damit gibt es tats\u00e4chlich in der aktuellen Lage, bei schlechter Stimmung, dennoch Ansatzpunkte, neue Perspektiven zu entwickeln.<\/p>\n<h6>Die Woche voraus<\/h6>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Die aktuellen Daten d\u00fcrften neue Zweifel bringen.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">In der kommenden Woche richtet sich das Augenmerk auf <strong>Inflationsdaten <\/strong>aus der Eurozone und Deutschland (inklusive der einzelnen Bundesl\u00e4nder), nach wie vor bleibt der Preisdruck auf allen Ebenen hoch. Zuletzt sind die Preise f\u00fcr Nahrungsmittel in den Mittelpunkt der Diskussion geraten. F\u00fcr die USA gibt es die erste Sch\u00e4tzung f\u00fcr das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal, das nochmal um 1,1% expandiert haben k\u00f6nnte. Knackpunkt dabei der Beitrag des US-Konsums, der nochmal um 3,5% zugelegt haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Renten- und Aktienm\u00e4rkte haben dabei besonders die aus der Berechnung des BIP resultierende Inflationsrate (Deflator) im Blick die bei \u00fcber 7,% und in der Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) bei 5,5% ermittelt werden k\u00f6nnte.\u00a0Neue Einkaufsmanagerindizes bringen Erkenntnisse dar\u00fcber ob der Dienstleistungssektor weiter von weniger Covid Restriktionen profitieren kann und ob die Industrie weiter unter Lieferkettenproblemen leidet. Die amerikanische Zentralbank gibt am Mittwoch die Entscheidung zu den Leitzinsen bekannt. Erwartet wird eine Anhebung der Fed Funds um 0,5%.<\/p>\n<p class=\"body-one\" style=\"text-align: justify;\">Zwischen Zins- und Aktienmarktvolatilit\u00e4ten, Inflations\u00e4ngsten und Kriegstreiberei werden sich in den kommenden Monaten die neuen Muster erfolgreicher Unternehmen st\u00e4rker herauskristallisieren.<\/p>\n<div class=\"component agi-general-content-rte \" data-component=\"general-content\">\n<div class=\"l-container u-margin-top-xl u-margin-bottom-2m agi-rte\">\n<div class=\"l-grid__row u-margin-top-xl\" data-component=\"summary-text-image\">\n<div class=\"l-container \" style=\"text-align: justify;\" data-component=\"general-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz GI : Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":10953,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[80],"class_list":["post-10949","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus","tag-allianz-gi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10949"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10949\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10950,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10949\/revisions\/10950"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}