{"id":1333,"date":"2013-10-23T08:00:00","date_gmt":"2013-10-23T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2013\/10\/23\/findet-das-europaeische-waehrungssystem-wieder-auf-den-richtigen-weg-zurueck\/"},"modified":"2013-10-23T08:00:00","modified_gmt":"2013-10-23T08:00:00","slug":"findet-das-europaeische-waehrungssystem-wieder-auf-den-richtigen-weg-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/findet-das-europaeische-waehrungssystem-wieder-auf-den-richtigen-weg-zurueck\/","title":{"rendered":"Findet das europ\u00e4ische W\u00e4hrungssystem wieder auf den richtigen Weg zur\u00fcck?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Als im Ausland lebender Deutscher bin ich mit der unersch\u00f6pflichen Anzahl von Klischees, was vermeintlich \u201etypisch deutsch\u201c ist, bestens vertraut. Eines dieser Klischees handelt beispielsweise von der Sehnsucht der Deutschen nach Preisstabilit\u00e4t sowie&#8230;&#8230;<span lang=\"en-GB\"><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p>Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld<br \/> <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>For professional investors and advisers only<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich mich auf den Transmissionsmechanismus der Finanzpolitik in Gro\u00dfbritannien konzentriert, wo staatliche Interventionen am H\u00e4usermarkt eine Lockerung der Geldpolitik zur Folge haben. Dies hat uns veranlasst, uns nun ebenfalls der Lage in Europa zu widmen. Ist die EZB in der Zwischenzeit auf dem Weg hin zu einem wirklich funktionierenden monet\u00e4ren Transmissionsmechanismus einen Schritt weitergekommen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai 2011 haben wir dar\u00fcber berichtet, weshalb das geldpolitische System in der Eurozone seinerzeit nicht effektiv war. Der Grund daf\u00fcr war das von Staat zu Staat unterschiedliche Zinsniveau, das f\u00fcr den Privatsektor und die \u00f6ffentliche Hand relevant war. Der einheitlichen Leitzinssatz hat sich also nicht in allen L\u00e4ndern gleicherma\u03b2en niedergeschlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem wir die offiziellen Geldmarkts\u00e4tze (die durch den Euribor repr\u00e4sentiert werden) zugrunde gelegt und dar\u00fcber hinaus die CDS-Spreads der Banken als \u201eErsatz\u201c f\u00fcr die tats\u00e4chlichen Kreditkosten hinzugef\u00fcgt haben, ist es uns gelungen, die Schwierigkeiten, vor denen die EZB angesichts eines zersplitterten Finanzsystems bei der Umsetzung einer einheitlichen Geldpolitik steht, zu illustrieren. Wir haben die nachfolgende Grafik entsprechend aktualisiert, so dass Sie feststellen werden, dass die Lage inzwischen nicht mehr so extrem ist wie damals.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erwartete Mindestfinanzierungskosten der Banken aus den Peripheriestaaten<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/files\/2013\/10\/Erwartete-Mindestfinanzierungskosten-der-Banken-aus-den-Peripheriestaaten.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1622\" src=\"http:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/files\/2013\/10\/Erwartete-Mindestfinanzierungskosten-der-Banken-aus-den-Peripheriestaaten.png\" alt=\"Erwartete Mindestfinanzierungskosten der Banken aus den Peripheriestaaten\" width=\"250\" height=\"188\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Gl\u00fcck konnte inzwischen zumindest ein gewisses Ma\u00df an Ordnung wiederhergestellt werden. So k\u00f6nnten die Belastungen f\u00fcr das Wachstum infolge der massiven fiskalischen Ma\u00dfnahmen, die in den letzten Jahren in den meisten europ\u00e4ischen Staaten ergriffen worden sind, allm\u00e4hlich nachlassen. Hoffentlich f\u00fchrt die derzeit recht lockere Geldpolitik innerhalb der Region in der Zukunft tats\u00e4chlich zu einem Wirtschaftswachstum. Obwohl zuletzt einige Fortschritte gemacht wurden und die Finanzierungskosten gesunken sind, haben viele Staaten und Unternehmen in der Realit\u00e4t nach wie vor einen lediglich begrenzten Zugang zu Krediten (lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den Blog-Beitrag von Ana Gil aus dem August). Falls es der EZB und den staatlichen Beh\u00f6rden jedoch gelingen sollte, das Bankensystem weiter zu stabilisieren, k\u00f6nnte die Eurozone erneut eine von Vertrauen angetriebene Aufw\u00e4rtsspirale erleben, wodurch die lockere Geldpolitik der EZB dann auch die Realwirtschaft der Peripheriestaaten erreicht.<\/p>\n<p>Quelle: M&amp;G Investments<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als im Ausland lebender Deutscher bin ich mit der unersch\u00f6pflichen Anzahl von Klischees, was vermeintlich \u201etypisch deutsch\u201c ist, bestens vertraut. 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