{"id":1345,"date":"2014-01-22T08:00:00","date_gmt":"2014-01-22T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2014\/01\/22\/ing-im-houseview-fixed-income-kommentar-schwaches-wachstum-hartnaeckige-ungleichgewichte-hohes-politisches-r"},"modified":"2014-01-22T08:00:00","modified_gmt":"2014-01-22T08:00:00","slug":"ing-im-houseview-fixed-income-kommentar-schwaches-wachstum-hartnaeckige-ungleichgewichte-hohes-politisches-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/ing-im-houseview-fixed-income-kommentar-schwaches-wachstum-hartnaeckige-ungleichgewichte-hohes-politisches-risiko\/","title":{"rendered":"ING IM Houseview: Fixed-Income-Kommentar &#8211; Schwaches Wachstum, hartn\u00e4ckige Ungleichgewichte, hohes politisches Risiko"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Seit letztem Mai setzt sich der Abfluss von Kapital aus den Schwellenl\u00e4ndern fort und hat in den vergangenen Wochen sogar an Tempo zugelegt. Der hohe Druck auf die EM-Anleihem\u00e4rkte h\u00e4lt daher an. Die Probleme lagen im vergangenen Jahr klar auf der Hand: &#8230;..<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<hr \/>\n<p><strong>Maarten-Jan Bakkum &#8211;&nbsp;Strategist, Emerging Markets Equity at ING Investment Management<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>schlechtere volkswirtschaftliche Daten, stagnierendes Wirtschaftswachstum, steigende politische Risiken und eine schwierige globale Liquidit\u00e4tslage.<\/p>\n<p>Die Makrodaten der Emerging Markets haben sich in letzter Zeit kaum ver\u00e4ndert. Als wichtigste Entwicklungen sind die verbesserten Leistungsbilanz- und Inflationsdaten in Indien sowie das geschw\u00e4chte Wachstum in Thailand und der T\u00fcrkei zu nennen, wo die politischen Unruhen nun auch die Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.<\/p>\n<p>Thailand und die T\u00fcrkei treten mittlerweile vor allem als L\u00e4nder hervor, in denen sich die politischen Krisen versch\u00e4rft haben. Gleichzeitig herrscht in jenen L\u00e4ndern, in denen die Wirtschaft schw\u00e4chelt, die soziale Unzufriedenheit w\u00e4chst und in diesem Jahr Wahlen anstehen, weiterhin hohe Unsicherheit. In Indien und Indonesien macht sich im Hinblick auf die Kandidatur von m\u00f6glichen Reformern bei den Wahlen im Mai bzw. Juli bereits freudige Erwartung am Markt bemerkbar. Doch gerade in Indien ist eine leistungsf\u00e4higere und reformfreudigere Regierung auch nach den Wahlen kaum vorstellbar. Die politische Landschaft ist st\u00e4rker zersplittert denn je. Dass eine Partei genug Stimmen auf sich vereinen kann, um eine stabile Koalitionsregierung zu bilden, ist eher unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>In S\u00fcdafrika eskalieren wiederum die Arbeitsk\u00e4mpfe. Der in Misskredit geratene ANC wird bei den Wahlen, die im zweiten Quartal stattfinden sollen, wohl erhebliche Einbussen hinnehmen m\u00fcssen. Es ist unwahrscheinlich, dass eine Regierung die Reformen umsetzen kann, die erforderlich sind, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Landes zu verbessern und seine massiven Probleme (hohe Arbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit) anzugehen.<\/p>\n<p>In Brasilien d\u00fcrfte Pr\u00e4sidentin Dilma Rousseff im Oktober erneut im Amt best\u00e4tigt werden. Doch angesichts der voraussichtlichen Fortsetzung ihrer interventionistischen und populistischen Politik d\u00fcrfte die Risikoaversion der Anlegerschaft gegen\u00fcber Brasilien anhalten. Die Gefahr einer Herabstufung des Kredit-Ratings und einer deutlichen Abwertung des Real bleibt bestehen.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der schw\u00e4chelnden EM-Volkswirtschaften, anhaltender Makro-Ungleichgewichte und einer negativen Kapitalflussdynamik in Kombination mit erheblichen politischen Unw\u00e4gbarkeiten steht die EM-Assetklasse weiter unter Druck.<\/p>\n<p>Aufgrund der sich verlangsamenden Wachstumsdynamik in den Schwellenl\u00e4ndern und dem verst\u00e4rkten Abfluss von Kapital haben wir unsere Untergewichtung bei EM Fremdw\u00e4hrungen ausgeweitet, denn hier liegt unserer Einsch\u00e4tzung nach das gr\u00f6sste Risiko.<\/p>\n<p> <\/p>\n<div>\n<p class=\"text text15\">Quelle: ING Investment Management<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit letztem Mai setzt sich der Abfluss von Kapital aus den Schwellenl\u00e4ndern fort und hat in den vergangenen Wochen sogar an Tempo zugelegt. 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