{"id":1367,"date":"2014-02-21T08:00:00","date_gmt":"2014-02-21T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2014\/02\/21\/a-theory-on-european-bond-market-turmoil-neue-loesungsvorschlaege-fuer-staatsanleihemaerkte-in-der-euro-zone"},"modified":"2014-02-21T08:00:00","modified_gmt":"2014-02-21T08:00:00","slug":"a-theory-on-european-bond-market-turmoil-neue-loesungsvorschlaege-fuer-staatsanleihemaerkte-in-der-euro-zone-unter-stress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/a-theory-on-european-bond-market-turmoil-neue-loesungsvorschlaege-fuer-staatsanleihemaerkte-in-der-euro-zone-unter-stress\/","title":{"rendered":"A Theory on European Bond Market Turmoil \u2013 neue L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr Staatsanleihem\u00e4rkte in der Euro-Zone unter Stress"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn einer W\u00e4hrungsunion sind die Finanzm\u00e4rkte bisweilen blind f\u00fcr die Ausfallrisiken einzelner L\u00e4nder\u201c, erkl\u00e4ren Professor Bodo Herzog und Johannes M\u00fcller in einem aktuellen White Paper des Global Financial Institute von Deutsche Asset &amp; Wealth Management (DeAWM). &#8230;..<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<div>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Johannes M\u00fcller Chief Investment Officer Wealth Management von DeAWM in Deutschland.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Das mache die Anleihem\u00e4rkte bei Liquidit\u00e4ts- und Solvenzkrisen anf\u00e4lliger als in solchen L\u00e4ndern, die nicht der W\u00e4hrungsunion angeh\u00f6ren, was zu makro\u00f6konomischen Instabilit\u00e4ten und Blasenbildungen f\u00fchren k\u00f6nne. <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herzog ist Wirtschaftsprofessor an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen, M\u00fcller Chief Investment Officer Wealth Management von DeAWM in Deutschland. Gemeinsam haben sie Entwicklung der Staatsanleihen in der Euro-Zone unter Stress untersucht und eine neue Theorie aufgestellt, die die abnormale Preisbildung und die steigenden Anleihespreads w\u00e4hrend der j\u00fcngsten Marktturbulenzen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Staatsanleihen der Euro-Zone vs. Anleihem\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen seiner Forschung hat Herzog festgestellt, dass die Entwicklung der Staatsanleihen in der Euro-Zone losgel\u00f6st von den Fundamentaldaten der zugrunde liegenden Anleihem\u00e4rkte verlaufen ist und sieht Anzeichen daf\u00fcr, dass die Gefahr einer falschen Preisbildung in einer W\u00e4hrungsunion erh\u00f6ht ist. Einerseits, weil die Mitgliedsstaaten zwar \u00fcber die fiskalische Hoheit verf\u00fcgen, nicht aber \u00fcber die monet\u00e4re, weshalb sie beispielsweise nicht die R\u00fcckzahlung der Staatsanleihen in jedem Fall garantieren k\u00f6nnen. Andererseits habe die W\u00e4hrungsunion die Disziplin zu nachhaltigem Haushalten verringert \u2013 trotz Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakt und No-Bail-out-Klauseln. Daraus resultiert ein Missverh\u00e4ltnis zwischen den Fundamentaldaten der Anleihem\u00e4rkte und den Marktzinsen. So liess sich bis zum Ausbruch der Finanzkrise beispielsweise keine disziplinierende Wechselwirkung zwischen der Staatsverschuldung und den Anleihespreads feststellen \u2013 die Finanzm\u00e4rkte \u00fcbten keinen Druck auf die Staaten aus, ihre Schuldenlast zu verringern. Das \u00e4nderte sich mit Ausbruch der Finanzkrise, woraufhin die Spreads nach Auffassung von Herzog und M\u00fcller \u00fcberreagierten. Herausgegeben von der Presseabteilung der Deutsche Bank AG Taunusanlage 12 <a href=\"http:\/\/www.db.com\">http:\/\/www.db.com<\/a> 60325 Frankfurt am Main<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Einfluss von \u201eAnimal Spirits\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Ursachen, weshalb sich die Preisbildung bei Anleihen in normalen Marktphasen und Stresszeiten stark unterscheidet, nennen Herzog und M\u00fcller asymmetrische Informationen und die politische Reputation. Beide Faktoren k\u00f6nnten pl\u00f6tzliche Stimmungsverschlechterungen ausl\u00f6sen und die Markterwartungen massgeblich<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ver\u00e4ndern. Zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt werde dies durch die sogenannten Animal Spirits, was in Herdenverhalten und sich selbst verst\u00e4rkenden Blasen m\u00fcnden kann. In der Folge komme es zu massiven Nachfrage\u00e4nderungen mit signifikanten Auswirkungen auf die Anleiherenditen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00f6gliche L\u00f6sungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als L\u00f6sung des Problems m\u00fcssen Regierungen laut Herzog und M\u00fcller das verloren gegangene Anlegervertrauen zur\u00fcckgewinnen \u2013 durch strukturelle Reformen, Sparmassnahmen, mehr Transparenz und einem klaren Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften. Zugleich m\u00fcssen die Notenbanken ausreichend Liquidit\u00e4t bereitstellen. Dessen ungeachtet fordern die Autoren des White Papers, dass Staaten mit Solvenzproblemen, den Maastrichtregeln und der \u00f6konomischen Vernunft entsprechend keine externe Unterst\u00fctzung erhalten sollten. Weil ansonsten der Reformdruck nachlasse und das Regelwerk der EWU geschw\u00e4cht w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem aber m\u00fcssten die notwendigen institutionellen Ver\u00e4nderungen umgehend angegangen werden. Ansonsten sei es bis zur n\u00e4chsten Eurozonen-Krise nur eine Frage der Zeit.<\/p>\n<div>\n<p class=\"text text15\">Quelle: BondWorld &#8211; DeAWM<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIn einer W\u00e4hrungsunion sind die Finanzm\u00e4rkte bisweilen blind f\u00fcr die Ausfallrisiken einzelner L\u00e4nder\u201c, erkl\u00e4ren Professor Bodo Herzog und Johannes M\u00fcller in einem aktuellen White Paper des Global Financial Institute von Deutsche Asset &amp; Wealth Management (DeAWM). &#8230;.. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1367","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1367"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1367\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}