{"id":14008,"date":"2023-02-03T08:30:52","date_gmt":"2023-02-03T07:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=14008"},"modified":"2023-02-03T09:10:45","modified_gmt":"2023-02-03T08:10:45","slug":"lgt-navigator-anleger-wetten-auf-ende-des-zinserhoehungszyklus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/lgt-navigator-anleger-wetten-auf-ende-des-zinserhoehungszyklus\/","title":{"rendered":"LGT Navigator: Anleger wetten auf Ende des Zinserh\u00f6hungszyklus"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\">LGT Navigator : Die Europ\u00e4ische Zentralbank und die Bank of England haben wie erwartet die Leitzinsen erh\u00f6ht. Investoren hoffen aber auf ein baldiges Ende der straffen Geldpolitik. <\/h5>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>LGT Navigator<\/strong><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Davon profitierten erneut Technologiewerte, die zudem vom guten Ergebnis des B\u00f6rsenschwergewichts Meta befl\u00fcgelt wurden. Doch die Tech-Euphorie k\u00f6nnte heute einen D\u00e4mpfer erleben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Spekulationen um ein baldiges Ende der restriktiven Geldpolitik befl\u00fcgelten am Donnerstag die globalen Aktienm\u00e4rkte. So haben die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) und die Bank of England am Donnerstag zwar die Leitzinsen erh\u00f6ht, beide Zentralbanken deuteten aber an, das Tempo in den kommenden Monaten zu drosseln. In Frankfurt legte der Dax daraufhin 2.2% zu, w\u00e4hrend der Leitindex in London 0.6% avancierte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch an der Wall Street setzte sich die Erholungsrally fort. Die Aktien des Facebook-Mutterkonzerns Meta kletterten um satte 23%, nachdem sich der Tech-Gigant im abgelaufenen Quartal besser als erwartet geschlagen hat und mit dem Jahresausblick Investoren zu \u00fcberzeugen vermochte. Doch auch die \u00fcbrigen Technologiewerte z\u00e4hlten erneut zu den Anlegerlieblingen und der Nasdaq Composite gewann 3.3%. Seit Jahresbeginn hat der Sektor kr\u00e4ftig zugelegt, nachdem die aggressive Zinspolitik im vergangenen Jahr zu herben Verlusten gef\u00fchrt hatte. Die Tech-Euphorie k\u00f6nnte heute jedoch einen D\u00e4mpfer erhalten: Nach B\u00f6rsenschluss in New York legten die Schwergewichte Apple, Alphabet und Amazon entt\u00e4uschende Quartalszahlen vor und sackten im nachb\u00f6rslichen Handel ab.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der S&amp;P 500 gewann am Donnerstag 1.5% und der Dow Jones verzeichnete mit -0.1% einen leichten Verlust. Die asiatischen B\u00f6rsen notieren am letzten Handelstag der Woche gemischt. In Tokio avanciert der Nikkei 0.4%. Der Hang Seng verliert in Hongkong 1.6% und der Shanghai Composite notiert im sp\u00e4ten Handel 0.8% leichter.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den Tech-Werten steht heute der US-Arbeitsmarktbericht f\u00fcr den Januar im Fokus. Analysten erwarten im Schnitt einen Zuwachs von 187&#8217;000 Stellen und einen leichten Anstieg der Arbeitslosenrate. Das Lohnwachstum d\u00fcrfte sich etwas abk\u00fchlen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EZB erh\u00f6ht Leitzinsen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen am Donnerstag das f\u00fcnfte Mal in Folge gestrafft und wie erwartet eine Zinserh\u00f6hung von 50 Basispunkten beschlossen. Damit steigt der Hauptrefinanzierungssatz auf 3%. Der EZB-Rat stemmt sich mit dem Zinsschritt gegen die nach wie vor hohe Inflation im Euroraum. Zwar hat sich das Preiswachstum j\u00fcngst abgeschw\u00e4cht, dennoch haben sich die Konsumentenpreise im Januar gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um 8.5% verteuert. Im Dezember lag die Inflationsrate bei 9.2%. Die Teuerung verharrt damit weiterhin deutlich \u00fcber dem Notenbankziel von 2%.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Ende der geldpolitischen Straffung ist vorerst nicht in Sicht, wie EZB-Chefin Christine Lagarde an der Pressekonferenz klar machte. So hat sie f\u00fcr das n\u00e4chste Treffen am 16. M\u00e4rz einen weiteren Zinsschritt von 50 Basispunkten in Aussicht gestellt. Allerdings erkl\u00e4rte Lagarde auch, der weitere Kurs m\u00fcsse danach neu bewertet werden. Analysten werteten die Aussage als Hinweis darauf, dass die EZB das Zinserh\u00f6hungstempo dann drosseln k\u00f6nnte. Damit w\u00fcrde sie den Beispielen der US-Notenbank (Fed) und der Bank of England folgen. So hat die britische Notenbank am Donnerstag zwar ebenfalls eine Zinserh\u00f6hung von 50 Basispunkten beschlossen und den Leitzins auf 4% angehoben. Zugleich fiel die Konjunktureinsch\u00e4tzung etwas weniger pessimistisch aus als an den vergangenen Sitzungen und die W\u00e4hrungsh\u00fcter signalisierten, dass sie den aggressiven Zinserh\u00f6hungszyklus lockern k\u00f6nnten. Bereits am Mittwoch ist das Fed auf die Bremse getreten und hat die Zinsen mit 25 Basispunkten weniger stark angehoben als im vergangenen Jahr.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Euro unter Druck<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Renditen von zehnj\u00e4hrigen deutschen Staatsanleihen gaben nach dem EZB-Entscheid nach und notierten bei 2.07%. Die Renditen von zehnj\u00e4hrigen italienischen Staatspapieren fielen rund 40 Basispunkte auf 3.90%. Der Euro ist nach dem geldpolitischen Entscheid unter Druck geraten. Gegen\u00fcber dem US-Dollar fiel die Gemeinschaftsw\u00e4hrung vor\u00fcbergehend unter USD 1.09. Auch zum Schweizer Franken gab der Euro nach und notierte wieder unterhalb der Parit\u00e4t.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaftskalender 3. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>MEZ<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Indikator<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Letzte Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>2:45<\/td>\r\n<td>China<\/td>\r\n<td>Caixin Einkaufsmanagerindex (Januar)<\/td>\r\n<td>48.0<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>10:00<\/td>\r\n<td>EZ<\/td>\r\n<td>Einkaufsmanagerindex (Januar)<\/td>\r\n<td>50.2<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>14:30<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>Arbeitsmarktbericht (Januar)<\/td>\r\n<td>+220&#8217;000<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>16:00<\/td>\r\n<td>USA<\/td>\r\n<td>ISM Index<\/td>\r\n<td>49.2<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>Unternehmenskalender 3. Februar<\/strong><\/p>\r\n<table class=\"lgt-table\" border=\"0.1\" width=\"100%\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Land<\/strong><\/td>\r\n<td><b>Unternehmen<\/b><\/td>\r\n<td><strong>Periode<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>FR<\/td>\r\n<td>Sanofi<\/td>\r\n<td>Q4<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LGT Navigator : Die Europ\u00e4ische Zentralbank und die Bank of England haben wie erwartet die Leitzinsen erh\u00f6ht. 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