{"id":14706,"date":"2023-04-13T17:51:56","date_gmt":"2023-04-13T15:51:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=14706"},"modified":"2023-04-13T18:26:01","modified_gmt":"2023-04-13T16:26:01","slug":"wermuth-am-wachstum-verlangsamen-die-degrowth-debatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wermuth-am-wachstum-verlangsamen-die-degrowth-debatte\/","title":{"rendered":"Wermuth AM : Wachstum verlangsamen! \u2013 die Degrowth-Debatte"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Wermuth AM<\/strong> : Wie l\u00e4sst sich vermeiden, dass es auf der Erde immer w\u00e4rmer wird und es am Ende zu einer Klimakatastrophe kommt?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von Dieter Wermuth, Economist und Partner bei Wermuth AM<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Antwort besteht bisher vor allem aus technischen L\u00f6sungen, Elektroautos und W\u00e4rmepumpen zu subventionieren, Windr\u00e4der aufzustellen, freie Fl\u00e4chen mit Solarpaneelen zu bedecken, die Speichertechnik zu f\u00f6rdern, neue Hochspannungs-leitungen zu bauen. Mir kommt dabei ein Zitat von Einstein in den Sinn: Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise l\u00f6sen, durch die sie entstanden sind. Au\u00dferdem wird in die Nachfragestruktur eingegriffen, indem die Emission von CO2 verteuert und CO2-intensiver Konsum und CO2-intensive Produktion verboten oder erschwert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich will im Folgenden drei andere, fundamentalere Ans\u00e4tze vorstellen. Sie nehmen die Nachfrage nach Rohstoffen und Ressourcen im Allgemeinen ins Visier und kommen zu der Empfehlung, einfach bescheidener zu leben, nicht so viel zu arbeiten (Keynes), oder sie sehen die langfristige L\u00f6sung in einem langsameren Wachstum der Weltbev\u00f6lkerung, gefolgt von einem R\u00fcckgang, sowie einer bewusst herbeigef\u00fchrten Umkehr des Wirtschaftswachstums (Degrowth).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1930, also vor fast einem Jahrhundert, hatte Keynes in einem Essay mit dem Titel \u201eEconomic Possibilities for our Grandchildren\u201c eine Zukunft beschrieben, in der infolge des Produktivit\u00e4tsfortschritts und des Wunders des Zinseszinses die Grundbed\u00fcrfnisse der Menschen \u2013 aller Menschen! \u2013 befriedigt sein w\u00fcrden, vorausgesetzt das Wachstum der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nne begrenzt und Kriege vermieden werden, und dass den Erkenntnissen der Wissenschaft gefolgt und ein gen\u00fcgend gro\u00dfer Teil des Einkommens in den Kapitalstock investiert w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Zweite Weltkrieg war auf dem Weg in die gl\u00fcckliche Zukunft, die er sich vorgestellt hatte, bekanntlich dazwischengekommen, aber seit 1945 herrscht zumindest in Europa und in Amerika Frieden, und es hat bisher keinen weiteren Weltkrieg gegeben. Dazwischen gekommen ist allerdings zudem ein f\u00fcr ihn wohl nicht erwarteter starker Anstieg der Weltbev\u00f6lkerung, von 2 Milliarden im Jahr 1929 auf aktuell mehr als acht Milliarden. Dass es durch das exponentielle Wachstum des globalen Sozialprodukts und der Bev\u00f6lkerung am Ende Probleme mit dem Klima und den Lebensbedingungen auf diesem Planeten geben k\u00f6nnte, war Keynes damals nicht eingefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er hatte sich vorgestellt, dass sich die Menschen, vor die Wahl gestellt, zunehmend f\u00fcr mehr Freizeit statt mehr Geld auf dem Konto entscheiden w\u00fcrden, nachdem sie sich keine Sorgen mehr \u00fcber ein Dach \u00fcber dem Kopf und die sonstigen Grundbed\u00fcrfnisse machen m\u00fcssten. Nachdem der Kampf um\u2019s \u00dcberleben gewonnen sei \u2013 in 100 Jahren, also heute \u2013, k\u00f6nnte der typische Arbeitstag auf drei Stunden, die typische Arbeitswoche auf 15 Stunden begrenzt werden. Denn arbeiten muss der Mensch noch f\u00fcr einige Zeit, weil es der alte Adam so will \u2013 sonst k\u00e4me er auf dumme Gedanken. Die Frauen der reichen Engl\u00e4nder und Amerikaner, die in Haus und Hof keine Aufgaben mehr h\u00e4tten, seien ein abschreckendes Beispiel daf\u00fcr, wohin M\u00fc\u00dfiggang f\u00fchrt, wenn jemand keine Aufgaben mehr hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im friedlichen Westeuropa sind wir in der Tat fast da angekommen, wo wir nach den Zinseszinsrechnungen von Keynes jetzt sein sollten. Die Menschen haben im Durchschnitt so viel Geld, dass sie sich immer mehr Freizeit leisten k\u00f6nnten. Tun sie das auch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Antwort ist ein klares Ja, aber nicht in dem Ma\u00dfe, wie Keynes es sich vorgestellt hat. Alte Gewohnheiten lassen sich nicht so leicht absch\u00fctteln, der Wunsch nach immer mehr Konsumg\u00fctern ist nach wie vor stark, nach zus\u00e4tzlichen und gr\u00f6\u00dferen Autos, nach zus\u00e4tzlichen und gr\u00f6\u00dferen Wohnungen und einem aufwendigen Lebensstil. Man will die Nachbarn beeindrucken \u2013 keep up with the Joneses! Es geht daher nur langsam voran mit der Zunahme der Freizeit. In Deutschland ist die Jahresarbeitszeit eines durchschnittlichen Erwerbst\u00e4tigen in den vergangenen 50 Jahren immerhin um etwa 30 Prozent zur\u00fcck-gegangen, in Japan um 27 Prozent, in Frankreich um 24 Prozent. Keynes hatte eher einen R\u00fcckgang um 70 Prozent erwartet. Die Zahlen sollten allerdings nicht zum Nennwert genommen werden: Sie sind nicht so positiv, wie sie auf den ersten Blick erscheinen: Zu einem gro\u00dfen Teil reflektieren sie die Tatsache, dass sich immer mehr Frauen in den vergangenen Jahrzehnten am Erwerbsleben beteiligt haben \u2013 und die haben aus nachvollziehbaren Gr\u00fcnden eine Vorliebe f\u00fcr Teilzeitjobs. So gro\u00df ist also der tats\u00e4chliche Fortschritt selbst in Deutschland oder Japan nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-1-Wermuth-AM.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14707 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-1-Wermuth-AM.png\" alt=\"13-04-23 1 Wermuth AM\" width=\"500\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-1-Wermuth-AM.png 500w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-1-Wermuth-AM-300x285.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA, dem reichsten der gro\u00dfen OECD-L\u00e4nder, betrug der R\u00fcckgang der Arbeitszeit dagegen nur 7 Prozent. Einer der Gr\u00fcnde ist vermutlich, dass die staatliche und betriebliche Alterssicherung unterentwickelt ist und die Menschen im Allgemeinen f\u00fcrchten, dass sie im Alter finanziell nicht zurechtkommen k\u00f6nnten. Mehr als zwei Wochen im Jahr Urlaub zu nehmen, gilt beinahe schon als asozial. Nicht zuletzt deswegen sind die Vereinigten Staaten auf pro-Kopf-Basis aber auch der gr\u00f6\u00dfte Zerst\u00f6rer der Umwelt. Daran wird sich wohl nur etwas \u00e4ndern, wenn aus dem Land eines Tages ein Sozial- und Mehrparteienstaat nach europ\u00e4ischem Vorbild wird. Das klingt leider sehr nach Wunschdenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Club of Rome hatte 1972 in seinem Bericht \u00fcber die Grenzen des Wachstums unter anderem den naheliegenden Vorschlag gemacht, das Bev\u00f6lkerungswachstum zu bremsen, etwa indem jeder Frau, die in ihrem Leben nur ein Kind zur Welt bringt, eine attraktive Geldpr\u00e4mie gezahlt wird. Weniger Menschen, weniger Ressourcenverbrauch, eine bessere Umwelt. Es d\u00fcrfte aber auch ohne solch drastische Ma\u00dfnahmen bei der Weltbev\u00f6lkerung in den n\u00e4chsten Jahrzehnten zu einer Trendwende kommen, vor allem weil die Anzahl der Geburten negativ korreliert ist mit dem Pro-Kopf-Einkommen \u2013 das aller Voraussicht global weiter kr\u00e4ftig zunimmt (wenn auch nur im Durchschnitt).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-2-Wermuth-AM.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14708 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-2-Wermuth-AM.png\" alt=\"13-04-23 2 Wermuth AM\" width=\"500\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-2-Wermuth-AM.png 500w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-2-Wermuth-AM-300x190.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zurzeit liegt die Fruchtbarkeitsrate der Welt bei 2,31; vor 50 Jahren betrug sie noch 4,55. Erst wenn sie weiter bis auf unter 2,1 sinkt, den Wert, bei dem die Bev\u00f6lkerung stagniert, endet auch das Bev\u00f6lkerungswachstum der Welt. Nach den aktuellen Prognosen der UN Population Division wird die Weltbev\u00f6lkerung um das Jahr 2080 einen H\u00f6chststand von 10,5 Milliarden erreichen und dann langsam sinken. Das ist angesichts der Dringlichkeit des Klimaproblems ein viel zu langer Zeitraum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht sollte die Politik doch versuchen, aktiv auf die Geburtenraten einzuwirken, und zwar mit Anreizen statt Verboten. Es muss ja nicht so sein wie bis vor Kurzem in China. Den bei weitem gr\u00f6\u00dften Handlungsbedarf gibt es in Afrika: In Nigeria und \u00c4thiopien, den beiden bev\u00f6lkerungsreichsten L\u00e4nder des Kontinents, bringen Frauen aktuell im Durchschnitt zwischen vier und f\u00fcnf Kinder zur Welt, und h\u00f6chstwahrscheinlich nicht, weil sie sich das so w\u00fcnschen. In Indien betr\u00e4gt die Reproduktionsrate zurzeit 2,0, in China nur 1,2 (obwohl die Frauen dort inzwischen drei Kinder haben d\u00fcrfen). Fortschritt ist also m\u00f6glich. Jede Kosten-Nutzen-Analyse kommt in den armen L\u00e4ndern zu dem Ergebnis, dass eine Kontrolle des Bev\u00f6lkerungswachstums das Gebot der Stunde ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss einige Anmerkung zu den Vertretern des Degrowth-Ansatzes. Es ist mehr oder weniger eine Banalit\u00e4t, dass der Verbrauch von Ressourcen zur\u00fcckgeht, wenn die Wirtschaft, gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt, schrumpft. Dann w\u00fcrde auch die Umwelt weniger belastet. Dieser Vorschlag wird von den meisten Volkswirten, fast allen Unter-nehmen und der breiten Bev\u00f6lkerung als Hirngespinst abgetan: Er f\u00fchre zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und einem R\u00fcckgang des allgemeinen Wohlstands. Wie das Beispiel Japan zeigt, muss das nicht so sein: In den drei\u00dfig Jahren bis 1990 war das reale BIP dort im Durchschnitt um 6,4% gestiegen, in den 31 Jahren seitdem nur um 0,7 Prozent. Wenn das nicht Degrowth ist! Von sozialen Unruhen wurde bisher noch nicht berichtet, und die Arbeitslosenquote betr\u00e4gt nur 2,6 Prozent. Es ist also machbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-3-Wermuth-AM.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14709 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-3-Wermuth-AM.png\" alt=\"13-04-23 3 Wermuth AM\" width=\"500\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-3-Wermuth-AM.png 500w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/13-04-23-3-Wermuth-AM-300x217.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig scheint mir, dass es in Japan einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Solidarit\u00e4t gibt. In Deutschland bewegen wir uns im \u00dcbrigen beim Wachstumstrend ebenfalls in Richtung Null, ohne dass es dadurch bisher zu Aufst\u00e4nden gekommen ist. Nach der Methode der Genfer ILO (International Labour Organisation) liegt die Arbeitslosigkeit bei rekordniedrigen 2,9 Prozent (Ich frage mich allerdings, ob die Beispiele Japans und Deutschlands als Degrowth durchgehen k\u00f6nnen \u2013 es gibt ja immerhin noch etwas Wachstum. Au\u00dferdem kann die Degrowth-Empfehlung ja wohl nur f\u00fcr L\u00e4nder gelten, die bereits wohlhabend sind.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn der Lebensstandard nur hoch genug ist, ist weiteres materielles Wachstum offenbar nicht mehr so wichtig. Je reicher ein Land, desto unwichtiger und tendenziell umso geringer das Wirtschaftswachstum \u2013 und umso besser f\u00fcr die Umwelt. Die Degrowther sind keine Spinner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Hauptproblem besteht darin, dass L\u00e4nder wie die USA, China oder Russland mit einer solchen Strategie nichts zu tun haben wollen und weiter voll auf wirtschaftliche Expansion und Aufr\u00fcstung setzen. Was machen da die Degrowth-L\u00e4nder? Wieder kommt mir ein Spruch in den Sinn, diesmal von Schiller: Es kann der Fr\u00f6mmste nicht in Frieden leben, wenn es dem b\u00f6sen Nachbarn nicht gef\u00e4llt. Eine (umweltfreundliche) Degrowth-Strategie in Isolation kann sehr gef\u00e4hrlich sein und wird erst dann ernsthaft in Erw\u00e4gung gezogen werden k\u00f6nnen, wenn irgendwann einmal allseits Frieden herrscht. Eigentlich schade.<\/p>\n<div class=\"title is-4 is-\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"title is-0 \">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Quelle: BondWorld<\/span><\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wermuth AM : Wie l\u00e4sst sich vermeiden, dass es auf der Erde immer w\u00e4rmer wird und es am Ende zu einer Klimakatastrophe kommt?<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":10340,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[128],"tags":[214],"class_list":["post-14706","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-makroanalyse","tag-wermuth-am"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14706"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14706\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14712,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14706\/revisions\/14712"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}