{"id":1499,"date":"2014-12-03T06:00:00","date_gmt":"2014-12-03T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2014\/12\/03\/2015-ist-vorerst-wohl-nicht-mit-steigenden-zinsen-zu-rechnen-so-das-fazit-eines-von-bny-mellon-investment-ma"},"modified":"2014-12-03T06:00:00","modified_gmt":"2014-12-03T06:00:00","slug":"2015-ist-vorerst-wohl-nicht-mit-steigenden-zinsen-zu-rechnen-so-das-fazit-eines-von-bny-mellon-investment-management-verfassten-marktausblicks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/2015-ist-vorerst-wohl-nicht-mit-steigenden-zinsen-zu-rechnen-so-das-fazit-eines-von-bny-mellon-investment-management-verfassten-marktausblicks\/","title":{"rendered":"2015 ist vorerst wohl nicht mit steigenden Zinsen zu rechnen &#8211; so das Fazit eines von BNY Mellon Investment Management verfassten Marktausblicks"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><strong>Iain Stewart und Paul Stephany, Newton Investment Management<\/strong>, sind der Auffassung, dass sich eine Zinsanhebung seitens der Bank of England mit grossem zeitlichen Vorlauf abzeichnen d\u00fcrfte. Entsprechende Vorboten werden eine kr\u00e4ftigere Konjunktur und anziehende, von Lohninflation getriebene Teuerungsraten sein&#8230;&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>April LaRusse von Insight Investment<\/strong> erwartet f\u00fcr 2015 keine aggressive Straffung der geldpolitischen Z\u00fcgel. Im kommenden Jahr werden von Anleihemanagern Beweglichkeit und Anpassungsf\u00e4higkeit gefordert sein, da es \u00fcberaus wechselhaft werden k\u00f6nnte<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>James Lydotes, Infrastructure Portfoliomanager bei The Boston Company Asset Management<\/strong>, teilt nicht die am Markt weit verbreitete Einsch\u00e4tzung, dass die US-Notenbank die Zinsen in den USA anheben wird. Nach seiner Erwartung d\u00fcrften die dortigen Zinsen auf l\u00e4ngere Sicht auf niedrigem Niveau verharren, vielleicht sogar bis 2020.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Steigende Zinsen und Geldpolitik werden die zentralen Anlagethemen im kommenden Jahr sein. Zu diesem Fazit kommt BNY Mellon Investment Management in seinem Marktausblick 2015, in dem die unterschiedlichen Investmentboutiquen mit 14 Beitr\u00e4gen ihre Ausblicke f\u00fcrs kommende Jahr ver\u00f6ffentlichen. Unter anderem werden der US-Wohnungsmarkt, die wachsende Diskrepanz zwischen den US-amerikanischen und europ\u00e4ischen Anleihem\u00e4rkten, die Zukunft Chinas und die politischen Herausforderungen in Brasilien beleuchtet. <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">BNY Mellon Investment Management ist die weltweit gr\u00f6sste Investmentgesellschaft mit Multi-Boutique-Struktur und verwaltet ein Verm\u00f6gen von 1,6 Billionen USD (Stand: 30. September 2014). Zwar haben die Investmentboutiquen ihre jeweils eigene Sicht auf die M\u00e4rkte und die dortigen Anlagechancen. Ihnen gemein ist jedoch die Erwartung, dass die Zinsen 2015 nicht dramatisch steigen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Markt herrscht insgesamt die Einsch\u00e4tzung vor, dass die US-Notenbank die Zinsen in den USA anheben wird. <strong>James Lydotes von The Boston Company Asset Management,<\/strong> BNY Mellons auf Aktien spezialisierte Investmentgesellschaft mit Sitz in den USA, ist jedoch anderer Meinung. \u201eDie Zinsen in den USA d\u00fcrften auf l\u00e4ngere Sicht auf niedrigem Niveau verharren, m\u00f6glicherweise sogar bis 2020. Mit steigenden Teuerungsraten, die die US-Notenbank zu einer Anhebung der Zinsen veranlassen w\u00fcrden, ist nicht zu rechnen, da bislang kaum Anzeichen f\u00fcr eine Lohn- oder Rohstoffinflation als treibender Faktor zu erkennen sind. Diese Kennzahlen werden wir weiter genau beobachten und auch nach \u00c4nderungen in der Tonlage der Europ\u00e4ischen Zentralbank Ausschau halten. In der Zwischenzeit k\u00f6nnen ertragsorientierte Anlageklassen, wie z.B. US-Substanzwerte, globale Rohstoff- und Infrastrukturtitel, aussichtsreiche Chancen versprechen.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Blick auf den europ\u00e4ischen Raum zeigt sich kein so einhelliges Meinungsbild in der Frage, wann die Bank of England die Zinsz\u00fcgel anziehen wird. <strong>Paul Stephany, Portfoliomanager bei Newton Investment Management<\/strong>, kommentiert dies wie folgt: \u201eMan k\u00f6nnte es den Anlegern nicht ver\u00fcbeln, wenn diese von dauerhaft niedrigen Zinsen ausgehen \u2013 schliesslich liegt der Basissatz bereits seit M\u00e4rz 2009 bei 0,5%. Am Ende werden die Zinsen dennoch steigen, allerdings nicht in grossen Schritten, insbesondere da die britische Notenbank von einer derartig niedrigen Ausgangsbasis startet.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stephany f\u00fcgt noch hinzu: \u201eEine Zinsanhebung seitens der Bank of England d\u00fcrfte sich mit grossem zeitlichen Vorlauf abzeichnen. Entsprechende Vorboten werden eine kr\u00e4ftigere Konjunktur und anziehende, von Lohninflation getriebene Teuerungsraten sein. Dies wiederum w\u00fcrde bedeuten, dass die Verbraucher in ihren Portemonnaies zun\u00e4chst wenig von der geldpolitischen Straffung zu sp\u00fcren bekommen d\u00fcrften.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch April LaRusse, Senior-Produktspezialistin f\u00fcr Anleihem\u00e4rkte bei Insight Investment, rechnet 2015 nicht mit einer aggressiven geldpolitischen Straffung, da sich die Inflationsaussichten weiterhin unver\u00e4ndert positiv darstellen. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass auch im Falle steigender Zinsen viele Unternehmen in Grossbritannien und den USA (und in geringerem Masse in Europa) solide Cashflows erwirtschaften und daher ihre Schulden bedienen und auch abtragen k\u00f6nnen, und erl\u00e4utert: \u201eIn der Regel steigen die Zinsen, weil das Wachstum so stark ist, dass die Unternehmen einen ersten Schritt wegstecken k\u00f6nnen. Und die Zinserh\u00f6hung im Jahr 2015 f\u00e4llt vermutlich so gering aus, dass sie keine Probleme verursachen d\u00fcrfte.\u201c Entsprechend \u2013 so die Erwartung LaRusses \u2013 sollten sich auch die Kreditausf\u00e4lle auf absehbare Zeit in Grenzen halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie f\u00e4hrt weiter fort: \u201eF\u00fcr Anleihemanager gilt 2015 das Motto: geschmeidig bleiben und sich anpassen, denn das kommende Jahr k\u00f6nnte sehr wechselhaft werden. Viel h\u00e4ngt von der Stimmung der Anleger und den Reaktionen auf kommende \u2013 oder ausbleibende \u2013 Zinsschritte ab.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obgleich das aktuell von lockerer Geldpolitik gepr\u00e4gte Umfeld durchaus viele positive Effekte mit sich bringe, erkl\u00e4rt<strong> Iain Stewart, Leiter des Real Return Teams von Newton,<\/strong> bleibe sein Team in seinen Wachstumserwartungen verhalten. \u201eAuch wenn die Wachstumsf\u00f6rderungsmassnahmen sicher von den besten Absichten geleitet waren, k\u00f6nnten sie unsere Volkswirtschaften instabiler und schockanf\u00e4lliger machen.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs besteht ganz offensichtlich eine Diskrepanz zwischen dem Vertrauen der Anleger in den Erfolg der Politik und dem Glauben, dass die Verantwortlichen alles tun werden, um m\u00f6gliche Risiken f\u00fcr die Marktteilnehmer abzuwenden. Das kann nur eines bedeuten: h\u00f6here Volatilit\u00e4t\u201d, so die Schlussfolgerung Stewarts. \u201eDas heisst nicht, dass der Markt unserer Ansicht nach keine Anlagechancen bietet. Wahrscheinlich aber m\u00fcssen potenzielle Anlagekandidaten noch st\u00e4rker als bisher selektiert werden.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Attraktiv bleiben in diesem Umfeld laut Stewart der Gesundheitssektor und Unternehmen, die von Technologieausgaben profitieren. Mit Vorbehalt sieht er hingegen weiterhin Unternehmen, die im Bereich der Infrastrukturentwicklung in China t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Iain Stewart und Paul Stephany, Newton Investment Management, sind der Auffassung, dass sich eine Zinsanhebung seitens der Bank of England mit grossem zeitlichen Vorlauf abzeichnen d\u00fcrfte. 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