{"id":1513,"date":"2015-01-02T06:00:00","date_gmt":"2015-01-02T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/01\/02\/m-g-duration-duration-duration-ein-rueckblick-auf-die-ertraege-der-anleihenmaerkte-im-jahr-2014\/"},"modified":"2015-01-02T06:00:00","modified_gmt":"2015-01-02T06:00:00","slug":"m-g-duration-duration-duration-ein-rueckblick-auf-die-ertraege-der-anleihenmaerkte-im-jahr-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-duration-duration-duration-ein-rueckblick-auf-die-ertraege-der-anleihenmaerkte-im-jahr-2014\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Duration, Duration, Duration \u2013 ein R\u00fcckblick auf die Ertr\u00e4ge der Anleihenm\u00e4rkte im Jahr 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt waren viele der Meinung, dass das Durationsmanagement im Jahr 2014 der Schl\u00fcssel zum Erfolg sein w\u00fcrde. Man ging von einem Anstieg der Renditen aus, da die US-Notenbank den Markt allm\u00e4hlich von den quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen entw\u00f6hnte und mit einer Normalisierung des Zinsumfelds begann&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"byline\">von <span class=\"author vcard\"><span class=\"url fn n\">Gordon Harding<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb h\u00e4tten wohl nur ganz mutige Anleger Anfang 2014 eine Long-Durationsposition aufgebaut. Schlie\u00dflich h\u00e4tte eine solche Ausrichtung vermutlich einiger Erkl\u00e4rungen bedurft, und zwar insbesondere angesichts der offenbar durchaus schl\u00fcssigeren \u201eStandardpositionierung\u201c: einem Short-Durationsengagement gegen\u00fcber einer Long-Position im Kreditrisiko.<\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Blickt man zur\u00fcck auf die Ertr\u00e4ge ausgew\u00e4hlter Segmente des Anleihenmarktes, so stellt sich heraus, dass der Faktor Duration tats\u00e4chlich von gro\u00dfer Bedeutung war. Doch dabei belegen die Anlageklassen mit kurzer Duration keineswegs die Spitzenpl\u00e4tze \u2013 vielmehr ist genau das Gegenteil der Fall. So haben sich Long-Durationspositionen ausgezahlt, weil die Renditen von Staatsanleihen aus den Kernl\u00e4ndern eigentlich nur in eine einzige Richtung tendierten. Das wom\u00f6glich beste Beispiel daf\u00fcr ist die Rendite 10-j\u00e4hriger deutscher Bundesanleihen, die derzeit bei rund 0,55 Prozent liegt.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2433\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2014\/12\/GH-blog-german1.png\" alt=\"GH blog german1\" width=\"400\" height=\"300\" \/> <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig ist auch die Rendite 10-j\u00e4hriger US-Staatsanleihen von 3 auf nunmehr 2,2 Prozent zur\u00fcckgegangen (nachdem diese Papiere zu Beginn des Monats sogar bei etwa 2 Prozent notiert hatten), w\u00e4hrend die Renditen britischer Gilts von etwas mehr als 3 Prozent auf 1,8 Prozent gesunken sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2014 sind auch die Zinskurven abgeflacht.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2434\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2014\/12\/GH-blog-german2.png\" alt=\"GH blog german2\" width=\"400\" height=\"300\" \/> <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Renditen kurz laufender US-Staatsanleihen trotzten diesem Trend jedoch, denn die Rendite 2-j\u00e4hriger Papiere kletterte von vormals 0,4 auf 0,7 Prozent, weil am Markt ein Anstieg der Kurzfristzinsen eingepreist wurde. Derweil gingen die Renditen von Anleihen mit mittleren und l\u00e4ngeren Laufzeiten an den M\u00e4rkten am deutlichsten zur\u00fcck. Bestimmt wurde diese Entwicklung durch eine nach wie vor \u00fcppige Liquidit\u00e4t, die Erwartungen auf einen niedrigeren Zinszenit sowie eine betr\u00e4chtliche Ver\u00e4nderung bei den Inflationserwartungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit den hervorragenden Ertr\u00e4gen l\u00e4nger laufender Verm\u00f6genswerte l\u00e4sst sich auch erkl\u00e4ren, weshalb sich die M\u00e4rkte f\u00fcr in britischen Pfund denominierte Anleihen innerhalb unserer Auswahl von Anleihenindizes im Jahr 2014 mit am besten entwickelt haben. So haben beispielsweise inflationsgebundene Gilts, die eine durchschnittliche Duration von stolzen rund 20 Jahren aufweisen, einen sehr beeindruckenden Ertrag von 18,7 Prozent erzielt (weitere Informationen finden Sie im aktuellen Blog-Beitrag von Mike Riddell). Und auch konventionelle britische Staatsanleihen (mit einer durchschnittlichen Duration von unter 10 Jahren) sind mit einem Gesamtertrag von 13 Prozent oben mit dabei. Aus diesem Grund haben sich auch auf Pfund Sterling lautende Credits mit Investmentstatus sehr erfreulich entwickelt, und nur wenige h\u00e4tten wohl vorhergesagt, dass in britischen Pfund denominierte Nicht-Finanzanleihen mit Investmentstatus in diesem Jahr fast 13 Prozent zulegen w\u00fcrden. Andere M\u00e4rkte f\u00fcr Credits mit Investmentstatus tendierten ebenfalls fest. Obwohl auf Euro lautende Nicht-Finanzpapiere mit Investmentstatus eine wesentlich k\u00fcrzere Duration aufweisen als ihre in Pfund Sterling denominierten Pendants, haben auch diese Anleihen ein Plus von 8,9 Prozent vorgelegt. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr waren die niedrigeren Renditen von Staatsanleihen sowie der Umstand, dass die Zinsdifferenzen europ\u00e4ischer Credits \u2013 im Gegensatz zu den meisten anderen M\u00e4rkten \u2013 im Jahr 2014 weiter geschrumpft sind.<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2435\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2014\/12\/GH-blog-german3.png\" alt=\"GH blog german3\" width=\"400\" height=\"300\" \/> <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es \u00fcberrascht vielleicht, dass inflationsgebundene europ\u00e4ische Anleihen (und zwar insbesondere franz\u00f6sische und italienische Staatsanleihen) innerhalb eines Jahres, in dessen Verlauf sich die US-Wirtschaft \u00fcberragend entwickelt hat und Europa zunehmend auf eine Deflation zugesteuert ist, einen Ertrag von 8,3 Prozent erzielt haben, wohingegen es US-Hochzinsanleihen mit einem Plus von 2,5 Prozent nur knapp ins Plus geschafft haben. Dieses Ergebnis des Index insgesamt t\u00e4uscht aber \u00fcber die unterschiedlichen Tendenzen der einzelnen Segmente des US-Marktes f\u00fcr Hochzinsanleihen hinweg. So legten vergleichsweise zinssensitive BB-Anleihen einen respektablen Ertrag von 5,3 Prozent vor, w\u00e4hrend eher kreditsensitive Papiere mit geringerer Bonit\u00e4t (von denen man bei einer festen Tendenz der Binnenkonjunktur eigentlich eine bessere Performance erwarten w\u00fcrde) mit einem Minus von 2,5 Prozent zu den wenigen festverzinslichen Anlageklassen innerhalb unserer Auswahl z\u00e4hlten, die im Jahr 2014 einen negativen Ertrag vorgelegt haben. Gleiches galt auch f\u00fcr andere Segmente der Hochzinsm\u00e4rkte. So gewannen in Euro denominierte BB-Anleihen 7,5 Prozent hinzu, w\u00e4hrend die entsprechenden Papiere mit einer Bonit\u00e4t von CCC oder weniger um 3,3 Prozent nachgaben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber wie sieht es mit den Schwellenl\u00e4ndern aus? Zweifellos liegt ein sehr ereignisreiches Jahr hinter uns: eine Vielzahl von Wahlen, die Krise in Russland und der Ukraine, der teilweise Zahlungsausfall Argentiniens, die Wirtschaftskrise in Venezuela und als Kr\u00f6nung dann auch noch der pl\u00f6tzliche Einbruch des \u00d6lpreises. Die Indizes f\u00fcr in US-Dollar denominierte Schwellenl\u00e4nder-Staatsanleihen haben sich auf unserer Rangliste der Ertr\u00e4ge im Jahr 2014 sowohl am oberen als auch am unteren Ende platziert. So f\u00fchrte die T\u00fcrkei mit einem Plus von 19,9 Prozent die Wertung an, dicht gefolgt von Argentinien (+18,3 Prozent). Gleichzeitig bilden die Ukraine und Venezuela mit einem Minus von 22,2 bzw. 30,7 Prozent \u2013 nicht \u00fcberraschend \u2013 die Schlusslichter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gro\u00dfen und Ganzen war 2014 f\u00fcr Anleihen also ein weiteres hervorragendes Jahr. Da aber die Renditen von Staatsanleihen mittlerweile wesentlich niedriger sind als noch zu Beginn des Jahres, w\u00e4hrend die Zinsdifferenzen von ihrem H\u00f6hepunkt von vor einigen Jahren inzwischen ebenfalls deutlich geschrumpft sind (obwohl sie momentan im Allgemeinen weiter sind als Anfang 2014), wird es den Kernm\u00e4rkten f\u00fcr Anleihen in Zukunft zweifellos schwer fallen, erneut derart hohe Ertr\u00e4ge zu erzielen. Aber auch das w\u00e4re f\u00fcr uns dann ja nichts wirklich Neues \u2026<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"><\/span>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt waren viele der Meinung, dass das Durationsmanagement im Jahr 2014 der Schl\u00fcssel zum Erfolg sein w\u00fcrde. Man ging von einem Anstieg der Renditen aus, da die US-Notenbank den Markt allm\u00e4hlich von den quantitativen Lockerungsma\u00dfnahmen entw\u00f6hnte und mit einer Normalisierung des Zinsumfelds begann&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1513","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1513","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1513"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1513\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}