{"id":1517,"date":"2015-01-21T06:00:00","date_gmt":"2015-01-21T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/01\/21\/gam-marktkommentar-europaeisches-qe-programm-koennte-zweifel-am-euro-staerken\/"},"modified":"2015-01-21T06:00:00","modified_gmt":"2015-01-21T06:00:00","slug":"gam-marktkommentar-europaeisches-qe-programm-koennte-zweifel-am-euro-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/gam-marktkommentar-europaeisches-qe-programm-koennte-zweifel-am-euro-staerken\/","title":{"rendered":"GAM Marktkommentar: Europ\u00e4isches QE-Programm k\u00f6nnte Zweifel am Euro st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Ein europ\u00e4isches Programm zum Quantitative Easing (QE) k\u00f6nnte die Zweifel am Euro weiter n\u00e4hren, wenn die erste Euphorie abgeklungen ist. Das ist die Einsch\u00e4tzung von Adrian Owens, W\u00e4hrungsexperte bei GAM und Fondsmanager des GAM Star Global Rates im Vorfeld der morgigen Sitzung der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB)&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;\u201eDie Freigabe des Franken-Wechselkurses durch die Schweizer Nationalbank von letzter Woche sollte auch als Warnung verstanden werden, wie schwer es ist, sich auf unbestimmte Zeit gegen die fundamentale Entwicklung und die Marktkr\u00e4fte zu stemmen. Und wenn es jemals ein W\u00e4hrungsregime gegeben hat, dass nicht durch die Fundamentaldaten gerechtfertigt war, dann ist es der Euro\u201c, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die reflexartige Reaktion der M\u00e4rkte habe auch andere W\u00e4hrungsbindungen wie etwa im Fall der D\u00e4nischen Krone unter Druck gesetzt. \u201eAber vor allem die EZB sollte beherzigen, was passiert, wenn die volkswirtschaftlichen Grundlagen ignoriert werden\u201c, betont Owens. So rechtfertige die deutsche Wirtschaft eine deutlich st\u00e4rkere W\u00e4hrung, als dies in S\u00fcdeuropa der Fall ist. Die Gr\u00fcndungsv\u00e4ter des Euro h\u00e4tten anerkannt, dass es im W\u00e4hrungsraum auch eine wirtschaftliche Angleichung geben muss, was in den \u2013 heute weitestgehend ignorierten \u2013 Maastricht-Kriterien zum Ausdruck gebracht wurde. \u201eDie fundamentalen Entwicklungen der Euro-Staaten weichen jedoch voneinander ab, und haben sich in Wahrheit nie angeglichen\u201c, so Owens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der aktuellen Debatte um das erwartete Programm zur quantitativen Lockerung kommt f\u00fcr Adrian Owens der Unwille zum Ausdruck, das Projekt einer echten Fiskalunion anzugehen. Ausserdem stosse die Mobilit\u00e4t auf dem Arbeitsmarkt an sprachliche und kulturelle Grenzen. Die Lohnentwicklung habe sich in der Tat als flexibel erwiesen, allerdings habe sie einen hohen politischen Preis, wie aus den Umfrageergebnissen aus Spanien, Griechenland, Italien und Frankreich zunehmend deutlich werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn die EZB am Donnerstag ein Quantitative-Easing-Programm ank\u00fcndigt, ohne dass zugleich zumindest die Mitgliedsstaaten mit Investment-Grade-Rating bereit sind, ihr Kreditrisiko zu teilen, d\u00fcrften die Zweifel der M\u00e4rkte hinsichtlich des Euros weiter wachsen, wenn die Euphorie erst einmal abgeklungen ist\u201c, schliesst der Experte daher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"><\/span>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein europ\u00e4isches Programm zum Quantitative Easing (QE) k\u00f6nnte die Zweifel am Euro weiter n\u00e4hren, wenn die erste Euphorie abgeklungen ist. 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