{"id":1535,"date":"2015-02-13T06:00:00","date_gmt":"2015-02-13T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/02\/13\/m-g-geldpolitik\/"},"modified":"2015-02-13T06:00:00","modified_gmt":"2015-02-13T06:00:00","slug":"m-g-geldpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-geldpolitik\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Geldpolitik?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">In den j&uuml;ngsten Blog-Beitr&auml;gen von Matt und James ging es um einige Probleme, mit denen die M&auml;rkte bei negativen Zinsen zu k&auml;mpfen haben. Und dabei handelt es sich offensichtlich nun nicht mehr um eine rein theoretische Diskussion, sondern um eine Entwicklung, die bereits konkrete Auswirkungen auf das Investmentumfeld hat. Weshalb akzeptieren Investoren bei Baranlagen Zinsen von unter 0 Prozent?&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><span class=\"url fn n\">von Richard Woolnough<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um an dieser Stelle auf das Beispiel des Schweizer Franken zur&uuml;ckzukommen, ist es f&uuml;r einen Sparer rein wirtschaftlich nicht sinnvoll, einen Schweizer Franken-Geldschein auf ein negativ verzinstes Bankkonto einzuzahlen, weil dieses Geld wegen der negativen Zinsen bei Auszahlung dann weniger wert sein wird als bei der Einzahlung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings bringt der Besitz von physischem Bargeld f&uuml;r den Sparer auch Risiken mit sich, weil er dann nicht in den Genuss jener Sicherheitsvorteile kommt, die ein Bankkonto bietet (so muss er z.B. selbst f&uuml;r einen elektronischen Tresor aufkommen). Die Nutzung des guten alten Schlie&szlig;fachs ist zwar nicht so praktisch wie ein Bankkonto, w&uuml;rde angesichts immer weiter ins Minus rutschender Zinsen aber zunehmend Sinn machen. Und diese Nachfrage nach physischen Verm&ouml;genswerten anstelle von elektronischem Geld beschr&auml;nkt sich nicht nur auf Bankkonten. Da die Laufzeitenstruktur von Zinspapieren allm&auml;hlich auf unter 0 Prozent sinkt, sollten theoretisch eigentlich auch Anleiheninvestoren ihre Papiere ver&auml;u&szlig;ern und sich das Geld stattdessen in den Safe legen. Aber wie effizient ist eine solche Vorgehensweise wirklich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gro&szlig;e Problem bei Papiergeld als Anlageinstrument besteht darin, dass das H&ouml;chstma&szlig; an Liquidit&auml;t, das diese Anlageform naturgem&auml;&szlig; bietet, sie gleichzeitig aber auch f&uuml;r Feuer und Diebstahl anf&auml;llig macht. Aus der Sicht eines Privatanlegers ist die Nutzung eines feuerfesten und diebstahlsicheren Schlie&szlig;fachs bei einer Bank oder an einem anderen sicheren Ort au&szlig;erhalb der eigenen vier W&auml;nde deshalb wohl der beste Ausgangspunkt f&uuml;r entsprechende &Uuml;berlegungen. Die optimale L&ouml;sung ist allerdings immer auch von Skaleneffekten abh&auml;ngig. Aber lassen sich diese wirklich so einfach realisieren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r einen Anleger macht es au&szlig;erdem Sinn, seine Investments breit zu streuen. Aus diesem Grund sollte man sein Barverm&ouml;gen auf eine Vielzahl unterschiedlicher Schlie&szlig;f&auml;cher an diversen, sehr sicheren Orten deponieren. Das w&auml;re zwar schon einmal eine Verbesserung, ist aber leider auch nicht wirklich praktisch. Allerdings k&ouml;nnte es tats&auml;chlich einen Weg geben, das obige Ziel vergleichsweise effizient und kosteng&uuml;nstig zu erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts negativer Zinsen gibt es wahrscheinlich genug Anleger, die gerne einfach nur Bargeld besitzen w&uuml;rden, das bei einem Filialnetz &auml;u&szlig;erst sicherer Schlie&szlig;fachanlagen einer Bank oder eines Kreditinstituts verwahrt wird. Dies w&uuml;rde neben einem hohen Ma&szlig; an Sicherheit auch eine breite Streuung hinsichtlich der &ouml;rtlichen Deponierung des Bargeldes gew&auml;hrleisten. Damit der Anleger problemlos auf diese Mittel zugreifen kann, k&ouml;nnten Einlagenzertifikate ausgegeben werden, entweder in physischer oder &ndash; vorzugsweise &ndash; in elektronischer Form. Damit k&ouml;nnte der Anleger sein Geld ganz einfach transferieren, denn er m&uuml;sste dann lediglich zur n&auml;chsten Verwahrstelle gehen, um dort weitere Gelder zu hinterlegen oder sich Bargeld auszahlen zu lassen. Oder aber er begibt sich zur n&auml;chsten Bank, sofern diese physische Einlagen akzeptiert bzw. diese in Form von Bargeld auszahlt. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um nichts anderes als ein Bankkonto, bei dem die Liquidit&auml;t aber nicht in Form von Krediten vergeben wird, sondern bei dem eine Verwahrgeb&uuml;hr erhoben wird. Im Endeffekt k&ouml;nnte man theoretisch sogar M&auml;rkte f&uuml;r b&ouml;rsengehandelte Derivate schaffen, die an den Wert des bei einer Verwahrstelle deponierten Barverm&ouml;gens gekoppelt sind. Damit k&ouml;nnten Privatanleger und gro&szlig;e Institutionen dann liquide Mittel als Anlageinstrumente nutzen, ohne eine negative Rendite hinnehmen zu m&uuml;ssen. So k&ouml;nnte aus einem Umfeld negativer Zinsen eine ganz neue, effiziente Investmentindustrie entstehen. Dies d&uuml;rfte das R&uuml;ckschlagrisiko von Kurz- und Langfristzinsen unter 0 Prozent begrenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Nebeneffekt, der daraus resultieren w&uuml;rde, w&auml;re der, dass alle diese Ersparnisse tats&auml;chlich in Bargeld gehalten werden m&uuml;ssten. Dadurch w&uuml;rde auch die Nachfrage nach physischen Banknoten ansteigen. Sofern diese Gelder bei einer Depotbank verwahrt und nicht in Form von Krediten weiterverliehen werden, w&uuml;rde die f&uuml;r normale Transaktionen innerhalb einer Volkswirtschaft zur Verf&uuml;gung stehende Geldmenge allerdings sinken. Das h&ouml;rt sich nun allm&auml;hlich wirklich deflation&auml;r an und widerspricht au&szlig;erdem dem eigentlichen Ziel der Nullzinspolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solange es Bargeld in physischer Form gibt, sind deutlich negative Zinsen in einer Volkswirtschaft, in der es sich bei Staatsanleihen und liquiden Mittel um Verbindlichkeiten derselben Instanz handelt, kaum vorstellbar, zumal diese Anlagen damit auch wirklich fungibel sind. Schlimmstenfalls k&ouml;nnte eine auf negative Zinsen abzielende Geldpolitik eine Deflationsspirale ausl&ouml;sen. Vielleicht besteht die einzige M&ouml;glichkeit, mit Hilfe der Geldpolitik eine Inflation auszul&ouml;sen, in realen und nicht in althergebrachten QE-Ma&szlig;nahmen .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"><\/span>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den j&uuml;ngsten Blog-Beitr&auml;gen von Matt und James ging es um einige Probleme, mit denen die M&auml;rkte bei negativen Zinsen zu k&auml;mpfen haben. Und dabei handelt es sich offensichtlich nun nicht mehr um eine rein theoretische Diskussion, sondern um eine Entwicklung, die bereits konkrete Auswirkungen auf das Investmentumfeld hat. Weshalb akzeptieren Investoren bei Baranlagen Zinsen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1535","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1535"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1535\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}