{"id":1542,"date":"2015-02-23T06:00:00","date_gmt":"2015-02-23T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/02\/23\/raiffeisen-economic-research-wochenausblick\/"},"modified":"2015-02-23T06:00:00","modified_gmt":"2015-02-23T06:00:00","slug":"raiffeisen-economic-research-wochenausblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/raiffeisen-economic-research-wochenausblick\/","title":{"rendered":"Raiffeisen : Economic Research Wochenausblick"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><\/span><\/span>&#8211; Fed d&uuml;rfte Zinsen gegen Mitte Jahr erh&ouml;hen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; &#8220;Grexit-Szenario&#8221; hat Schrecken verloren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Fokus: Der &Ouml;lpreis macht den Unterschied&#8230;<span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Raiffeisen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"WordSection1\" style=\"text-align: justify;\">Das aktuelle Sitzungsprotokoll der US-Notenbank hat keine neuen wesentlichen Hinweise geliefert. Die neuen Instrumente zur Liquidit&auml;tsabsch&ouml;pfung, allen voran die Reverse Repos, werden noch getestet, sollten aber in den kommenden Monaten gen&uuml;gend ausgereift sein. N&ouml;tig geworden ist der neue Mechanismus aufgrund des aus-serordentlichen Anstiegs der Notenbankguthaben, der den Interbankenmarkt f&uuml;r Giroguthaben zum Erliegen gebracht hat (siehe Wochenausblick vom 10.10.14). F&uuml;r den Zeitpunkt des Zinsschritts scheint es im FOMC aber noch keinen Konsens zu geben. Aus dem Protokoll geht hervor, dass ungef&auml;hr die H&auml;lfte der Mitglieder den Zins-schritt weiter hinausschieben will, w&auml;hrend die andere eine Zinserh&ouml;hung in wenigen Monaten anstrebt. Letztere haben nach der Januar-Sitzung etwas Aufwind erhalten: Der Arbeitsmarktbericht zeigte neben robustem Besch&auml;f-tigungswachstum auch wieder st&auml;rker steigende L&ouml;hne. Dies hat einige FOMC-Mitglieder dazu bewogen, sich &ouml;ffentlich f&uuml;r eine Zinserh&ouml;hung im Juni stark zu machen. Darunter war auch ein Fed-Repr&auml;sentant, der bisher eher zu einem sp&auml;teren Schritt tendierte. Ob sich die Kr&auml;ftever-h&auml;ltnisse im Gremium inzwischen tats&auml;chlich verschoben haben, k&ouml;nnte sich n&auml;chste Woche zeigen. Janet Yellen wird in beiden Kammern des Kongresses den halbj&auml;hrli-chen Bericht der Notenbank zur Geldpolitik vorstellen und dabei auch Fragen der Parlamentarier beantworten. <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In letzter Zeit ist in den USA etwas Sand in das Getriebe des kr&auml;ftigen Wirtschaftsaufschwungs geraten. Insbeson-dere seit Jahresbeginn fallen die meisten Konjunkturdaten unter den hohen Erwartungen aus. Diese Woche war dies wieder bei der Industrieproduktion und den Immobilien-daten der Fall. Die starke Aufwertung des USD wirkt bremsend, &auml;hnlich wie eine Versch&auml;rfung der Geldpolitik. Insgesamt deuten die bisherigen Indikatoren f&uuml;r Q1 aber dennoch auf eine solide Dynamik hin. Sollten sich die Daten im Februar und M&auml;rz &auml;hnlich entwickeln wie bisher, ist ein annualisiertes BIP-Wachstum von rund 2.5% zu erwarten, also immer noch &uuml;ber Potential. N&auml;chste Wo-che d&uuml;rften sich die Auftr&auml;ge f&uuml;r langlebige G&uuml;ter erholen und die anhaltend positive Wachstumsdynamik best&auml;ti-gen. Im Moment steht aber vor allem die Inflation im Fokus. N&auml;chste Woche d&uuml;rfte die Jahresrate von 0.8% auf knapp Null sinken. Aufgrund der Trendwende beim &Ouml;l-preis sollte sie im weiteren Jahresverlauf aber wieder Rich-tung 2% steigen (siehe Seite 2). Eine &auml;hnliche Dynamik zeigt unsere Projektion auch f&uuml;r die Kerninflation: Sie wird durch die robuste Konjunktur unterst&uuml;tzt und sollte in den kommenden Monaten nur moderat fallen. Alles in allem ist ein Zinsschritt im Juni daher weiter plausibel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sich die Zinsdiskussion in den kommenden Wochen und Monaten intensiviert, d&uuml;rften die Unsicherheiten an den M&auml;rkten zunehmen. Momentan ist die Marktvolatili&auml;t aber nicht auf erh&ouml;hten Niveaus. Daran hat in den letzten Tagen auch das Thema Griechenland nichts ge&auml;ndert. Die Verhandlungen &uuml;ber eine Fortsetzung des Hilfsprogramms ziehen sich in die L&auml;nge. Es zeigt sich jedoch immer mehr, dass Griechenland nicht in einer vorteilhaften Verhand-lungsposition ist. Die griechischen Banken leiden unter Kapitalabfl&uuml;ssen und sind stark von Notkrediten abh&auml;ngig, welche die griechische Notenbank zur Verf&uuml;gung stellt. Ministerpr&auml;sident Tsipras ist es zudem nicht gelungen andere schuldengeplagte Krisenl&auml;nder von seinem Kurs zu &uuml;berzeugen. Schlussendlich setzt sich im Markt immer mehr die Ansicht durch, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone (&#8220;Grexit&#8221;) keine dramatischen Folgen f&uuml;r die europ&auml;ischen Finanzm&auml;rkte und die Konjunktur haben d&uuml;rfte. In den letzten Tagen ist es daher auch nicht zu Sichere-Hafen-Kapitalfl&uuml;ssen gekommen. In diesem Um-feld konnte sich EUR\/CHF weiter erholen und stieg auf &uuml;ber 1.07. Unsere Dreimonatsprognose ist damit bereits erreicht. Im weiteren Jahresverlauf d&uuml;rfte EUR\/CHF weiter steigen und somit den Druck auf den Schweizer Export-und Tourismussektor nochmals mildern. Mit dem Anstieg des EUR\/CHF hat sich auch die Situation bei den Zinsen wieder entspannt. Die Renditen f&uuml;r zehnj&auml;hrigen Eidge-nossen notieren wieder knapp &uuml;ber Null.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: 'Frutiger Next Com',sans-serif;\"><\/span><strong>Fokus: Der &Ouml;lpreis macht den Unterschied<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sturzflug beim &Ouml;lpreis wurde gestoppt. Die &Ouml;lsorte Brent hat sich seit Ende Januar um mehr als 20% auf &uuml;ber 60 USD\/Fass verteuert. Die Trendumkehr basiert auf der Erwartung einer Verringerung des &Uuml;berangebots im wei-teren Jahresverlauf &ndash; untermauert durch die deutlich ab-nehmende Anzahl aktiver Bohrl&ouml;cher und erste Insolven-zen von Fracking-Unternehmen in den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die &Ouml;lpreisentwicklung wird sich weltweit massgeblich auf den k&uuml;nftigen Verlauf der Inflationsraten auswirken. Die Energiepreise waren seit Mitte letzten Jahres der Trei-ber stark sinkender Konsumentenpreise. Auch in den kon-junkturell robusten USA sollten die kommende Woche anstehenden Januar-Inflationszahlen nochmals einen Fall der Gesamtjahresrate auf nahezu Null zeigen &#8211; im Ver-gleich zu noch &uuml;ber 2% vor nur einem halben Jahr. Damit wird jedoch der Tiefpunkt erreicht sein. Dies sollte bereits n&auml;chste Woche durch die ersten Februar-Preisdaten aus dem Euroraum best&auml;tigt werden. Im gemeinsamen W&auml;h-rungsraum ist die Inflationsrate zu Jahresbeginn &ouml;lpreis-bedingt deutlich in den negativen Bereich gerutscht. Die j&uuml;ngste Erholung bei den Energiepreisen kehrt den Effekt jedoch schnell um. In unserem Basisszenario eines weite-ren moderaten &Ouml;lpreisanstiegs auf 70 USD\/Fass innerhalb der n&auml;chsten 12 Monate wird die Inflationsrate im Euro-raum kurzfristig zwar noch negativ bleiben, aber ab sofort auf einen Aufw&auml;rtstrend umschwenken. Bis Anfang 2016 w&uuml;rde die Jahresrate somit wieder Richtung 1.5% steigen. In den USA sogar &uuml;ber die 2%-Marke (siehe Grafik). Bei der Projektion gehen wir davon aus, dass die nachlaufen-den, indirekten preisd&auml;mpfenden Effekte des niedrigeren Rohstoffpreisniveaus die Kerninflation (Gesamtrate ohne Energie und Nahrungsmittel) in diesem Jahr nur leicht nach unten ziehen. Denn die verbesserte konjunkturelle Lage verringert den Druck f&uuml;r weitere Preisnachl&auml;sse. In der Eurozone bedeutet der schwache Euro-Wechselkurs zudem steigende Importpreise. Die Deflation d&uuml;rfte also von kurzfristiger Natur bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine schneller als erwartete Erholung des &Ouml;lpreises w&uuml;rde die Trendumkehr bei den Konsumentenpreisen sogar nochmals beschleunigen. Im Szenario einer kr&auml;ftiger wachsenden Weltwirtschaft zusammen mit einer st&auml;rke-ren Einschr&auml;nkung der &Ouml;lf&ouml;rderung k&ouml;nnte sich der &Ouml;l-preis schnell wieder der 100 USD-Marke n&auml;hern. Dann w&uuml;rde die Inflationsrate im Euroraum auf Jahressicht die 2%-Marke &uuml;berschreiten und in den USA sogar Richtung 4% marschieren. Der Effekt steigender &Ouml;lpreise f&auml;llt in den Vereinigten Staaten wegen des geringeren Steueran-teils bei den Endverbraucherpreisen f&uuml;r Energieprodukte st&auml;rker aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schweiz f&auml;llt bei der Entwicklung der Konsumenten-preise ein wenig aus dem Rahmen. Grund daf&uuml;r ist die Aufhebung des Mindestkurses und der darauf folgende Wechselkursschock. Zwar macht sich der h&ouml;here &Ouml;lpreis auch bei den Schweizer Energiepreisen bemerkbar. Tages-aktuelle CHF-Heiz&ouml;lpreise zeigen bereits wieder ein Niveau &uuml;ber dem vor der Freigabe des Wechselkurses. Damit sollten sich die Energiepreise im Februar ebenfalls nicht mehr negativer auf die Gesamtinflationsrate auswirken. Im Gegensatz dazu wird sich die Frankenaufwertung aber in zahlreichen anderen Preiskategorien bei den Februar-zahlen niederschlagen. Meldungen aus dem Detailhandel lassen aufgrund der pl&ouml;tzlichen, massiven Wechselkursan-passung im Vergleich zu fr&uuml;heren Aufwertungsperioden eine deutlich schnellere Transmission niedrigerer CHF-Importpreise erwarten. Die Trendumkehr bei der Schwei-zer Inflation wird sich damit etwas verz&ouml;gern. Wir rechnen aber auch hier in der zweiten Jahresh&auml;lfte mit einer all-m&auml;hlichen R&uuml;ckkehr der Jahresrate Richtung Null (siehe Grafik).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"images\/stories\/NOTIZIE\/23-02-15raf.png\" alt=\"23 02 15raf\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konsumentenpreise, in % gg&uuml;. Vorjahr<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Quelle: EU-Kommission, Raiffeisen Research<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wieder steigende Inflationsraten sollten in den kommen-den Monaten &uuml;bertriebene Deflations&auml;ngste abklingen lassen und sich grunds&auml;tzlich positiv auf die langfristigen Nominalzinsen auswirken. Dies gilt nicht nur f&uuml;r die USA, wo die Treasury-Renditen in den letzten Wochen bereits zugelegt haben, sondern trotz des im M&auml;rz beginnenden Staatsanleihenkaufprogramms abgeschw&auml;cht auch f&uuml;r die Eurozone. In der Schweiz stehen bis auf weiteres die Ne-gativzinsen der SNB einem st&auml;rkeren Zinsanstieg am lan-gen Ende entgegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Source: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Fed d&uuml;rfte Zinsen gegen Mitte Jahr erh&ouml;hen &#8211; &#8220;Grexit-Szenario&#8221; hat Schrecken verloren &#8211; Fokus: Der &Ouml;lpreis macht den Unterschied&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-1542","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-raiffeisen-kmu-pmi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1542","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1542"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1542\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1542"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1542"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1542"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}