{"id":1554,"date":"2015-03-05T06:00:00","date_gmt":"2015-03-05T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/03\/05\/m-g-operation-normalisierung\/"},"modified":"2015-03-05T06:00:00","modified_gmt":"2015-03-05T06:00:00","slug":"m-g-operation-normalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-operation-normalisierung\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Operation Normalisierung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Geldpolitisch betrachtet hat die US-Notenbank im Wesentlichen auf dreierlei Weise auf die Finanzkrise reagiert:&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><span class=\"url fn n\">von Richard Woolnough<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp; Senkung der Kurzfristzinsen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp; Quantitative Lockerungsma&szlig;nahmen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&nbsp; &bdquo;Operation Twist&ldquo; &ndash; ein Versuch, ein Abflachen der Zinskurve herbeizuf&uuml;hren<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor kurzem hat die Fed mitgeteilt, dass der erste Schritt hin zu einer Normalisierung des Zinsumfelds angesichts der anhaltenden Konjunkturerholung ihrer Einsch&auml;tzung nach in einer Anhebung der Kurzfristzinsen besteht. Ich pers&ouml;nlich vertrete hingegen die Auffassung, dass es auch noch andere Alternativen g&auml;be.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blicken wir zun&auml;chst einmal zur&uuml;ck auf das Jahr 2014, in dem die Geldpolitik weiter gelockert wurde. Dies erfolgte seinerzeit in erster Linie in Form quantitativer Lockerungsma&szlig;nahmen (die jedoch im Herbst ausgelaufen sind) sowie mittels eines Abflachens der Zinskurve (siehe nachfolgende Grafik).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2532\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/03\/Slide1.png\" alt=\"Slide1\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Prozess, den die US-Notenbank derzeit in Erw&auml;gung zieht, sieht im ersten Schritt eine Anhebung der Kurzfristzinsen (also eine Aufhebung des ersten Themas) sowie zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt dann weitere monet&auml;re Ma&szlig;nahmen vor. Die Notwendigkeit, der lockeren Geldpolitik ein Ende zu setzen, ist bereits umfassend dokumentiert worden. So schenkt man der Frage, wie die Fed die geldpolitischen Z&uuml;gel nach der Finanzkrise nun wieder anziehen wird, gro&szlig;e Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein erster Schritt im Hinblick auf eine Versch&auml;rfung der Geldpolitik wurde bereits im Mai 2013 mit dem so genannten &bdquo;Beendigungskoller&ldquo; (der auch als &bdquo;Taper Tantrum&ldquo; bezeichnet wurde) getan. Die nachfolgende Grafik zeigt die Zinskurve, bevor die US-Notenbank die entsprechenden Signale ausgesandt hatte, und die Zinskurve per Ende 2013. Dies war also im Grunde genommen nichts anderes als eine monet&auml;re Versch&auml;rfung, um die es auch hier geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2533\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/03\/Slide2.png\" alt=\"Slide2\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie bereits erl&auml;utert, ist diese Versch&auml;rfung im Jahr 2014 aber wieder zur&uuml;ckgenommen worden. Besteht eine Option der Fed also nicht darin, die Zinskurve wieder zu normalisieren statt die Kurzfristzinsen zu erh&ouml;hen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstens bin ich stets davon ausgegangen, dass eine Versch&auml;rfung der Geldpolitik logischerweise in die umgekehrte Richtung erfolgen sollte wie die zuvor umgesetzten monet&auml;ren Lockerungsma&szlig;nahmen. Dies w&uuml;rde bedeuten, dass zun&auml;chst die &bdquo;Operation Twist&ldquo; aufgehoben werden sollte, dann die quantitativen Lockerungsma&szlig;nahmen &ndash; und erst dann sollten die Kurzfristzinsen angehoben werden. Mir erscheint es n&auml;mlich durchaus sinnvoll, zun&auml;chst die Asset-Blase zu beseitigen, welche die QE-Ma&szlig;nahmen ja erst hervorgerufen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens hat die US-Notenbank im Rahmen der &bdquo;Operation Twist&ldquo; bereits im Jahr 2011 einger&auml;umt, dass der Verlauf der Zinskurve durchaus von Bedeutung ist. Schaut man sich n&auml;mlich die Zinskurve vor der &bdquo;Operation Twist&ldquo; sowie zum jetzigen Zeitpunkt an, so stellt man fest, dass die Kurve deutlich abgeflacht ist &ndash; nicht zuletzt auch wegen der &bdquo;Operation Twist&ldquo;. Macht eine Normalisierung der Zinskurve als geldpolitisches Instrument nicht wesentlich mehr Sinn als eine Anhebung der Kurzfristzinsen? So geht auch aus diesem IWF-Bericht zu unkonventionellen monet&auml;ren Ma&szlig;nahmen (Seite 7) hervor, dass das Laufzeitenaufgeld wegen der quantitativen Lockerung derzeit um etwa 100 Basispunkte verzerrt ist, obwohl das geldpolitische und wirtschaftliche Umfeld au&szlig;erhalb der USA das Laufzeitenaufgeld zweifellos ebenfalls nach unten treibt. Deshalb sollte die US-Notenbank den Verkauf lang laufender Wertpapiere sowie den Aufkauf von Papieren mit kurzen Laufzeiten in Erw&auml;gung ziehen. Eine solche Vorgehensweise h&auml;tte ferner zur Folge, dass dadurch die potenziellen Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Fed-Bilanz reduziert werden w&uuml;rden. Au&szlig;erdem w&uuml;rde dadurch die m&ouml;gliche Aufhebung der quantitativen Lockerungspolitik vereinfacht, weil die Papiere mit k&uuml;rzeren Laufzeiten schlichtweg bis zu ihrer F&auml;lligkeit gehalten werden k&ouml;nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2534\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/03\/Slide3.png\" alt=\"Slide3\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wir &ndash; drittens &ndash; oben bereits erl&auml;utert haben, w&uuml;rde die US-Notenbank durch eine simple Aufhebung der QE-Politik au&szlig;erdem auch die Risiken auf Bilanzebene noch weiter verringern. Dies wiederum w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass eine konventionelle Versch&auml;rfung der Geldpolitik in Form einer Anhebung der Kurzfristzinsen ein zweckm&auml;&szlig;iges und auch probates Instrument darstellen w&uuml;rde, das auch die Gefahr eines Abflachens (oder einer Inversion?) der Zinskurve reduzieren w&uuml;rde. Und falls die Fed (ebenso wie andere Zentralbanken) ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf die kurzfristigen Auswirkungen des fallenden &Ouml;lpreises auf die Inflation richten m&ouml;chte, machen eine Beibehaltung der Kurzfristzinsen auf ihrem aktuellen Niveau sowie eine Erh&ouml;hung der Langfristzinsen durch eine Aufhebung der QE-Ma&szlig;nahmen sicherlich auch aus &ouml;konomischer Sicht Sinn. Insgesamt fokussiert sich die US-Notenbank bereits seit mehreren Jahren sowohl verbal als auch physisch auf zukunftsorientierte Kennzahlen. Warum sollte sie genau jetzt davon abr&uuml;cken?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor der Finanzkrise waren die Kurzfristzinsen das wichtigste geldpolitische Instrument der Notenbanken. Seit der Krise sind aber auch andere monet&auml;re Waffen zum Einsatz gekommen, um wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Wenn die Fed wieder zu einer konventionellen Geldpolitik zur&uuml;ckkehren m&ouml;chte, sollte sie zun&auml;chst einmal jene unkonventionellen Ma&szlig;nahmen zur&uuml;cknehmen, bevor sie zu konventionellen Zinsanhebungen greift, und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"><\/span>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geldpolitisch betrachtet hat die US-Notenbank im Wesentlichen auf dreierlei Weise auf die Finanzkrise reagiert:&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1554","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1554\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}