{"id":1563,"date":"2015-03-17T09:00:00","date_gmt":"2015-03-17T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/03\/17\/allianz-global-investors-ende-des-geduldsspiels\/"},"modified":"2015-03-17T09:00:00","modified_gmt":"2015-03-17T09:00:00","slug":"allianz-global-investors-ende-des-geduldsspiels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-global-investors-ende-des-geduldsspiels\/","title":{"rendered":"Allianz Global Investors : Ende des Geduldsspiels"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">Franck Dixmier, Chefanlagestratege f&uuml;r europ&auml;ische Anleihen bei Allianz Global Investors, &auml;ussert sich im Vorfeld der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der Federal Reserve (Fed)&#8230;&#8230;<\/div>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Franck Dixmier, Chefanlagestratege f&uuml;r europ&auml;ische Anleihen bei Allianz Global Investors<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;&bdquo;Wir gehen davon aus, dass die Federal Reserve am Mittwoch die &ldquo;Geduld verlieren&rdquo; wird und das aus gutem Grund. Aber Anleger brauchen sich nicht zu sorgen, denn wir sprechen hier &uuml;ber die Semantik von Zentralbanken beim Erwartungsmanagement im Hinblick auf die zuk&uuml;nftige Geldpolitik und noch nicht &uuml;ber die konkreten Massnahmen, die den US-Leitzins sp&auml;ter in diesem Jahr anheben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einer Arbeitslosenquote von 5,5%, einem boomenden US-Arbeitsmarkt und einer Wirtschaft, die mit rund 3% w&auml;chst, hat die Federal Reserve keinen Grund mehr, die Nullzinspolitik fortzuf&uuml;hren. Daher wird Fed-Gouverneurin Janet Yellen in ihrer Rede am Mittwoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr das Wort &bdquo;geduldig&rdquo; gebrauchen, wenn es um den Zeitpunkt f&uuml;r die Anhebung des Leitzinses geht, den wir f&uuml;r Juni erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir gehen davon aus, dass die Reaktionen der Anleger in der Summe zu gr&ouml;sseren Arbitrage-Effekten und substanziellen Umschichtungen f&uuml;hren d&uuml;rften. Die Zinsaufschl&auml;ge f&uuml;r Bundesanleihen und US-Treasuries d&uuml;rften sich in der Folge ausweiten, der Effekt in der Eurozone d&uuml;rfte aber nur von kurzer Dauer sein. Das h&auml;ngt mit den unmittelbaren und deutlichen Auswirkungen des Anleihekaufprogramms der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) zusammen, die zu schneller fallenden Renditen, einer weiteren Schw&auml;chung des Euro und einem weiteren Abflachen der Zinsstrukturkurve f&uuml;hren. Es ist schwer, gegen den Strom zu schwimmen, wenn ein strukturell so starker Investor wie die EZB am Markt ist. Aus diesem Grund rechnen wir nicht damit, dass sich der erste Zinsschritt in den USA nachhaltig auf die Eurozone auswirkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtiger f&uuml;r die Marktteilnehmer sind vielmehr die Geschwindigkeit und der Grad der Zinsnormalisierung nach dem ersten Zinsschritt und, ob die Fed Fehler in der Geldpolitik vermeiden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man die Bedeutung der Zinsanhebung f&uuml;r die USA und die Volkswirtschaften weltweit in Betracht zieht, kann man sich schwer vorstellen, dass die Fed einen ersten Zinsschritt im Juni macht und keinen weiteren im gleichen Jahr folgen l&auml;sst. Aus unserer Sicht ist es am wahrscheinlichsten, dass der Zinsschritt im Juni graduell, d.h. um 25 Basispunkte herum, erfolgt und die weitere Gangart stark von Daten, insbesondere der Inflationsentwicklung abh&auml;ngt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gr&ouml;sste Fehler, den die Fed unserer Ansicht nach begehen k&ouml;nnte, w&auml;re eine Anhebung der Zinsen, obwohl es keinen Lohndruck gibt. Das Szenario ist aber recht unwahrscheinlich, weil sich seit 1990 typischerweise bei einer Arbeitslosenquote von 5,5% der Inflationsdruck durch Lohnsteigerungen beschleunigt. Daher sind wir der Meinung, dass die Fed nun den richtigen Zeitpunkt f&uuml;r den Zinsschritt w&auml;hlt, um Inflationstendenzen durch steigende L&ouml;hne entgegenzuwirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Marktteilnehmer d&uuml;rfte es beruhigen, dass die Fed in der Vergangenheit mit ihrer Geldpolitik richtig gelegen hat. So hat sie die Anleiheank&auml;ufe ohne Marktverwerfungen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt (&bdquo;Tapering&ldquo;). Als Organisation ist sie sehr auf die Stabilit&auml;t des Marktes bedacht, sodass man davon ausgehen darf, dass sie mit &auml;hnlicher Sorgfalt die zweite Phase ihres geldpolitischen Mandats &ndash; Normalisierung &ndash; beginnen wird. Kurz vor dem Start ist nicht mit Turbulenzen w&auml;hrend der Reise zu rechnen.&ldquo;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franck Dixmier, Chefanlagestratege f&uuml;r europ&auml;ische Anleihen bei Allianz Global Investors, &auml;ussert sich im Vorfeld der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der Federal Reserve (Fed)&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1563","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1563","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1563"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1563\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}