{"id":1565,"date":"2015-03-20T09:00:00","date_gmt":"2015-03-20T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/03\/20\/allianz-global-investors-friday-mail-taking-control\/"},"modified":"2015-03-20T09:00:00","modified_gmt":"2015-03-20T09:00:00","slug":"allianz-global-investors-friday-mail-taking-control","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/allianz-global-investors-friday-mail-taking-control\/","title":{"rendered":"Allianz Global Investors Friday Mail: \u201cTaking Control\u201d"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Was f&uuml;r ein Jahresauftakt. W&auml;hrend sich das erste Quartal 2015 seinem Ende zuneigt, weisen die gro&szlig;en Aktienb&ouml;rsen der Welt deutliche Kurszuw&auml;chse auf, zum Teil sogar im zweistelligen Bereich. Am liebsten w&uuml;rde man das als Jahresperformance einloggen und die B&uuml;cher schlie&szlig;en&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer Global Head of Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"WordSection1\" style=\"text-align: justify;\">Ein gro&szlig;er Treiber hinter dieser Entwicklung ist &ndash; neben der solideren Konjunkturlage &#8211; sicher unver&auml;ndert die Liquidit&auml;tsschwemme, die sich von den Zentralbanken ausgehend &uuml;ber die M&auml;rkte ergie&szlig;t, und die l&auml;ngst nicht nur ein Ph&auml;nomen der G4-Zentralbanken ist. Das wurde gerade in der abgelaufenen Woche wieder deutlich, als der Shanghai-Aktienmarkt ebenfalls von Zinslockerungsspekulationen um die Chinas Notenbank belebt wurde. <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) derweil die Kontrolle &uuml;ber die gesamte Zinsstrukturkurve &uuml;bernommen. Ihre gerade eingesteuerte quantitative Lockerung dr&uuml;ckt die Renditen der Staatsanleihen &uuml;ber alle Laufzeiten nach unten und die Anleger in andere Verm&ouml;gensgattungen. Dieser Druck ist es auch, der die M&auml;rkte so unbeeindruckt von der M&ouml;glichkeit eines Grexit bleiben l&auml;sst und der die Volatilit&auml;t unver&auml;ndert niedrig h&auml;lt. Da gehen selbst die Verbraucherpreisdaten unter. Diese waren im Februar weniger stark r&uuml;ckl&auml;ufig. Die Kernrate stieg sogar von 0,6 auf 0,7% j\/j an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lockerung der Kontrolle?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spannend dagegen wurde es wieder um die Tagung der US-Notenbank Fed. Die Frage war, ob sie nun in eine weniger &bdquo;geduldi-ge&ldquo; Haltung &uuml;bergeht oder nicht, woraus sich ein fr&uuml;herer oder sp&auml;terer Zinsschritt ablesen l&auml;sst. Verst&auml;ndlich, dass die Aktienm&auml;rk-te im Vorfeld ziemlich unruhig wurden und der Vorabend des Fed-Entscheids als Vorwand f&uuml;r Verk&auml;ufe genutzt wurde. Die Datenlage lieferte allerdings zuletzt K&ouml;rner f&uuml;r die Tauben: Das Konsumen-tenvertrauen kam zur&uuml;ck, die Industrieproduktion erf&uuml;llte die Erwar-tungen nicht und die Firmengewinne der exportorientierten Firmen leiden unter der St&auml;rke des US-Dollar. Ob aber mit oder ohne &bdquo;pati-ent&ldquo;, ohne Guidance bleiben die M&auml;rkte nicht. Die Fed ver&ouml;ffent-lichte ihre quartalsweisen Prognosen zur Konjunktur und die<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leitzinserwartung der FOMC-Mitglieder l&auml;sst sich aus deren &bdquo;Punktewolke&ldquo;, den &bdquo;dots&ldquo; absch&auml;tzen. Die Richtung ist klar: Die Fed agiert weiter vorsichtig, stellt sich auf ein leicht schw&auml;cheres Wachstum ein und h&auml;lt sich den Zeitstrahl offen. Daten gehen weiter vor einem Datum f&uuml;r den Zinsanstieg. &bdquo;Geduldig&ldquo; ist sie aber nicht mehr. An den M&auml;rkten kam die moderate Haltung auf jeden Fall gut an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die kommende Woche<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der hohen Geldpolitik geht es in der kommenden Woche wieder mehr in die Niederungen der Konjunkturentwicklung. Der Datenkalender ist in der kommenden Woche vergleichsweise gut gef&uuml;llt. Mit Blick auf die USA und die Spekulationen um die Fedpolitik muss sich zeigen, ob die &bdquo;Taubenf&uuml;tterung&ldquo; mit schwachen Daten weitergeht. Es stehen der Einkaufsmanagerindex der Chicago-Fed (Montag), die Verbraucherpreise (Dienstag), die Auftragseing&auml;nge langlebiger Wirtschaftsg&uuml;ter (Mittwoch), die Erstantr&auml;ge auf Arbeitslosigkeit (Donnerstag) und das Bruttoinlandsprodukt (3. Ver&ouml;ffentlichung) f&uuml;r das Jahr 2014 (Freitag) an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend in den USA noch gelten d&uuml;rfte, schlechte Nachrichten f&uuml;r die Konjunktur sind gute Nachrichten in Erwartung einer sich dann verlangsamenden Zinswende, sind die Verh&auml;ltnisse im Euroraum entspannter. Der Liquidit&auml;tsdruck liegt wie eine Bleiplatte auf den Anleihem&auml;rkten und da sich die Euro-Zentralbank bei ihrer absehbar langen Geradeausfahrt bei QE kaum von einzelnen Datenpunkten beeindrucken lassen d&uuml;rfte, sollten gute Konjunkturdaten, wie es sich geh&ouml;rt, auch gut f&uuml;r die Aktienm&auml;rkte sein. R&uuml;ckenwind vom schwachen Euro ist gegeben. So stehen das Konsumentenvertrauen (Montag), der Markit-Einkaufsmanagerindex (Dienstag), der ifo-Konjunkturklimaindex f&uuml;r Deutschland (Mittwoch) und das GfK-Konsumentenvertrauen (ebenfalls f&uuml;r Deutschland; Donnerstag) an. Im Schnitt ist<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auftriebsthermik zu erwarten. Aber Vorsicht: Die Stimmung der Bullen erscheint im Euroraum als abgehoben und der Relative-St&auml;rke-Indikator zeigt eine &uuml;berkaufte Lage an, was den Markt sehr br&uuml;chig erscheinen l&auml;sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessant mit Blick auf die Bank of England k&ouml;nnten die britischen Verbraucherpreise am Dienstag werden. Und, nicht vergessen, ebenfalls am Dienstag kommt der HSBC-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von geopolitischer Seite bleibt abzuwarten, ob es zu R&uuml;cken- oder doch eher Gegenwind kommt. Im Anschluss an den j&uuml;ngsten Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs finden am Sonntag Regionalwahlen in Andalusien (Spanien) statt. Ausstrahleffekte auf kommende Regional- wie auch im Herbst anstehende gesamtspanische Parlamentswahlen sind denkbar. Auf Basis aktueller Prognosen w&auml;ren weder eine Gro&szlig;partei mit absoluter Mehrheit noch klassische Koalitionen mehrheitsf&auml;hig. Entsprechend wenig vorhersehbar ist die die sich ergebende Konstellation f&uuml;r den EU-Reformprozess.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f&uuml;r ein Jahresauftakt. W&auml;hrend sich das erste Quartal 2015 seinem Ende zuneigt, weisen die gro&szlig;en Aktienb&ouml;rsen der Welt deutliche Kurszuw&auml;chse auf, zum Teil sogar im zweistelligen Bereich. 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