{"id":15691,"date":"2023-07-11T16:27:20","date_gmt":"2023-07-11T14:27:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=15691"},"modified":"2023-07-11T16:27:20","modified_gmt":"2023-07-11T14:27:20","slug":"vanguard-marktausblick-hartnaeckige-inflation-ein-globales-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/vanguard-marktausblick-hartnaeckige-inflation-ein-globales-problem\/","title":{"rendered":"Vanguard Marktausblick: Hartn\u00e4ckige Inflation, ein globales Problem"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Vanguard<\/strong> : Warum im zweiten Halbjahr nicht mit einer globalen Konjunkturabk\u00fchlung zu rechnen ist.<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Andrew Patterson, Senior International Economist, Vanguard<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">&#8211; Die Volkswirtschaften der Industriel\u00e4nder haben sich trotz hartn\u00e4ckiger Inflation, angespannter Arbeitsm\u00e4rkte und steigender Zinsen als robust erwiesen. Trotzdem ist in den kommenden Monaten mit einer Abk\u00fchlung zu rechnen.<\/span><\/strong><br \/>\n<strong><span style=\"font-size: 12pt;\">&#8211; Die Zentralbanken mussten die Leitzinsen deutlicher anheben, als wir es urspr\u00fcnglich erwartet hatten. Die letzten Meter bis zum Ziel k\u00f6nnten sich als besonders m\u00fchsam herausstellen.<\/span><\/strong><br \/>\n<strong><span style=\"font-size: 12pt;\">&#8211; Die globalen Aktien- und Anleihem\u00e4rkte haben seit Jahresbeginn \u00fcberwiegend positive Renditen abgeworfen. Daher haben wir unsere Renditeerwartungen f\u00fcr die meisten M\u00e4rkte geringf\u00fcgig nach unten korrigiert.<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Beginn des Jahres hatten wir anhaltende Inflation, angespannte Arbeitsm\u00e4rkte und steigende Leiatzinsen als zentrale Themen benannt. Daran hat sich auch zur Jahresmitte nichts ge\u00e4ndert: Die Volkswirtschaften der Industriel\u00e4nder haben sich als robust erwiesen. Die Lage an den Arbeitsm\u00e4rkten ist weiterhin angespannt, weshalb die Inflation langsamer zur\u00fcckgeht als erwartet. Der Lohndruck l\u00e4sst nach, bleibt aber insbesondere im Dienstleistungssektor bestehen. Die Zentralbanken mussten daher die Leitzinsen etwas st\u00e4rker anheben, als wir es urspr\u00fcnglich erwartet hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir rechnen damit, dass die Zentralbanken im Kampf gegen die Inflation weitere Fortschritte machen werden. Allerdings m\u00fcssen sie dazu die Zinsen l\u00e4nger hoch halten, weshalb wir in den kommenden Monaten eine Konjunkturabk\u00fchlung erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sind die letzten Meter die schwersten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zentralbanken machen Fortschritte bei der Inflationsbek\u00e4mpfung, doch noch sind sie nicht am Ziel. Wir gehen davon aus, dass die Kerninflation, also die Inflationsrate ohne Lebensmittel- und Energiepreise, in den Industriel\u00e4ndern bis Ende 2023 weiter sinken wird. Die Zielwerte der Zentralbanken, in der Regel 2%, d\u00fcrfte Inflation jedoch nicht vor Ende 2024, vielleicht sogar erst 2025 erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es bleibt also noch einiges zu tun. Wir haben nie geglaubt, dass die Inflation auf magische Weise von selbst zur\u00fcckgehen w\u00fcrde, auch nicht nach dem Ende der pandemiebedingten Lieferengp\u00e4sse. Zudem hat Pandemie den demografischen Wandel an den Arbeitsm\u00e4rkten beschleunigt. Die hohe Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften, die h\u00f6here L\u00f6hne als bisher verlangen k\u00f6nnen, erfordert zweifellos eine restriktive Geldpolitik. Die letzten Meter bis zum Ziel k\u00f6nnten sich f\u00fcr die Zentralbanken daher als besonders m\u00fchsam herausstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausserdem erwarten wir zum Ende regionale Abweichungen. Die urspr\u00fcnglichen Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Inflationsanstieg waren globaler Natur, auf den letzten Metern entscheiden jedoch lokale Faktoren \u00fcber die Inflationsentwicklung: Neben der lokalen Nachfrage und der lokalen Arbeitsmarkt- und Wohnungsentwicklung ist dabei auch entscheidend, wie weit die Zentralbanken mit ihren Zinserh\u00f6hungen gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation und Geldpolitik machen eine Rezession wahrscheinlicher<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA hat die Federal Reserve (Fed) nach einem unerbittlichen Zinserh\u00f6hungszyklus eine Pause eingelegt, dabei jedoch angedeutet, dass die Zinsen weiter steigen sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang 2020 kam es zu einem Abschwung , der nur zwei Monate andauerte und damit die k\u00fcrzeste Rezession in 150 Jahren darstellte. Die Erholung von dieser Rezession h\u00e4lt trotz eines der aggressivsten Zinserh\u00f6hungszyklen in der Geschichte der Fed an. Das Wachstum lag zuletzt stabil bei 2% (annualisiert). Wir halten eine Rezession nach wie vor f\u00fcr sehr wahrscheinlich, allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Beginn der Rezession nicht mehr in dieses, sondern in das kommende Jahr f\u00e4llt. Die Inflation am Wohnimmobilienmarkt d\u00fcrfte in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2023 nachlassen und bis 2024 wieder ihr Vorpandemie-Niveau erreichen. Die Abk\u00fchlung der Arbeitsm\u00e4rkte d\u00fcrfte im weiteren Verlauf dieses Jahres auch die Inflation in den Dienstleistungssektoren (ohne Wohnungsbau) senken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unserer urspr\u00fcnglichen Prognose f\u00fcr dieses Jahr haben wir eine Abschw\u00e4chung des Arbeitsmarktes (und des Wachstums) als notwendige Voraussetzung f\u00fcr sinkende Inflationsraten bezeichnet. Der Arbeitsmarkt hatte offenbar andere Pl\u00e4ne und blieb selbst bei anhaltender Desinflation robust: Die Arbeitslosigkeit liegt nach wie vor unter 4% und damit auf dem Stand vor Beginn des aktuellen Zinserh\u00f6hungszyklus. Wir erwarten weiterhin, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurswechsel in der Geldpolitik wirken mit deutlicher (und schwankender) Verz\u00f6gerung in der Wirtschaft. M\u00f6glicherweise kommt die Fed daher zu dem Schluss, dass die 500 Basispunkte (5 Prozentpunkte), um die sie die Zinsen seit M\u00e4rz 2022 erh\u00f6ht hat, ausreichen, um die Inflation auf die Zielmarke von 2% zu dr\u00fccken; wir halten jedoch mindestens eine weitere Zinserh\u00f6hung f\u00fcr wahrscheinlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eurozone und Grossbritannien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirtschaft der Eurozone ist im vierten Quartal 2022 in eine milde Rezession gerutscht, die wahrscheinlich durch die Energiekrise ausgel\u00f6st wurde und sich bis zum Ende des ersten Quartals 2023 hinzog. Wir erwarten im Anschluss eine kurze Wachstumsphase und einen erneuten Abschwung in diesem oder im n\u00e4chsten Jahr, da die restriktive Geldpolitik auch in Europa ihre volle Wirkung mit Verz\u00f6gerung entfalten d\u00fcrfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflation im Euroraum ist deutlich zur\u00fcckgegangen; zudem d\u00fcrften sinkende Energiepreise dazu beitragen, dass die Gesamtinflationsrate in den kommenden Monaten weiter f\u00e4llt. Die Inflation der Dienstleistungspreise h\u00e4ngt vom Lohnwachstum ab und ist daher hartn\u00e4ckiger und massgeblich f\u00fcr unsere Kerninflationsprognose: Wir gehen davon aus, dass die Kerninflation bis Ende 2023 auf 3,3% fallen und damit immer noch deutlich \u00fcber dem 2%-Ziel der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) liegen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die EZB hat die Zinss\u00e4tze innerhalb von 12 Monaten um 400 Basispunkte (4 Prozentpunkte) angehoben; wir erwarten eine oder zwei weitere Erh\u00f6hungen noch in diesem Jahr. Der Einlagezinssatz von aktuell 3,5% w\u00fcrde dann auf 3,75 bis 4% und somit auf ein wachstumshemmendes Niveau steigen. (Der Einlagensatz ist der auf das Jahr hochgerechnete Zinssatz, den die EZB f\u00fcr Tagesgeldeinlagen zahlt). Damit l\u00e4ge der Einlagezins \u00fcber unserer Inflationsprognose und \u00fcbertr\u00e4fe unsere Sch\u00e4tzung des neutralen Zinssatzes f\u00fcr den Euroraum von 1,5 bis 2% um das doppelte. (Der neutrale Zinssatz ist ein theoretischer Zinssatz, der das Wachstum weder hemmt noch f\u00f6rdert.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend der Pandemie im Jahr 2020 hatte die Arbeitslosenquote einen H\u00f6chststand von 8,6% erreicht, im April 2023 sank sie auf 6,5%. Bis zum Jahresende, wenn der Kampf der EZB gegen die Inflation ins zweite Jahr geht, d\u00fcrfte die Quote wieder auf 7 bis 7,5% steigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in <strong>Grossbritannien<\/strong> hat uns die St\u00e4rke der Wirtschaft \u00fcberrascht: Urspr\u00fcnglich hatten wir einen R\u00fcckgang der Produktion von Waren und Dienstleistungen in diesem Jahr erwartet, inzwischen rechnen wir mit einem Nullwachstum. Allerdings halten wir auch in Grossbritannien eine Rezession f\u00fcr wahrscheinlicher als eine sanfte Landung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den ersten Monaten des Jahres 2023 zeigten mehrere Indikatoren, insbesondere die Besch\u00e4ftigungs- und Lohnzuwachsraten, einen robusten britischen Arbeitsmarkt an, die Verbraucher sch\u00e4tzen die Arbeitsmarktentwicklung dagegen pessimistisch ein. Wir erwarten einen geringf\u00fcgigen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 4 bis 4,5% bis Jahresende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Steigende Dienstleistungspreise haben die Kerninflation, die in vielen anderen Industriel\u00e4ndern zur\u00fcckgeht, in Grossbritannien auf den h\u00f6chsten Stand seit 30 Jahren getrieben. Da der Preisanstieg bei Lebensmitteln, Energie und anderen G\u00fctern nachl\u00e4sst, d\u00fcrften im kommenden Jahr vor allem die Kerndienstleistungspreise die Gesamtinflation beeinflussen. Wir haben unsere Prognosen seit Jahresbeginn um mehr als einen Prozentpunkt nach oben korrigiert und rechnen jetzt mit einer durchschnittlichen Kern- und Gesamtinflationsrate von jeweils 5,3%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen der unerwartet hohen Inflation, dem robusten Arbeitsmarkt und steigendem Lohnwachstum haben wir unsere Prognose f\u00fcr den Leitzins der Bank of England bereits vor Kurzem um 75 Basispunkte auf 5,5 bis 5,75% bis Jahresende angehoben, erste Zinssenkungen erwarten wir weiterhin fr\u00fchestens Mitte 2024.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>China und die Schwellenl\u00e4nder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In China haben wir unsere Wachstumsprognosen nach oben korrigiert und erwarten jetzt ein Wirtschaftswachstum von 5,5 bis 6% in diesem Jahr. Ein Grossteil dieses Wachstums liegt jedoch bereits hinter uns, weshalb wir in der zweiten Jahresh\u00e4lfte eine Abk\u00fchlung erwarten. Die Jahreswachstumsrate d\u00fcrfte das konservative Ziel der Regierung letztlich \u00fcbertreffen, dennoch belasten drei Jahre politischer Unsicherheit das Vertrauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Arbeitsmarkt hat sich seit dem Ende der Lockdowns kontinuierlich verbessert, die Arbeitslosenquote ist auf 5,2% gesunken. Allerdings hat die Jugendarbeitslosigkeit ein Rekordhoch erreicht und stellt ein Risiko f\u00fcr das Wachstum dar. Zum Jahresende erwarten wir eine Arbeitslosenquote von 4,7%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflation war zuletzt dank niedrigerer Energie- und Schweinefleischpreise schwach, k\u00f6nnte jedoch bis Jahresende wieder steigen, wenn die Kreditnachfrage zunimmt und sich die Lebensmittel- und Energiepreise stabilisieren. Dennoch haben wir unsere urspr\u00fcngliche Inflationsprognose fast halbiert und rechnen jetzt bis Jahresende mit einer Inflationsrate von 1% gegen\u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die People\u2019 s Bank of China hat den Zinssatz f\u00fcr ihre einj\u00e4hrige mittelfristige Kreditfazilit\u00e4t zuletzt auf 2,65% gesenkt, was jedoch kaum sp\u00fcrbare Auswirkungen auf die Konjunktur haben d\u00fcrfte. Wir halten weitere K\u00fcrzungen um 10 bis 20 Basispunkte (0,1 bis 0,2 Prozentpunkte) f\u00fcr wahrscheinlich. Chinas Problem ist jedoch nicht das mangelnde Angebot, sondern die mangelnde Nachfrage nach Geld. Die Wahrscheinlichkeit aggressiver staatlicher Anreize ist aufgrund der steigenden Schuldenlast der Kommunen gering.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Einsch\u00e4tzung der Schwellenl\u00e4nder f\u00e4llt je nach Region unterschiedlich aus: In Lateinamerika scheint die Inflation ihren H\u00f6hepunkt erreicht zu haben; dennoch erwarten wir, dass die Zentralbanken ihre Zinsziele nur langsam senken werden. Die europ\u00e4ischen Schwellenl\u00e4nder sind dagegen mit denselben Problemen konfrontiert wie der Euroraum und Grossbritannien, nur in gr\u00f6sserem Ausmass. In Mitteleuropa und Afrika erwarten wir ein Wachstum von rund 1% in diesem und geringf\u00fcgig weniger im kommenden Jahr, ausserdem eine zweistellige Kerninflationsrate. Die asiatischen Schwellenl\u00e4nder d\u00fcrften mit 5,25% in diesem Jahr deutlich schneller wachsen als die \u00fcbrigen Schwellenl\u00e4nder, allerdings d\u00fcrfte die Wachstumsrate im kommenden Jahr auf 5% sinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Langsam aber sicher, die Inflation geht zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/11-07-23-Vanguard.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-15694\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/11-07-23-Vanguard.png\" alt=\"11-07-23 Vanguard\" width=\"750\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/11-07-23-Vanguard.png 750w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/11-07-23-Vanguard-300x127.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anmerkungen:<\/strong> Wir geben jeweils die Ver\u00e4nderungen des Kernverbraucherpreisindex (VPI) gegen\u00fcber dem Vorjahr an. Die Zahlen zum Jahresende 2023 sind Prognosen von Vanguard.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Quellen: Berechnungen von Vanguard auf Grundlage von Daten des US Bureau of Labor Statistics, von Eurostat und von dem britischen Office for National Statistics, abgerufen \u00fcber Macrobond am 15. Juni 2023<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vanguard : Warum im zweiten Halbjahr nicht mit einer globalen Konjunkturabk\u00fchlung zu rechnen ist.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":15693,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[128],"tags":[171],"class_list":["post-15691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-makroanalyse","tag-vanguard"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15691"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15691\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15695,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15691\/revisions\/15695"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}