{"id":1572,"date":"2015-03-25T06:00:00","date_gmt":"2015-03-25T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/03\/25\/m-g-fallende-verbraucher-und-oelpreise-geben-wirtschaftswachstum-vielleicht-doch-nicht-den-von-vielen-erwart"},"modified":"2015-03-25T06:00:00","modified_gmt":"2015-03-25T06:00:00","slug":"m-g-fallende-verbraucher-und-oelpreise-geben-wirtschaftswachstum-vielleicht-doch-nicht-den-von-vielen-erwarteten-schub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-fallende-verbraucher-und-oelpreise-geben-wirtschaftswachstum-vielleicht-doch-nicht-den-von-vielen-erwarteten-schub\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Fallende Verbraucher- und \u00d6lpreise geben Wirtschaftswachstum vielleicht doch nicht den von vielen erwarteten Schub"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Momentan werden die Notenbanker weltweit vom Schreckgespenst der Deflation heimgesucht, obwohl sich viele von uns wahrscheinlich die Frage stellen, ob die Auswirkungen sinkender Preise tats&auml;chlich in der Realwirtschaft &ndash; und insbesondere in den Brieftaschen der Verbraucher &ndash; sp&uuml;rbar sind&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><span class=\"url fn n\"><\/span><\/span><\/span><\/strong>von Anthony Doyle<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Ergebnissen der Umfrage zu den Inflationserwartungen zufolge, die M&amp;G gemeinsam mit YouGov in den letzten zwei Jahren durchgef&uuml;hrt hat, gehen viele europ&auml;ische Konsumenten davon aus, dass die Inflation auf 1- und 5-Jahressicht deutlich &uuml;ber der offiziellen Zielvorgabe liegen wird. Und es gibt auch einen Grund, weshalb die &bdquo;gef&uuml;hlte&ldquo; Teuerungsrate f&uuml;r die Verbraucher oftmals h&ouml;her ist als die &bdquo;tats&auml;chliche&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die nachfolgende Grafik zeigt, wie unterschiedlich sich die Preise f&uuml;r Bedarfsg&uuml;ter einerseits und f&uuml;r Luxusg&uuml;ter andererseits im Euroraum im letzten Jahrzehnt entwickelt haben. So sind die Preise f&uuml;r Dinge des t&auml;glichen Bedarfs (wie Strom, Wasser und Lebensmittel) um 20 bis 50 Prozent angestiegen. Im Gegensatz dazu sind die Preise f&uuml;r Luxusg&uuml;ter wie Telefone, Fernseher und Spielkonsolen gesunken und damit sogar preiswerter geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2554\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/03\/2015-03-blog-german.png\" alt=\"2015-03 blog german\" width=\"450\" height=\"338\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Analyse erscheint die Einsch&auml;tzung der Verbraucher, dass die Inflation wirklich h&ouml;her ist als die offizielle Teuerungsrate, durchaus vern&uuml;nftig. Die Ursache daf&uuml;r ist der Umstand, dass Privatpersonen und Familien eben keinen Korb von Waren und Dienstleistungen, sondern ihre tats&auml;chlichen Lebenshaltungskosten zugrunde legen. Ein Gro&szlig;teil ihrer Einkommen (die in den letzten f&uuml;nf Jahren &uuml;brigens um lediglich 8,5 Prozent angestiegen sind) wird n&auml;mlich f&uuml;r G&uuml;ter des t&auml;glichen Bedarfs ausgegeben, und da diese G&uuml;ter zuletzt immer teurer geworden sind, ist die Finanzlage vieler Haushalte immer st&auml;rker unter Druck geraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies k&ouml;nnte letztlich jedoch auch Auswirkungen auf jene haben, deren Erwartungen zufolge die sinkenden Preise bei den europ&auml;ischen Konsumenten zu einem Anstieg der realen Kaufkraft f&uuml;hren werden. Falls die Preise f&uuml;r Bedarfsg&uuml;ter auf ihrem aktuellen Niveau verharren oder sogar noch weiter ansteigen sollten, wird die EZB wohl keine vom Konsum angetriebene Konjunkturerholung initiieren k&ouml;nnen. Obwohl ein Einbruch des &Ouml;lpreises einen R&uuml;ckgang der Strom- und Gaspreise nach sich ziehen sollte, kaufen Energiekonzerne ihre Reserven oftmals aber bereits bis zu drei Jahre im Voraus, um so eine zuverl&auml;ssige Versorgung zu gew&auml;hrleisten. Aus diesem Grund haben Ver&auml;nderungen der Gro&szlig;handelspreise zun&auml;chst einmal auch keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Einzelhandelspreise. Und im Falle der Energiepreise muss auf einen Anstieg auch nicht zwangsl&auml;ufig ein R&uuml;ckgang folgen. Au&szlig;erdem repr&auml;sentieren die Benzinpreise lediglich 4,5 Prozent des harmonisierten Verbraucherpreis-Index (HVPI) f&uuml;r den Euroraum. So wird sich ein m&ouml;glicher R&uuml;ckgang der Sprit- und Energiepreise in Form h&ouml;herer verf&uuml;gbarer Einkommen seitens der Verbraucher zwar sicherlich bemerkbar machen, aber wird dieser Effekt auch ausreichen, um die Haushaltsbilanzen zu sanieren, die durch das seit der Finanz- und Schuldenkrise in Europa lediglich begrenzte Wachstum der Reall&ouml;hne unter Druck geraten sind?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N&auml;chste Woche werden die Ergebnisse der M&amp;G\/YouGov-Umfrage zu den Inflationserwartungen im I. Quartal 2015 ver&ouml;ffentlicht. Dann werden wir sehen, ob die Verbraucher immer noch eine h&ouml;here Inflation &bdquo;sp&uuml;ren&ldquo;. Zum Leidwesen der politischen Entscheidungstr&auml;ger k&ouml;nnte es aber sein, dass der j&uuml;ngste Einbruch der Inflation sowie der &Ouml;lpreise dem Wachstum doch nicht jenen kr&auml;ftigen Schub verleiht, auf den viele derzeit hoffen.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"><\/span>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Momentan werden die Notenbanker weltweit vom Schreckgespenst der Deflation heimgesucht, obwohl sich viele von uns wahrscheinlich die Frage stellen, ob die Auswirkungen sinkender Preise tats&auml;chlich in der Realwirtschaft &ndash; und insbesondere in den Brieftaschen der Verbraucher &ndash; sp&uuml;rbar sind&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1572","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1572"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1572\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}