{"id":1574,"date":"2015-03-27T09:00:00","date_gmt":"2015-03-27T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/03\/27\/zaghaftes-fruehlingserwachen-der-inflation-serwartungen\/"},"modified":"2015-03-27T09:00:00","modified_gmt":"2015-03-27T09:00:00","slug":"zaghaftes-fruehlingserwachen-der-inflation-serwartungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/zaghaftes-fruehlingserwachen-der-inflation-serwartungen\/","title":{"rendered":"\u201eZaghaftes Fr\u00fchlingserwachen der Inflation(serwartungen)?\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Weltb&ouml;rsen haben im ersten Quartal 2015 teils deutliche Kurszuw&auml;chse verzeichnet. Dass die Weltwirtschaft unterdessen wohl verhaltener zugelegt hat als in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2014, geriet zumindest im Euroraum angesichts des marktbeherrschenden Themas &bdquo;Quantitative Easing&ldquo; (QE) in den Hintergrund&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl selbstverst&auml;ndlich nach Regionen differenziert werden muss, sollten im Fr&uuml;hjahr gleich drei Gie&szlig;kannen das Pfl&auml;nzchen Weltkonjunktur bew&auml;ssern: 1. der &Ouml;lpreiskollaps, 2. die &bdquo;f&uuml;r l&auml;nger lockere&ldquo; Geldpolitik und 3. die ver&auml;nderten Wechselkurse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch ist der Wachstumsimpuls fallender Rohstoffpreise nicht in geografischer Breite sp&uuml;rbar. W&auml;hrend, auch befl&uuml;gelt von der Euro-schw&auml;che, der Euroraum-Einkaufmanagerindex ein klares Wachstums-signal lieferte (46-Monatshoch), fiel der HSBC-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe Chinas im M&auml;rz auf ein 11-Monatstief. Leicht schw&auml;cher pr&auml;sentierte sich auch das Pendant (Markit) f&uuml;r Japan. Derweil signalisierte die deutlich aufgehellte Stimmung der US-Einkaufsmanager ein Ende der wetterbedingten Winterschw&auml;che.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur in Anbetracht dieses Aufbl&uuml;hens d&uuml;rfte sich die US-Notenbank Fed noch in diesem Jahr mit den Zehenspitzen auf den zinspolitischen Wasserschlauch stellen &ndash; auch wenn es die Rentenm&auml;rkte weiterhin nicht recht annehmen wollen. Trotz nach unten revidierter FOMC-Leitzinserwartungen klafft eine Wahrnehmungsl&uuml;cke von 140-150 Basispunkten f&uuml;r Ende 2017. Doch eine allm&auml;hliche Normalisierung der Geldpolitik ist notwendig, um &ndash; in Anlehnung an Goethes Zauberlehrling &ndash; die durch die Liquidit&auml;tsflut &bdquo;gerufenen Geister&ldquo; zuk&uuml;nftiger Finanzmarkt&uuml;bertreibungen fortzuwischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&bdquo;Wasser marsch!&ldquo;<\/strong> lautet dagegen das geldpolitische Motto im Euro-raum. Mit einem Ankaufvolumen von durchschnittlich 3,3 Mrd. EUR pro Tag behielt das Eurosystem in der zweiten Programmwoche ein hohes Tempo bei. &bdquo;Unter Wasser&ldquo; liegen mittlerweile selbst bestimmte Lauf-zeitensegmente irischer Staatsanleiherenditen. Schon machen sich gewisse Zweifel breit, ob die EZB das QE-Programm in seiner jetzigen Form bis September 2016 durchhalten wird, zum einen aufgrund des sich eventuell ersch&ouml;pfenden Anleiheangebots oberhalb des Einlage-satzes von -0,2%, zum anderen aufgrund der bis dahin m&ouml;glicherweise erzielten Erfolge (Konjunkturbelebung, normalisierte Inflationserwar-tungen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Apropos: Nicht nur die R&uuml;ckstrahleffekte sinkender Rohstoff- auf die Verbraucherpreise scheinen schrittweise zu verblassen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Laut Markit haben die Einkaufspreise im M&auml;rz so stark zugelegt wie seit Juli 2014 nicht mehr, was nicht zuletzt auf die Euroschw&auml;-che (importierte Inflation) und gestiegenen Lohnkosten zur&uuml;ckzu-f&uuml;hren sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Ein zaghaftes Fr&uuml;hlingserwachen ist auch bei den l&auml;ngerfristi-gen Inflationserwartungen im Euroraum auszumachen, die sich erstmals seit Langem von der &Ouml;lpreisentwicklung abgekoppelt zu haben scheinen (siehe Grafik der Woche).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Disinflationssorgen zum Trotz sind auch in den USA die Zweitrun-deneffekte fallender Rohstoffpreise bislang begrenzt. Die Kernin-flationsrate ist im Februar um 1,7% (j\/j) gestiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der <strong>kommenden Woche<\/strong> d&uuml;rfte sich eine wahrhaftige Datenflut &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte ergie&szlig;en. In Japan richtet sich das Augenmerk zu Wochenbeginn auf die Industrieproduktionszahlen (Mo) und den viertelj&auml;hrlichen Tankan-Bericht der Bank of Japan (Di). Die Zentralbankliquidit&auml;t und der schwache Yen haben sich zu einem bedeutenden Anker der schleppenden Konjunkturerholung Nippons entwickelt. Noch ist der Aufw&auml;rtstrend bei den Gewinnrevisionen ungebrochen, w&auml;hrend der Nikkei immer neue 15-Jahres-Hochs erklimmt. Dennoch gilt: Ohne Fr&uuml;hjahrsputz, d.h. tiefgreifende Strukturreformen, k&ouml;nnte sich diese Bl&uuml;te als zeitlich begrenztes Ph&auml;nomen entpuppen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In <strong>China<\/strong> werden eine Reihe weiterer Einkaufsmanagerindizes ver&ouml;ffentlicht (Mi, Fr). Schon setzt die Shanghaier B&ouml;rse auf weitere Stimuli wie eine Leitzinssenkung zur Erreichung des Wachstumsziels von &bdquo;rund 7%&ldquo;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ob sich die ersten Knospen der Inflation im Euroraum weiter &ouml;ffnen,<\/strong> offenbaren zu Wochenbeginn die Schnellsch&auml;tzungen f&uuml;r M&auml;rz (Mo, Di). Gleichzeitig sollte die verbessere Arbeitsmarktlage (Di) den Boden f&uuml;r zuk&uuml;nftigen Lohndruck bereiten. Im Januar war die Arbeitslosen-quote (11,2%) auf den niedrigsten Stand seit Mitte 2012 gefallen. Daneben werden mit Spannung die w&ouml;chentliche Bekanntgabe &uuml;ber die EZB-Anleihek&auml;ufe (Mo) und das EZB-Sitzungsprotokoll (Do) erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der anderen Atlantikseite haben die privaten Haushalte den energiepreisbedingten Kaufkraftgewinn bislang weniger verkonsumiert, sondern gespart. Springt der US-Konsum wieder an? Hinweise darauf d&uuml;rften die pers&ouml;nlichen Ausgaben und Einkommen (Mo) und das Verbrauchervertrauen (Di) geben. Der Chicago-Einkaufsmanagerindex (Di), ISM-Index f&uuml;r die (Mi) und Auftrags-eingang in der Industrie (Do) k&ouml;nnten best&auml;tigen, dass die globale Wachstumslokomotive tats&auml;chlich wieder an Schwung gewinnt. F&uuml;r die Fed-Beobachter d&uuml;rften zudem die Arbeitsmarktberichte f&uuml;r M&auml;rz (Mi, Fr) und die Rede Janet Yellens auf der Konferenz der St. Louis Fed (Do) von Belang sein. Interessant vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten Bedenken der Fed, die Dollarst&auml;rke k&ouml;nne den Aufschwung bremsen, sind au&szlig;erdem die Handelsbilanzdaten f&uuml;r Februar (Do). Historisch betrachtet hat der Wechselkurs zwar einen eher vernachl&auml;ssigbaren Effekt auf die wenig exportabh&auml;ngige US-Wirtschaft gehabt. F&uuml;r die Gewinne multinationaler US-Unternehmen stellt der Greenback derzeit jedoch allemal einen Belastungsfaktor dar.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weltb&ouml;rsen haben im ersten Quartal 2015 teils deutliche Kurszuw&auml;chse verzeichnet. Dass die Weltwirtschaft unterdessen wohl verhaltener zugelegt hat als in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2014, geriet zumindest im Euroraum angesichts des marktbeherrschenden Themas &bdquo;Quantitative Easing&ldquo; (QE) in den Hintergrund&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-1574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1574"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1574\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}