{"id":1607,"date":"2015-04-24T08:00:00","date_gmt":"2015-04-24T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/04\/24\/24-04-grosse-themen-grosse-erwartungen\/"},"modified":"2015-04-24T08:00:00","modified_gmt":"2015-04-24T08:00:00","slug":"24-04-grosse-themen-grosse-erwartungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/24-04-grosse-themen-grosse-erwartungen\/","title":{"rendered":"24.04 : \u201eGro\u00dfe Themen, gro\u00dfe Erwartungen\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Getrieben von der ultra-lockeren Geldpolitik bewegen sich die Aktienm&auml;rkte dies- und jenseits des Atlantiks zwar weiterhin nahe ihrer Allzeithochs. Aufgeflammte Sorgen rund um Griechenland und Konjunktursorgen in den USA sorgten zuletzt allerdings f&uuml;r Stimmungsd&auml;mpfer&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ann-Katrin Petersen Assistant Vice President, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt gilt, dass die gro&szlig;en &bdquo;G&ldquo; auch das zweite Quartal an den Weltb&ouml;rsen pr&auml;gen: Geldpolitik, (Geo-)Politik, Gewinnberichtssaison und globale Konjunkturperspektiven.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geldpolitik <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der kommenden B&ouml;rsenwoche richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Sitzungen der Bank of Japan (Do) und US-Notenbank Fed (Mi). Trotz des holprigen Jahresauftaktes der US-Konjunktur ist nach wie vor mit einer US-Leitzinswende in der zweiten Jahresh&auml;lfte zu rechnen. Im Fokus der EZB-Beobachter wiederum d&uuml;rften das Wachstum der Geldmenge M3 im M&auml;rz (Mi) &ndash; im Februar hatte sich die Jahresrate weiter an den EZB-Referenzwert von 4,5% angen&auml;hert &ndash; sowie vorl&auml;ufige Verbraucherpreisdaten f&uuml;r April (Do) stehen. Auf ihrer j&uuml;ngsten Sitzung hatte sich die EZB zufrieden mit dem Auftakt des &ouml;ffentlichen Anleihekaufprogramms (PSPP) gezeigt. Die Erwartungen an dessen realwirtschaftliche Wirkung sind gro&szlig;, w&auml;hrend die EZB bislang keine Umsetzungsprobleme antizipiert. Dagegen lie&szlig; der Rutsch des 3-Monats-Euribor in Negativterrain bei Investoren die Sorge um m&ouml;gliche Negativkupons, etwa bei daran gekoppelten variabel verzinslichen Anleihen, aufsteigen. Dass die 10-j&auml;hrigen Bundrenditen ins Negative abtauchen, scheint sich unterdessen eher zu einer Frage des &bdquo;wann&ldquo; statt des &bdquo;ob&ldquo; zu entwickeln. Wie unser QE Monitor signalisiert, k&ouml;nnte sich in Zukunft zumindest f&uuml;r die Bundesbank das ankaufbare Anleiheangebot oberhalb des EZB-Einlagesatzes ersch&ouml;pfen (siehe auch Grafik der Woche).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verglichen mit den Vorwochen reagierten die Anleihem&auml;rkte zuletzt sensibler auf Nachrichten aus Griechenland. Denn eine Verhandlungs-l&ouml;sung ist nicht mehr auf dem heutigen Treffen der Eurogruppe, sondern wohl fr&uuml;hestens im Umfeld der n&auml;chsten Sitzung am 11. Mai zu erwarten. Mittlerweile stehen auch ein Referendum oder Neuwahlen in Athen als Szenario im Raum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stichwort &ouml;ffentliche Verschuldung: Trotz der Fortschritte beim Defizitabbau im Jahr 2014 (2,4% des BIP, von 2,9% im Jahr 2013) hat sich die Staatsschuldenquote der Eurozone weiter erh&ouml;ht (von 90,9% in 2013 auf 91,9%) und l&auml;sst keinen Spielraum f&uuml;r politische Selbst-gef&auml;lligkeit. Wenig &uuml;berraschend weist Griechenland den gemessen an der Wirtschaftsleistung gr&ouml;&szlig;ten Schuldenberg auf (177,1%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Erwartung: Diese beiden Themen sollten auch im zweiten Halbjahr den Takt an den Weltb&ouml;rsen bestimmen. Spannend bleibt, ob sich ein drittes &bdquo;G&ldquo; &ndash; in Form einer verbesserten Gewinnsituation &ndash; dazugesellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gewinnberichtssaison zum ersten Quartal <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&Uuml;ber 160 Unternehmen aus dem S&amp;P 500 legen in der kommenden Handelswoche ihr Zahlenwerk auf den Tisch. Nachdem die US-Berichtssaison zuletzt durch positive &Uuml;berraschungen aus dem Finanzsektor gekennzeichnet war, k&ouml;nnte sie nun st&auml;rker im Zeichen des Belastungsfaktors Dollarst&auml;rke stehen. &Uuml;brigens verliert die Aufw&auml;rtsbewegung des Greenback gegen&uuml;ber den Hauptw&auml;hrungen allm&auml;hlich an Kraft. Dennoch: Die US-B&ouml;rse ist aus technischer Perspektive derzeit am st&auml;rksten korrekturanf&auml;llig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch an der Tokioter B&ouml;rse richtet sich der Fokus auf die neuen Quartalszahlen, nachdem der Nikkei zu Wochenbeginn angesichts positiver Exportdaten erstmals seit dem Jahr 2000 &uuml;ber der Marke von 20.000 Punkten schloss. Der Aufw&auml;rtstrend bei den Gewinnrevisionen hat sich zwar abgeschw&auml;cht &ndash; japanische Konzerne werden jedoch solide Fundamentaldaten vorweisen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unternehmen aus dem Euroraum d&uuml;rften ebenfalls zuversichtlich berichten. Ein Durchbruch bei der Gewinnentwicklung ist allerdings erst in den kommenden Monaten zu erwarten, denn die Abwertung des handelsgewichteten Euro und der &Ouml;lpreisverfall hatten erst Mitte 2014 eingesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Globale Konjunkturperspektiven <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wann schaltet Weltkonjunktur einen Gang h&ouml;her? Die ersten Sch&auml;tzungen f&uuml;r das BIP im ersten Quartal d&uuml;rften den USA (Mi) einen schwachen und Gro&szlig;britannien (Di) sowie einzelnen Euro-Mitgliedsl&auml;ndern (Do) einen soliden Jahresauftakt best&auml;tigen. Interessant: Im Hinblick auf die Konjunkturdynamik ergibt sich f&uuml;r die USA und den Euroraum derzeit ein zur Geldpolitik spiegelverkehrtes Bild. Im zweiten Quartal d&uuml;rfte jedoch eine zyklischen Erholung der US-Konjunktur folgen. Von Interesse f&uuml;r die Fed wird daher vielmehr sein, ob der bisher ged&auml;mpfte US-Konsum anspringt &ndash; Hinweise hierauf geben der Index des Verbrauchervertrauens (Di), pers&ouml;nliche Ausgaben und Einkommen (Do) und der KfZ-Absatz (Fr).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Japan wiederum sollten Industrieproduktionsdaten (Do) und der halbj&auml;hrliche Wirtschaftsbericht der Bank of Japan (Do) das Szenario einer (schleppenden) Konjunkturerholung untermauern, wenngleich deren angestrebte Inflationsrate von 2% mit einem gro&szlig;em Fragezeichen behaftet bleibt. Den Wochenabschluss bildet die Stimmung der chinesischen Einkaufsmanager (Di), die wenig Hoffnung auf eine kurzfristige Wachstumsbeschleunigung machen d&uuml;rfte. Weitere Stimuli seitens der chinesischen Regierung und Notenbank sind daher zu erwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Getrieben von der ultra-lockeren Geldpolitik bewegen sich die Aktienm&auml;rkte dies- und jenseits des Atlantiks zwar weiterhin nahe ihrer Allzeithochs. 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