{"id":16348,"date":"2023-09-26T16:47:24","date_gmt":"2023-09-26T14:47:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=16348"},"modified":"2023-09-28T17:08:23","modified_gmt":"2023-09-28T15:08:23","slug":"flossbach-von-storch-anleihen-vorsicht-falle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/flossbach-von-storch-anleihen-vorsicht-falle\/","title":{"rendered":"Flossbach von Storch : Anleihen &#8211; Vorsicht, Falle!"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Flossbach von Storch<\/strong> : Anleihen feiern derzeit ein Comeback. Doch die R\u00fcckkehr zu alten Anlagemustern w\u00e4re ein grosser Fehler \u2013 sucht man einfache L\u00f6sungen, k\u00f6nnte ein b\u00f6ses Erwachen drohen.<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von <\/strong><strong>Sven Langenhan, <\/strong><strong>Portfolio Director und Mitglied im Fixed Income Team, Flossbach\u00a0von Storch<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal k\u00f6nnte man glauben, dass wir Deutschen Probleme geradezu lieben w\u00fcrden. Anders d\u00fcrfte es wohl kaum zu erkl\u00e4ren sein, dass wir st\u00e4ndig und \u00fcberall \u00fcber sie sprechen. Das gilt f\u00fcr viele Bereiche des Lebens, und im besonderen Masse f\u00fcr die Kommentare zu den Zinsm\u00e4rkten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und tats\u00e4chlich lauerten dort wahrlich gen\u00fcgend Probleme: Zun\u00e4chst gab es seit 2015 f\u00fcr mehrere Jahre im Euroraum quasi keinen Zins mehr. Obwohl eine solche Situation f\u00fcr kundige Marktbeobachter langfristig kaum Bestand haben konnte, fielen irgendwann selbst die Zinsen f\u00fcr die beliebten Bankeinlagen in den negativen Bereich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man begann, sich mit dieser Lage mehr oder weniger &#8220;anzufreunden&#8221;. Das Narrativ spitzte sich w\u00e4hrend der Pandemie sogar zu bis zur Annahme: &#8220;Es wird nie wieder einen signifikanten Zins geben&#8221;, als es zu einer abrupten Wende kam: Die Inflation schlich sich zun\u00e4chst still und heimlich, dann aber mit voller Wucht in den Wirtschaftskreislauf. Mit der Folge, dass auch der Zins in einem zuvor nicht mehr erwarteten Umfang zur\u00fcckkam.<\/p>\n<p><strong>Sparers Lust ist Schuldners Frust<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und genau das \u2013 also die komplette Trendwende eines zuvor (f\u00fcr Sparer) problematischen Zustandes \u2013 wird nun schon wieder zu einem Problem: Kredite sind heute teurer, was aktuell bei vielen den Traum vom Eigenheim platzen l\u00e4sst. In einzelnen Wirtschaftsbereichen f\u00e4ngt es sogar an, zumindest schwierig zu werden. Und bei der einen oder anderen Bank &#8220;knarzt es schon m\u00e4chtig im Geb\u00e4lk&#8221;, wie wir es zuletzt im Fr\u00fchjahr dieses Jahres zun\u00e4chst in den USA und sp\u00e4ter am Paradeplatz in Z\u00fcrich (dem Finanzplatz in der Schweiz) erleben mussten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die eine oder andere Aktienbewertung, etwa bei hoch finanzierten Wachstumsunternehmen, hat zwischenzeitlich unter den wieder vorhandenen Zinsen gelitten. Probleme \u00fcber Probleme also \u2013 und wir k\u00f6nnten hier nat\u00fcrlich noch weiter in solchen schwelgen. Doch Pragmatiker, zu denen wir uns z\u00e4hlen, ergehen sich nicht nur in ausf\u00fchrlichen Problembeschreibungen; sie suchen vor allem L\u00f6sungen. Wobei bei L\u00f6sungen, die allzu einfach erscheinen und sich auch noch besonders schnell umsetzen lassen, aus unserer Sicht Skepsis angebracht ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Zeit des ersten Zinsproblems, als es also keine oder sogar negative Renditen gab, w\u00e4re die einfachste L\u00f6sung wohl gewesen, gar keine Anleihen mehr zu kaufen. Alles auf Aktien also! Aber Hand aufs Herz: Wie viele private Anlegerinnen und Anleger haben das in voller Konsequenz gemacht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwie geh\u00f6rten Anleihen weiterhin dazu, am liebsten sogar weiter mit dem geliebten Kupon und dem gewohnten Buy-and-hold-Ansatz. Gerade in aussergew\u00f6hnlichen Zeiten muss aber die Macht der Gewohnheit nicht immer zur besten L\u00f6sung f\u00fchren. F\u00fcr viele traditionelle &#8220;Kuponschneider&#8221;, die ihren Anleihen (komme, was da wolle) bis zum Laufzeitende die Treue halten mochten, bestand damals die scheinbar einfachste L\u00f6sung darin, entweder immer mehr Abstriche bei der Qualit\u00e4t des Schuldners zu machen oder immer l\u00e4ngere Laufzeiten zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das f\u00fchrte zu einigen Extremen. Quasi unmittelbar vor der Zinswende, auf den absoluten Tiefstst\u00e4nden der globalen Zinsniveaus, waren ultralange Laufzeiten gefragt. \u00d6sterreich legte in dieser Zeit eine 100-j\u00e4hrige Anleihe auf. Was den Finanzminister, der dadurch zu g\u00fcnstigen Konditionen 4,6 Milliarden Euro f\u00fcr die Alpenrepublik einnehmen konnte, in der R\u00fcckschau vielleicht freuen mag, machte so manchen Anleger deutlich \u00e4rmer (siehe Grafik).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/26-09-23-Flossbach-von-Storch.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-16349\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/26-09-23-Flossbach-von-Storch.png\" alt=\"26-09-23 Flossbach von Storch\" width=\"650\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/26-09-23-Flossbach-von-Storch.png 650w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/26-09-23-Flossbach-von-Storch-300x212.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Blick auf die Kursentwicklung zeigt auch: Das Risiko \u00fcberstieg schon bei Auflage die m\u00f6glichen Chancen (wenn man bei einem Kupon von 0,85 Prozent davon \u00fcberhaupt sprechen konnte) um das Zigfache. Und die Strategie &#8220;Verluste aussitzen&#8221; d\u00fcrfte bei der F\u00e4lligkeit am 30. Juni 2120 \u2013 zumindest mit Blick auf die durchschnittliche Lebenserwartung \u2013 wohl kaum eine Alternative sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugegeben: Die 100-j\u00e4hrige \u00f6sterreichische Bundesanleihe ist ein drastisches Beispiel. Es zeigt aber, wie schnell vermeintlich einfache L\u00f6sungen selbst wieder zu einem Problem werden k\u00f6nnen. Oder, um es mit den Worten des spanischen Wirtschaftsphilosophen Ignacio Ellacuria auszudr\u00fccken: &#8220;Es ist besser, Probleme zu haben als eine schlechte L\u00f6sung.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Unl\u00f6sbare Probleme besser machen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht ist es manchmal sinnvoll, Probleme als das zu akzeptieren, was sie sind. Und die L\u00f6sung darin zu suchen, die Auswirkungen der Probleme &#8220;einfach&#8221; nur, sagen wir mal: besser zu machen. Seit vielen Jahren werden wir nicht m\u00fcde zu erkl\u00e4ren, dass sich Anleger im Anleihenmarkt von Buy-and-hold konsequent verabschieden sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die als Fixed Income bezeichnete Anlageklasse haben wir in Active Income umgetauft. Denn nur mit einer globalen, flexiblen und h\u00f6chstaktiven Anlagestrategie, bei der man alle verf\u00fcgbaren Ertragsbausteine einsetzt, konnte man auch in der zinslosen Zeit die nach wie vor vorhandenen Vorz\u00fcge von Anleiheinvestments nutzen. Als es noch darum ging, alles M\u00f6gliche aus einem Markt herauszuholen, der vermeintlich nichts mehr zu bieten hatte. Ohne &#8220;Harakiri&#8221;, sondern stets kaufm\u00e4nnisch denkend, bei einer sauberen Abw\u00e4gung von Chancen und Risiken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gibt es nach der Zinswende keine Probleme mehr?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So interessant und lehrreich der Blick zur\u00fcck auch sein mag: Anlageentscheidungen sind immer mit Blick auf die Zukunft zu treffen. Und der Blick nach vorn zeigt: Der massive Zinsanstieg im vergangenen Jahr hat bei allem Schmerz auch etwas Positives gebracht. &#8220;Strafzinsen&#8221; auf Bankeinlagen sind pass\u00e9, erste Institute gew\u00e4hren wieder mehr oder weniger ausk\u00f6mmliche Zinsen auf Tages- und Festgeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ihren Renditeniveaus erscheinen Anleihen vielen wieder als sinnvolle Anlagealternative f\u00fcr gut gemischte Portfolien. Zumal durch die R\u00fcckkehr zu einem h\u00f6heren Zinsniveau der Diversifikationseffekt von Anleihen wieder wirken kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch so manche Anlegerin und so manchen Anleger mag die Aussicht locken, dass mit ausgew\u00e4hlten Anleihen (und je nach der eigenen Inflationserwartung) auch mit dem Buy-and-hold-Ansatz auch real gesehen wieder eine leicht positive Rendite m\u00f6glich w\u00e4re. Hier mahnen wir jedoch zur Vorsicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allzu einfache L\u00f6sungen k\u00f6nnten, wie bereits geschildert, in der Praxis nur Scheinl\u00f6sungen sein. Wirklich ausk\u00f6mmliche Renditen, welche bei diesem Ansatz das Potenzial haben, die zu erwartende Inflation auf Dauer zu schlagen, gibt es aktuell nur gegen entsprechend hohe Kreditrisiken und nicht auf Dauer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zinsstrukturkurven sind aktuell n\u00e4mlich deutlich invers. Sprich: Je l\u00e4nger die Laufzeit (und damit die M\u00f6glichkeit, sich das Zinsniveau auf Dauer zu sichern), desto geringer ist die erzielbare Rendite trotz der gleichzeitig h\u00f6heren Durations- und damit Kursrisiken. Und ob alle Anlegerinnen und Anleger die daraus resultierenden Kursschwankungen am Ende aushalten? Gerade vor dem Hintergrund der aktuell weiterhin vorhandenen erheblichen politischen und makro\u00f6konomischen Risiken sowie der nach wie vor datenabh\u00e4ngig agierenden Zentralbanken sind hier wohl Zweifel angebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konkrete Marktentwicklungen (bestenfalls mit konkreten Kursangaben zu bestimmten Stichtagen) zu prognostizieren, war schon immer (und bleibt weiterhin) schwierig. Deshalb halten wir von Flossbach von Storch uns damit zur\u00fcck. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umfelds allerdings hohe Marktschwankungen zu erwarten oder darauf vorbereitet zu sein, erscheint uns jedoch keine allzu tollk\u00fchne Vorhersage zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Kapitalanlage sollte es immer darum gehen, jederzeit im Spiel zu bleiben. Also m\u00f6glichst auf alles oder jedes Szenario vorbereitet zu sein. Auch wenn aktuell vieles darauf hindeutet, dass die Notenbanken die Inflation so langsam wieder in den Griff bekommen und auf das (zumindest vor\u00fcbergehende) Ende des aktuellen Erh\u00f6hungszyklus zusteuern, so k\u00f6nnte uns die Inflation doch noch einmal ein &#8220;Schnippchen&#8221; schlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierbei sei beispielweise nur auf die noch hartn\u00e4ckige Kerninflation sowie die viel zitierten Basiseffekte verwiesen, die nicht nur \u2013 wie noch im ersten Halbjahr \u2013 nach unten wirken. Die Zentralbanken k\u00f6nnten dann gegebenenfalls gezwungen sein, beim Leitzins weiter nachzulegen, was die Renditeniveaus noch ein paar Stockwerke nach oben schieben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einer Buy-and-hold-Strategie w\u00e4re man dem negativen Marktumfeld dann ausgeliefert; einerseits \u00fcber entsprechende Kursverluste auf die erworbenen Papiere und andererseits wohl auch durch sich dann manifestierende negative Realrenditen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man sich die aktuellen Wirtschaftsdaten ansieht, zeigen sich zwar immer mehr Bremsspuren. Trotzdem wirkt die Wirtschaft aber insgesamt noch relativ robust und das oft zitierte (vielleicht auch nur ersehnte) Soft Landing k\u00f6nnte tats\u00e4chlich zum ersten Mal in einer solchen Krisenlage gelingen. Zumindest mit Blick auf die aktuell niedrigen Risikoaufschl\u00e4ge f\u00fcr Unternehmensanleihen d\u00fcrfte dieses Szenario jedenfalls der Marktkonsens sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch was w\u00e4re, sollte es anders kommen? Viel Platz f\u00fcr Fehleinsch\u00e4tzungen beim Ausblick der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung lassen die aktuellen Bewertungen jedenfalls nicht. Uns erscheint das offenbar ungebrochene Vertrauen in die Zentralbanken, dass sie im Zweifel wie in den vergangenen Jahren jedes Risiko aus dem Markt nehmen werden, allzu optimistisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier k\u00f6nnte ein b\u00f6ses Erwachen drohen, wenn man einfache L\u00f6sungen sucht und bei den, aus unserer Sicht, aktuell bestenfalls m\u00e4ssigen Chance-Risiko-Verh\u00e4ltnissen bei einem Grossteil der Unternehmensanleihen (vor allem im High-Yield-Bereich von weniger solventen Emittenten) zu stark zugreift.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Active Income bleibt das Gebot der Stunde<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass wir uns nicht falsch verstehen: Anleihen haben selbst im Niedrig- und Negativzinsumfeld f\u00fcr viele Kundinnen und Kunden in gut gemischten Portfolios stets dazugeh\u00f6rt. Jetzt haben sie deutlich an Attraktivit\u00e4t gewonnen. Neben der laufenden Verzinsung, welche wieder eine solide Basis und damit einen Puffer f\u00fcr etwaige Zinsanstiege oder Ver\u00e4nderungen des Risikoaufschlags darstellt, bieten die Anleihem\u00e4rkte aktuell auch dar\u00fcber hinaus wieder deutlich bessere M\u00f6glichkeiten, um als aktiver Manager Mehrwert zu erzielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein der Fakt, dass wir uns in \u2013 nennen wir es einmal \u2013 &#8220;undurchsichtigen&#8221; Marktphasen mit wenig \u00fcberzeugenden Chancen f\u00fcr die gegebenen Risiken eher in Richtung Seitenlinie stellen und dabei von wieder vorhandenen ausk\u00f6mmlichen Zinsen auf unsere Kassebest\u00e4nde sowie ordentlichen Renditen bei kurz laufenden, sicheren Bundesanleihen profitieren k\u00f6nnen, erscheint uns als ein grosses Plus auf der Habenseite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem ist der so wichtige Diversifikationseffekt von Anleihen in gemischten Portfolios zur\u00fcck. Aber unseres Erachtens nur dann, wenn man diesen auch konsequent im Auge beh\u00e4lt und die richtige Mischung etwa bei der Durationspositionierung und der Steuerung der Kreditrisiken findet. Also konsequent den Ansatz des kaufm\u00e4nnisch gepr\u00e4gten Active Income weiterverfolgt, um die verbliebenen Probleme bei der Kapitalanlage besser zu machen und die sich bietenden Chancen zu nutzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flossbach von Storch : Anleihen feiern derzeit ein Comeback. 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