{"id":1636,"date":"2015-05-15T05:00:00","date_gmt":"2015-05-15T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/05\/15\/m-g-letzte-woche-die-wahl-die-abschaffung-von-physischem-geld-sowie-die-frage-wie-die-neue-batterie-von-tesl"},"modified":"2015-05-15T05:00:00","modified_gmt":"2015-05-15T05:00:00","slug":"m-g-letzte-woche-die-wahl-die-abschaffung-von-physischem-geld-sowie-die-frage-wie-die-neue-batterie-von-tesla-die-welt-veraendern-und-uns-vor-einer-zombie-apokalypse-bewahren-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-letzte-woche-die-wahl-die-abschaffung-von-physischem-geld-sowie-die-frage-wie-die-neue-batterie-von-tesla-die-welt-veraendern-und-uns-vor-einer-zombie-apokalypse-bewahren-kann\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Letzte Woche: die Wahl, die Abschaffung von physischem Geld sowie die Frage, wie die neue Batterie von Tesla die Welt ver\u00e4ndern und uns vor einer Zombie-Apokalypse bewahren kann"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Nachfolgend ein paar kurze Gedanken zu den Geschehnissen der letzten Woche&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><span class=\"byline\">von&nbsp; <\/span><\/span><\/span>Jim Leaviss<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"entry-content\" style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"entry-content\">Da w&auml;ren zun&auml;chst einmal die Wahl in Gro&szlig;britannien sowie das Versagen der Meinungsumfragen zu nennen. Im Vorfeld der Parlamentswahl hatten wir uns mit einigen f&uuml;hrenden Demoskopen zusammengesetzt und sogar ein Treffen der Bond Vigilantes mit Politikern arrangiert, an dem auch Anthony Wells von YouGov teilnahm. Ausnahmslos erkl&auml;rte man uns, wie ungew&ouml;hnlich es sei, dass sich die Konservativen in den Meinungsumfragen zwar offensichtlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Labour-Partei liefern, aber trotzdem kaum Zweifel daran best&uuml;nden, dass sie die Wahl letztlich f&uuml;r sich entscheiden w&uuml;rden. Denn a) hatte David Cameron bei der Frage, wer wohl einen besseren Premierminister abgeben w&uuml;rde, einen deutlichen Vorsprung vor seinem Herausforderer Ed Miliband, und b) lagen die Tories auch bei der Frage, wer bei der Wirtschaftspolitik einen besseren Job machen w&uuml;rde, in den Umfragen vor der Labour-Partei. Und diese beiden Faktoren haben bisher ja stets entschieden, wer die Parlamentswahlen gewinnt. In Verbindung mit der weit verbreiteten Idee der &bdquo;sch&uuml;chternen Tories&ldquo; (die auf der Theorie beruht, dass sich viele W&auml;hler der Konservativen daf&uuml;r sch&auml;men, nur f&uuml;r vermeintliche Eigeninteressen zu stimmen und deshalb bei den Meinungsumfragen entweder falsche Angaben machen oder gar nicht daran teilnehmen), die regelm&auml;&szlig;ig dazu gef&uuml;hrt hat, dass man den Anteil der Stimmen, die zugunsten der Konservativen abgegeben wurden, untersch&auml;tzt hat, h&auml;tte eigentlich klar sein sollen, wie unglaublich hoch die H&uuml;rde f&uuml;r einen Wahlsieg der Labour-Partei war. Trotzdem hielten es s&auml;mtliche Meinungsforscher f&uuml;r wahrscheinlich, dass es Ed Miliband sein w&uuml;rde, der mit der Regierungsbildung beauftragt werden w&uuml;rde. Dies lehrt uns, Ger&uuml;chte und Meinungsmache einfach zu ignorieren und nicht zu erwarten, dass sich aus bew&auml;hrten Zutaten letztlich doch ein v&ouml;llig anderes Gericht zubereiten l&auml;sst. Denken Sie dabei vor allem an Europa: Warum sollten wir nicht davon ausgehen, dass die massiven quantitativen Lockerungsma&szlig;nahmen der EZB in Verbindung mit weniger strengen Sparauflagen keine positiven Auswirkungen auf das Wachstum in der Eurozone haben sollten? Denn das werden sie in der Tat (wenn auch nicht auf Dauer und vielleicht auch nicht in wirklich gro&szlig;em Stil &ndash; siehe Japan). Trotzdem gehen aber viele davon aus, dass Deflation und Depression f&uuml;r immer anhalten werden. <\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus stellte die d&auml;nische Regierung k&uuml;rzlich Pl&auml;ne vor, wonach Bargeld in Gesch&auml;ften nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert werden soll. Offiziell m&ouml;chte man damit &bdquo;die administrativen und finanziellen Belastungen verringern&ldquo;. Diese Ma&szlig;nahme ist Teil eines Reformprogramms, mit dem das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden soll &ndash; es gibt n&auml;mlich Hinweise darauf, dass eine intensive Nutzung von Bargeld als Zahlungsmittel innerhalb einer Volkswirtschaft das BIP-Wachstum beeintr&auml;chtigt. In diesem Artikel wird auch eine Studie von McKinsey erw&auml;hnt, wonach das BIP-Wachstum in den USA allein durch die Verwendung von Bargeld pro Jahr um 0,47 Prozent gemindert wird. Aber die Nutzung von Bargeld ist nicht nur kostspielig. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen Barzahlungen auch den Steuerbeh&ouml;rden nur allzu leicht durchs Kontrollnetz schl&uuml;pfen. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, weshalb D&auml;nemark einen rein elektronischen Zahlungsverkehr anstreben k&ouml;nnte. Mit einem Depositensatz von -0,75 Prozent sind die d&auml;nischen Zinsen zurzeit negativ. In einer Welt mit physischem Geld besteht f&uuml;r viele Wirtschaftsteilnehmer die M&ouml;glichkeit, negative Zinsen zu umgehen, indem sie ihr Geld einfach dem Bankensystem entziehen und es in Schlie&szlig;f&auml;chern oder unter ihrem Kopfkissen verwahren. In der Schweiz (einem weiteren Land mit negativen Zinsen) werden 60 Prozent des in Umlauf befindlichen Bargelds in 1.000 Franken-Scheinen (den gr&ouml;&szlig;ten dortigen Banknoten) gehalten &ndash; vermutlich, um so eine &bdquo;Verwahrung&ldquo; au&szlig;erhalb des Bankensystems zu erleichtern. Nur durch die Abschaffung von physischem Geld und die Umstellung auf elektronischen Zahlungsverkehr kann eine Notenbank die Geldpolitik also wirklich vollumf&auml;nglich kontrollieren. Aus einer entsprechenden Studie von Trond Andresen von der norwegischen Universit&auml;t f&uuml;r Wissenschaft und Technologie (die auch auf die Erkenntnisse von Krugman zum Thema eMoney eingeht) geht ebenfalls hervor, dass ein elektronischer Zahlungsverkehr es den Notenbanken erm&ouml;glichen w&uuml;rde, anstatt lediglich die Geldmenge vielmehr die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zu kontrollieren. Ein Umfeld negativer Zinsen wird den Trend hin zur Abschaffung von Papiergeld durch die Beh&ouml;rden noch beschleunigen.<\/p>\n<p>Und dann ist da noch Tesla. Ich habe schon l&auml;nger genug davon, dass die &Ouml;lpreise &ndash; abh&auml;ngig von den Launen irgendwelcher Diktatoren und Kartelle, die die F&ouml;rderung anheben oder senken &ndash; den Wert meiner Anleiheninvestments nach oben und unten treiben. Aber schon bald k&ouml;nnte dieser ganze Quatsch hinter uns liegen. Denn letzte Woche gab die Firma Tesla bekannt, f&uuml;r ihren neuen Energiespeicher, der sowohl f&uuml;r den Privatgebrauch als auch f&uuml;r die Nutzung durch Unternehmen geeignet ist, bereits Auftr&auml;ge im Wert von 800 Mio. US-Dollar (das entspricht 38.000 Einheiten) erhalten zu haben. Damit sind diese Batterien bis Mitte n&auml;chsten Jahres ausverkauft. Aus diesem Grund versucht das Unternehmen nun, seine Produktionskapazit&auml;ten auszuweiten, um diese Nachfrage zu befriedigen. Jedes dieser Aggregate kann ein Einfamilienhaus f&uuml;r f&uuml;nf Stunden mit Strom versorgen. Das ist zwar kein langer Zeitraum (und mit bis zu 2.300 Pfund sind diese Batterien auch recht teuer), aber das Tempo, in dem sich diese beiden Kennzahlen verbessern, ist wirklich ermutigend. Meiner Meinung nach ist dies ein Riesen-Fortschritt f&uuml;r die Energiesicherheit weltweit. Ich hatte meine Hoffnungen ja bereits auf das Segment Atomenergie gesetzt, aber in letzter Zeit ist es um diesen Sektor ein wenig ruhig geworden. Stattdessen ist in Europa still und heimlich eine betr&auml;chtliche Zahl von Solarstromanlagen installiert worden. Im Jahr 2014 wurden zus&auml;tzliche Solarstromkapazit&auml;ten von 7,3 GW in Betrieb genommen, von denen 2,2 GW auf Anlagen entfallen, die auf den D&auml;chern von Privath&auml;usern installiert worden sind. Im Vergleich dazu produziert ein gro&szlig;es Atomkraftwerk lediglich 1,6 GW Strom (auch wenn es rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche l&auml;uft und nicht nur dann, wenn die Sonne scheint). Die F&auml;higkeit, Strom auf immer g&uuml;nstigere und effizientere Art und Weise zu speichern, wird betr&auml;chtliche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Und dabei nimmt nicht nur Tesla eine Vorreiterrolle ein. Samsung produziert schon wesentlich gr&ouml;&szlig;ere Batterien (von der Gr&ouml;&szlig;e eines Sattelschleppers), die derzeit bereits von Stromerzeugern genutzt werden. F&uuml;r mich ist dabei nicht nur die gesunkene Abh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen attraktiv, sondern auch die geringere Abh&auml;ngigkeit vom staatlichen Stromnetz. Denn dadurch steigen auch die Chancen, dass die Menschheit im Falle einer globalen Katastrophe (wie einem Atomkrieg, einem Meteoriten-Einschlag oder einem Zombie-Angriff) &uuml;berlebt, betr&auml;chtlich. Denn durch die Selbstversorgung mit Strom f&auml;llt die Abh&auml;ngigkeit von lediglich einer Handvoll &auml;u&szlig;erst komplexer Kraftwerke und Versorgungsnetze praktisch weg. Mit Solarenergie und Batterien m&uuml;ssten wir im Hinblick auf Wissenschaft und Technologie im Ernstfall n&auml;mlich nicht wieder ganz von vorn anfangen. Zumindest aber k&ouml;nnen wir uns dann unsere &bdquo;House of Cards&ldquo;-DVDs anschauen, w&auml;hrend wir auf die n&auml;chste Zombie-Attacke warten.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: x-small;\"><\/span>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachfolgend ein paar kurze Gedanken zu den Geschehnissen der letzten Woche&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1636","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1636"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1636\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}