{"id":1638,"date":"2015-05-16T08:00:00","date_gmt":"2015-05-16T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/05\/16\/15-05-korrektur-oder-zinswende\/"},"modified":"2015-05-16T08:00:00","modified_gmt":"2015-05-16T08:00:00","slug":"15-05-korrektur-oder-zinswende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/15-05-korrektur-oder-zinswende\/","title":{"rendered":"15.05 : \u201eKorrektur oder Zinswende?\u201d"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Suche nach &bdquo;Bodenhaftung&ldquo; an den Finanzm&auml;rkten hielt auch in der abgelaufenen Handelswoche an. W&auml;hrend sich die Lage am Euro-Rentenmarkt nach dem j&uuml;ngsten Ausverkauf etwas beruhigte, lieferte die erneute Zinssenkung der chinesischen Notenbank kaum einen positiven Impuls f&uuml;r die B&ouml;rsen &ndash; best&auml;tigt sie doch die verhaltene Wirtschaftsaktivit&auml;t und Preisentwicklung der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ann-Katrin Petersen Assistant Vice President, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&bdquo;Tempor&auml;re Korrektur oder nachhaltiger Renditeanstieg?&ldquo;, diese Frage d&uuml;rfte sich in Anbetracht der Bewegungen an den Anleihem&auml;rkten derzeit so mancher Investor auf beiden Seiten des Atlantiks stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach sieben Jahren Nullzinspolitik steht in den USA die geldpolitische Wende bevor. Im historischen Durchschnitt begann der Renditeanstieg von US-Treasuries drei bis sechs Monate vor der ersten Zinserh&ouml;hung der Fed (siehe Grafik der Woche). Gleichzeitig bleibt angesichts der von der US-Notenbank betonten Abh&auml;ngigkeit von Datenver&ouml;ffentlichungen aber eine Rest-Unsicherheit im Hinblick auf das Timing der Leitzinswende bestehen. So deutet etwa der Employment Cost Index auf emporkommenden Lohndruck hin, w&auml;hrend sich der von der Fed erhobene Arbeitsmarktindikator im April zum zweiten Mal in Folge eintr&uuml;bte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anders verh&auml;lt es sich im Euroraum, wo Renditetreiber wie Konjunkturoptimismus (steigende Realrenditen!) und sich stabilisierende Inflationserwartungen auf der einen Seite einem Nachfrage&uuml;berhang im Umfeld des Ankaufprogramms f&uuml;r &ouml;ffentliche Anleihen (PSPP) der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) auf der anderen Seite gegen&uuml;berstehen. Das Volumen an Euro-Staatsanleihen auf der Bilanz des Eurosystems w&auml;chst stetig, per 8. Mai belief es sich auf knapp 109 Mrd. EUR.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sorgen um eine Verknappung des erwerbbaren Staatsanleiheuniver-sums oberhalb des EZB-Einlagesatzes scheinen angesichts des j&uuml;ngsten Renditeanstiegs zwar vor&uuml;bergehend abgeklungen zu sein. Am Repo-Markt spiegelt sich das wachsende Missverh&auml;ltnis von geringem Angebot und hoher Nachfrage nach hochwertigen Sicherheiten wie z.B.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bundesanleihen jedoch nach wie vor wider. So rutschten die Repo-Zinss&auml;tze zuletzt sogar noch tiefer in den negativen Bereich. Diese Knappheitstendenzen k&ouml;nnten im Euroraum weitere Renditeanstiege am Kassa-Staatsanleihemarkt d&auml;mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gemischte Signale sendet auch die politische Gemengelage in Europa:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwar beschert der Wahlerfolg der Konservativen den Briten stabilere Verh&auml;ltnisse als erwartet. &bdquo;Nach der Wahl ist vor dem Referendum&ldquo; lautet jedoch das Motto. Denn David Cameron k&ouml;nnte das urspr&uuml;nglich f&uuml;r Ende 2017 anvisierte EU-Referendum auf das Jahr 2016 vorziehen. Bis dahin will er Reformen auf EU-Ebene ansto&szlig;en.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Verhandlungen zwischen der Br&uuml;sseler Gruppe und Athen &uuml;ber eine Reformliste gab es derweil trotz verbesserter Gespr&auml;chsatmosph&auml;re erneut keinen Durchbruch. Griechenland l&auml;uft immer mehr Gefahr, &bdquo;aus Versehen&ldquo; in einen Zahlungsausfall zu rutschen. Dahingestellt sei, ob die fristgerechte &Uuml;berweisung von 756 Mio. EUR prim&auml;r aus den griechischen Kapitaleinlagen beim IWF an den IWF f&uuml;r Erleichterung sorgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts dieser Vielzahl an Unsicherheiten werden die M&auml;rkte weiterhin nach Orientierung suchen &ndash; Schwankungen inbegriffen. Nur gut, dass in der kommenden Woche geldpolitische Ereignisse und Konjunkturindikatoren an der Kompassnadel drehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleich drei der G4-Notenbanken lassen sich in die geldpolitischen Karten schauen: Die Bank of England (Mi), die Fed (Mi) und die EZB (Do) ver&ouml;ffentlichen ihre Sitzungsprotokolle. Am Freitag richtet sich das Augenmerk auf Sitzung des geldpolitischen Rats der Bank of Japan, in deren Vorfeld die erste Sch&auml;tzung f&uuml;r das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal (Mi) ver&ouml;ffentlicht wird. Die japanischen Notenbanker hatten k&uuml;rzlich ihr Inflationsziel auf der Zeitachse nach hinten verschoben und damit Spielraum f&uuml;r eine noch expansivere Geldpolitik ge&ouml;ffnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinweise auf das Wachstum der Weltwirtschaft im zweiten Quartal werden die ersten Sch&auml;tzungen der Einkaufsmanagerindizes f&uuml;r China, die USA und die Eurozone (Do) sowie der deutsche ifo-Index (Fr) geben. Von besonderem Interesse sollte dabei die Stimmung der chinesischen Einkaufsmanager f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe sein &ndash; sie d&uuml;rfte wenig Hoffnung auf eine kurzfristige Wachstumsbeschleunigung machen &ndash; und ob sich diese Entwicklung im ifo niederschl&auml;gt. Im April hatte die merklich g&uuml;nstigere Einsch&auml;tzung der aktuellen Lage, und weniger die Erwartungen, zu einem aufgehellten Gesch&auml;ftsklima beigetragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Summe sollten die Fr&uuml;hindikatoren f&uuml;r den Euroraum, darunter das Konsumentenvertrauen (Do), jedoch untermauern, dass der Konjunkturaufschwung auch im zweiten Quartal anh&auml;lt &ndash; bei deutlicher Differenzierung zwischen den Mitgliedsl&auml;ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA werden Baubeginne und Baugenehmigungen f&uuml;r April (Di) sowie der Philly Fed Index (Do) im Fokus der B&ouml;rsianer stehen &ndash; Kernfrage ist, ob nach dem schwachen Jahresauftakt eine zyklische Erholung folgt.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Suche nach &bdquo;Bodenhaftung&ldquo; an den Finanzm&auml;rkten hielt auch in der abgelaufenen Handelswoche an. 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