{"id":16427,"date":"2023-10-06T11:59:31","date_gmt":"2023-10-06T09:59:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/?p=16427"},"modified":"2023-10-06T12:01:28","modified_gmt":"2023-10-06T10:01:28","slug":"carmignac-festverzinsliche-anlagen-werfen-wieder-ertraege-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/carmignac-festverzinsliche-anlagen-werfen-wieder-ertraege-ab\/","title":{"rendered":"Carmignac : Festverzinsliche Anlagen werfen wieder Ertr\u00e4ge ab"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><strong>Carmignac<\/strong> : Festverzinsliche Anlagen werfen wieder Ertr\u00e4ge ab \u2013 aber bleiben die Zinsen auch stabil?<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Kevin Thozet, Mitglied des Strategic Investment Committee<\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><em>\u201eWir bevorzugen festverzinsliche Anlagen, die Asymmetrie bieten.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/06-10-23-Allianz-GI.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-16429\" src=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/06-10-23-Allianz-GI.png\" alt=\"06-10-23 Allianz GI\" width=\"750\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/06-10-23-Allianz-GI.png 750w, https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/06-10-23-Allianz-GI-300x163.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den vergangenen zwei Jahren sind die Renditen festverzinslicher Anlagen um ein Vielfaches gestiegen. Die Renditen von Kern-Staatsanleihen haben das negative Terrain verlassen, die von Schwellenl\u00e4nderanleihen haben sich von 4,5% auf beinahe 9% verdoppelt und jene europ\u00e4ischer High-Yield-Indizes von 2,3% auf \u00fcber 7% verdreifacht. Auf diesen hohen Niveaus haben sich die Renditen nun stabilisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Festverzinsliche Anlagen werfen wieder Ertr\u00e4ge ab!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Anstieg der Anleiherenditen bedeutet, dass der Carry<sup>1<\/sup> wieder einen wichtigen Performancetreiber f\u00fcr festverzinsliche Anlagen darstellt.<\/strong> Das ist ein gutes Zeichen f\u00fcr den Markt, denn langfristig ist die Rendite der wichtigste Faktor f\u00fcr die Performance einer Anleihe \u2013 vorausgesetzt, Kreditausf\u00e4lle k\u00f6nnen minimiert werden, wof\u00fcr aktive Manager ja da sind. Das gilt insbesondere, da nun der Carry<sup>1<\/sup> \u2013 und nicht mehr die Spreadverengung<sup>2<\/sup> \u2013 der wichtigste Performancetreiber ist. Je l\u00e4nger die Spreads auf dem aktuellen Niveau bleiben, desto l\u00e4nger wird es f\u00fcr uns attraktive Gelegenheiten geben, die es zu nutzen gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Frage ist: Wenn sich die aktuelle Situation \u00e4ndert und die M\u00e4rkte f\u00fcr festverzinsliche Anlagen nicht die \u201eversprochene\u201c Rendite liefern (wie durch die schwarzen Balken in der Grafik oben veranschaulicht), was k\u00f6nnte stattdessen passieren und welche Auswirkungen h\u00e4tte dies auf die Anleihenm\u00e4rkte?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bleiben die Zinsen stabil?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unserem Hauptszenario f\u00fcr die konjunkturelle Entwicklung gehen wir davon aus, dass die Erholung in China an Fahrt gewinnt und sich die US-Wirtschaft weiterhin als robust erweist. Dies d\u00fcrfte die Erwartung einer sanften Landung des globalen Konjunkturzyklus in den kommenden sechs Monaten unterst\u00fctzen \u2013 ein f\u00fcr die Rentenm\u00e4rkte besonders g\u00fcnstiges Umfeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zwei gr\u00f6ssten Risiken f\u00fcr unser Kernszenario sind Erstens eine \u00fcberraschend starke Inflation, die die Zinss\u00e4tze in die H\u00f6he treibt, weil die Marktteilnehmer ihre Erwartungen bez\u00fcglich der Entwicklung von Disinflation und Geldpolitik einer \u00dcberpr\u00fcfung unterziehen. Zweitens eine deutliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, was zu niedrigeren Zinss\u00e4tzen f\u00fchren w\u00fcrde \u2013 vor allem, da die Realzinsen derzeit besonders restriktiv sind. <strong>Beide Szenarien werden in der Grafik oben durch die gr\u00fcnen und roten Balken dargestellt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessanterweise zeigt unser einfaches und dennoch realistisches Modell, dass bei festverzinslichen Anlagen einige Segmente in allen drei Szenarien positive Ertr\u00e4ge erzielen. <strong>Kreditm\u00e4rkte mit ansehnlichen Renditen, strukturierte Kredite und kurzfristige Staatsanleihen sind besonders attraktiv und spielen daher eine entscheidende Rolle in unserer Allokation.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da festverzinsliche Anlagen nun wieder Ertr\u00e4ge abwerfen, m\u00fcssen sich die Anleger nicht mehr um die \u201eStabilit\u00e4t\u201c des Zinsumfelds sorgen.<\/p>\n<table style=\"width: 89.0462%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\" width=\"642\"><strong> Die Theorie hinter unserer Bewertung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\" width=\"642\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Verwendung eines Modells, das auf einfachen Annahmen beruht, k\u00f6nnen wir die erwartete Ertragsentwicklung einer festverzinslichen Anlage bestimmen. Der erwartete Ertrag eines festverzinslichen Instruments kann in zwei Komponenten unterteilt werden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Carry-Komponente, die von der Rendite der Anleihe abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Die Kurskomponente, die von der Entwicklung der Anleihenrenditen abh\u00e4ngt (bei ansonsten gleichen Bedingungen wirkt sich ein Anstieg der Anleihenrenditen negativ und ein R\u00fcckgang der Anleihenrenditen positiv auf den Anleihenkurs aus).<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Und somit k\u00f6nnen wir auf mittlere Sicht \u2013 sagen wir mal 1 Jahr \u2013 den Gewinn oder Verlust der einzelnen Komponenten berechnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\" width=\"642\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong> Nehmen wir als hypothetisches Beispiel einen italienischen Staatsanleihenindex.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein italienischer Staatsanleihenindex erzielt derzeit eine Rendite von 4% und hat eine modifizierte Duration von 5,4.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Kernszenario: Die Anleihe bietet einen Carry von 4% \u00fcber 1 Jahr<\/li>\n<li>Alternatives Szenario 1: Anleiherenditen steigen um 1%. Die Rendite w\u00e4re<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">4% f\u00fcr die Carry-Komponente \u2013 5,4% f\u00fcr die Kurskomponente = \u20131,4%.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Alternatives Szenario 2: Anleiherenditen sinken um 1%. Die Rendite w\u00e4re<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">4% f\u00fcr die Carry-Komponente + 5,4% f\u00fcr die Kurskomponente = 9,4%.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>1 Carry:<\/strong> Der Carry kann als der Ertrag definiert werden, den der Anleger aus der Differenz aus dem Halten einer Anleihe und den Finanzierungskosten erzielt. Der Carry ist eine Kennzahl, die den Anlegern zeigt, ob und inwieweit der zeitliche Faktor zu ihren Gunsten wirkt (oder nicht!).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><strong>2 Spread:<\/strong> Anleihenmanager beobachten Renditespreads zwischen unterschiedlichen Arten von Anleihen, um die Risikoaufschl\u00e4ge zu vergleichen. Verengen sich beispielsweise Spreads zwischen Staats- und Unternehmensanleihen, bedeutet das, dass die Risikopr\u00e4mie zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen abnimmt. Zum Beispiel: Eine 10-j\u00e4hrige Staatsanleihe mit einer Rendite von 5% und eine 10-j\u00e4hrige Unternehmensanleihe mit einer Rendite von 7% weisen einen Kreditspread von 200\u00a0Basispunkten auf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BondWorld<\/p>\n<article class=\"article\"><\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carmignac : Festverzinsliche Anlagen werfen wieder Ertr\u00e4ge ab \u2013 aber bleiben die Zinsen auch stabil?<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":8730,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[140],"class_list":["post-16427","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse","tag-carmignac"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16427"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16427\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16435,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16427\/revisions\/16435"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}