{"id":1654,"date":"2015-05-29T08:00:00","date_gmt":"2015-05-29T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/05\/29\/29-05-unentschlossenheit\/"},"modified":"2015-05-29T08:00:00","modified_gmt":"2015-05-29T08:00:00","slug":"29-05-unentschlossenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/29-05-unentschlossenheit\/","title":{"rendered":"29.05 : Unentschlossenheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Blickt man auf die internationalen Kapitalm&auml;rkte, zeigte sich &uuml;ber die letzten Wochen eine gewisse Unentschlossenheit vieler Investoren. W&auml;hrend die Bullen von teils besseren Konjunkturdaten und einer anhaltend expansiven Geldpolitik getrieben wurden, fokussierten sich die B&auml;ren prim&auml;r auf eine m&ouml;gliche restriktivere US-Geldpolitik bzw. politische Unsicherheit in Europa&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Stefan Scheurer Vice President, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;Exemplarisch daf&uuml;r ist die Umfrage der American Association of Individual Investors (AAII) &uuml;ber das US-Sentiment: 50% der Befragten sind unentschlossen in ihrer zuk&uuml;nftigen Allokation, das entspricht dem h&ouml;chsten Wert seit 1989 (die restlichen 50% teilen sich zu je 25% in Bullen und B&auml;ren auf).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Unentschlossenheit vieler Investoren in der abgelaufenen Woche k&ouml;nnten sein:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.<\/strong> Zum einen an den Aussagen der griechischen Regierung bez&uuml;glich der kommenden Zahlung in H&ouml;he von 310 Mio. EUR an den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) liegen, die laut Sprechern der Regierung Tsipras am 5.Juni nicht geleistet werden k&ouml;nnen, wenn es nicht zu einem weiteren Hilfspaket mit der Europ&auml;ischen Union (EU) kommt. Die griechische Saga wird demnach auch in den n&auml;chsten Wochen im Rampenlicht internationaler Investoren stehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.<\/strong> Zum anderen an dem Ausgang der Kommunalwahl in Spanien gelegen haben, die am vergangenen Wochenende stattgefunden hat. Die regierende konservative Volkspartei von Ministerpr&auml;sident Rajoy erzielte ihr schlechtestes Ergebnis bei Regionalwahlen seit mehr als 20 Jahren, w&auml;hrend u.a. die linksgerichtete Podemos bzw. Ciudadanos Bewegung Zugewinne verzeichnen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Folge dessen weiteten sich nicht nur die Risikopr&auml;mien der EU-Peripheriestaaten aus, auch der Euro kam gegen&uuml;ber dem US-Dollar unter Druck. Nicht zuletzt aber auch, als US-Notenbank (Fed) Chefin Yellen entschlossen auf einer Ansprache deutlich gemacht hat, dass die Fed die Zinsen noch in diesem Jahr erh&ouml;hen wird. Auch nach einer Konjunkturdelle im 1. Quartal 2015, beh&auml;lt die Fed somit an ihrem Kurs fest und erwartet eine weitere Aufhellung der Wirtschaft im Jahresverlauf &ndash; die letzten konjunkturellen US-Datenpunkte gaben zumindest R&uuml;ckenwind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter entschlossen reagieren die Anleger im Reich der Mitte: Allein am Dienstag der abgelaufenen Woche wurden an der B&ouml;rse Shanghai Aktien im Wert von &uuml;ber 328 Mrd. US-Dollar gehandelt. Berichte, dass China und Hong Kong den grenz&uuml;berschreitenden Handel von Investmentfonds zum 1.Juli 2015 bzw. die Handelbarkeit von Wertpapieren zwischen den B&ouml;rsen Hong Kong und Shenzhen zulassen werden, beg&uuml;nstigten das lokale B&ouml;rsenumfeld und lie&szlig;en unter der Annahme weiterer Mittelzufl&uuml;sse den chinesischen Aktienmarkt auf ein neues 7-Jahres-Hoch steigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Auslaufen der Berichtssaison werden sich die Investoren in der n&auml;chsten Woche zunehmend auf die Makrodaten konzentrieren. Die Woche in den USA beginnt dem ISM-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe. Sollte sich dieser, wie von den Marktteilnehmern erwartet, verbessern, d&uuml;rfte das weiteren R&uuml;ckenwind f&uuml;r die anstehende geldpolitische Entscheidung der Fed bedeuten. Am Dienstag folgen die Auftragseing&auml;nge der Industrie, w&auml;hrend am Mittwoch erste Arbeitsmarktzahlen anstehen. Unter anderem ver&ouml;ffentlicht der private Anbieter ADP seine monatlichen US-Besch&auml;ftigungszahlen (Mi), welche als Hinweis f&uuml;r den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag gelten. Ebenfalls Beachtung d&uuml;rfte neben dem ISM-Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das nicht-verarbeitende Gewerbe auch der Konjunkturbericht (Beige Book) der USA finden (beide Mi).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum d&uuml;rften insbesondere die (Kern-)Inflation (Di) im Fokus stehen. Zwar d&uuml;rfte der disinflation&auml;re Trend nach wie vor anhalten, doch scheint es nicht ausgeschlossen, das erstmalig seit November 2014 wieder leicht positive Verbraucherpreise verzeichnet werden k&ouml;nnen. Einhergehend damit: Ein aufhellendes Konsumentenvertrauen (Mi) sowie ein verbesserter Arbeitsmarkt in Deutschland (Di) wie auch im Euroraum (Mi) k&ouml;nnte positive Auswirkungen auf die Einzelhandelsums&auml;tze (Mi) haben. Das vorl&auml;ufige Wirtschaftswachstum (Fr) f&uuml;r das erste Quartal 2015 k&ouml;nnte die konjunkturelle Erholung im Euroraum widerspiegeln. Nicht zu vergessen: die Europ&auml;ische Zentralbank tagt am Mittwoch, die Bank of England am Donnerstag. Zudem steht f&uuml;r das Vereinigte K&ouml;nigreich der Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe an (Mo).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien sind es insbesondere die vorl&auml;ufigen Einkaufsmanagerindizes aus China, Indien und Japan, die Beachtung finden d&uuml;rften. Letzterer k&ouml;nnte sich nahtlos an die zuletzt ver&ouml;ffentlichten japanischen Sentimentumfragen einreihen, die allesamt einen leichten konjunkturellen Aufschwung f&uuml;r das zweite Quartal 2015 andeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unentschlossenheit der Investoren sollte auch noch n&auml;chste Woche anhalten, denn in Anbetracht wichtiger Konjunkturdaten (u.a. der US-Arbeitsmarktbericht) wie auch mit Blick auf die anhaltende Unsicherheit &uuml;ber die Zahlungsf&auml;higkeit Griechenlands &ndash; beides Schl&uuml;sselevents f&uuml;r das Sentiment in Europa und Amerika &ndash; d&uuml;rften Investoren zun&auml;chst abwarten, ehe sie Positionierungen eingehen. Die Volatilit&auml;t k&ouml;nnte demnach anhalten, denn: &bdquo;Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit&ldquo; sagte schon Napoleon.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blickt man auf die internationalen Kapitalm&auml;rkte, zeigte sich &uuml;ber die letzten Wochen eine gewisse Unentschlossenheit vieler Investoren. 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