{"id":1690,"date":"2015-06-26T07:00:00","date_gmt":"2015-06-26T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/06\/26\/nnip-wirtschaftswachstum-in-den-ems-laeuft-auf-kredit-tuerkei-extrem-gefaehrdet\/"},"modified":"2015-06-26T07:00:00","modified_gmt":"2015-06-26T07:00:00","slug":"nnip-wirtschaftswachstum-in-den-ems-laeuft-auf-kredit-tuerkei-extrem-gefaehrdet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/nnip-wirtschaftswachstum-in-den-ems-laeuft-auf-kredit-tuerkei-extrem-gefaehrdet\/","title":{"rendered":"NNIP : Wirtschaftswachstum in den EMs l\u00e4uft auf Kredit \u2013 T\u00fcrkei extrem gef\u00e4hrdet"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">Seit 2008 w&auml;chst die Wirtschaft in den Schwellenl&auml;ndern vor allem auf Kredit. Stagnierender Welthandel, unzureichende Wettbewerbsf&auml;higkeit und nur minimale Produktivit&auml;tszuw&auml;chse in zahlreichen Emerging Markets sowie zunehmende staatliche Eingriffe in die Wirtschaft &ndash; das sind die Hauptgr&uuml;nde, warum Exporte und Investitionen in den letzten Jahren kaum gestiegen sind. Zwar hat die Wirtschaftsleistung zugelegt, doch in erster Linie durch kreditfinanzierte Konsumausgaben&#8230;<\/div>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong><strong><strong><strong>Maarten-Jan Bakkum <\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den aufstrebenden Volkswirtschaften insgesamt ist die Verschuldung im Verh&auml;ltnis zum BIP von 99&nbsp;Prozent im Jahr 2008 auf aktuell 125&nbsp;Prozent gestiegen. Im historischen Vergleich ist das eine massive Zunahme, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um einen Durchschnittswert handelt. In einigen L&auml;ndern, wie Indien, Taiwan und Mexiko, verlief das Kreditwachstum eher moderat. Doch in anderen ist der Verschuldungsgrad deutlich gestiegen. Diese L&auml;nder haben jetzt mit schweren Ungleichgewichten zu k&auml;mpfen, die den Bankensektor in den kommenden Jahren ernsthaft belasten k&ouml;nnten. Das gilt vor allem f&uuml;r Thailand, Malaysia, Brasilien, die T&uuml;rkei und China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">China ist ein Sonderfall. Das explodierende Kreditwachstum im Land ist in erster Linie durch die Infrastrukturinvestitionen von Gebietsk&ouml;rperschaften sowie anderen Investments im halb&ouml;ffentlichen Bereich bedingt. In Brasilien wird die Verschuldung vor allem durch die Finanzierung von Grossprojekten (insbesondere im Energiesektor) sowie Verbraucherkrediten angetrieben. In den drei &uuml;brigen L&auml;ndern fungieren haupts&auml;chlich die Verbraucherkredite als Schuldentreiber. Doch eines ist allen f&uuml;nf L&auml;ndern gemein: Das exzessive Kreditwachstum war nur im Zuge jahrelanger kr&auml;ftiger Kapitalzufl&uuml;sse aus dem Ausland m&ouml;glich. Aufgrund der ultraniedrigen Zinsen in den USA und Europa sowie der seinerzeit hervorragenden Wachstumsaussichten an den Emerging Markets erreichten spekulative Investitionen aus dem Ausland einen Rekordstand nach dem anderen, vor allem in den Jahren 2006 bis 2011.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen haben sich die Kapitalfl&uuml;sse jedoch ins Negative gedreht. In den vergangenen vier Quartalen haben Anleger &uuml;ber 700 Milliarden US-Dollar von den Emerging Markets abgezogen. Grund ist vor allem die Unsicherheit im Hinblick auf die anstehende Zinswende in den USA sowie die Sorge um die Wachstumsentwicklung in China und anderen Emerging Markets. Solange diese Situation anh&auml;lt, ist das hohe Kreditwachstum der letzten Jahre nicht zu halten. In Thailand hat der Korrekturprozess bereits eingesetzt. Doch in anderen L&auml;ndern ignoriert oder untersch&auml;tzt man das Problem und l&auml;sst den Risiken freien Lauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die T&uuml;rkei ist dabei am st&auml;rksten gef&auml;hrdet. Hier klettert das Kreditwachstum mit einer Rate von 20&nbsp;Prozent. Das Leistungsbilanzdefizit der T&uuml;rkei betr&auml;gt bereits 6&nbsp;Prozent des BIP. Am meisten Sorge bereitet indes die Tatsache, dass der t&uuml;rkische Bankensektor sich vor allem mit ausl&auml;ndischem Kapital finanziert. Angesichts der j&uuml;ngsten Kapitalflucht aus der aufstrebenden Welt und der immensen politischen Unw&auml;gbarkeiten in der T&uuml;rkei k&ouml;nnte die Kapitalaufnahme f&uuml;r t&uuml;rkische Banken bald sehr viel schwieriger werden. Eine einschneidende Korrektur bei der Kreditentwicklung scheint unvermeidbar.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2008 w&auml;chst die Wirtschaft in den Schwellenl&auml;ndern vor allem auf Kredit. Stagnierender Welthandel, unzureichende Wettbewerbsf&auml;higkeit und nur minimale Produktivit&auml;tszuw&auml;chse in zahlreichen Emerging Markets sowie zunehmende staatliche Eingriffe in die Wirtschaft &ndash; das sind die Hauptgr&uuml;nde, warum Exporte und Investitionen in den letzten Jahren kaum gestiegen sind. Zwar hat die Wirtschaftsleistung zugelegt, doch in erster [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1690\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}