{"id":1694,"date":"2015-06-30T05:00:00","date_gmt":"2015-06-30T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/06\/30\/endspiel-oder-verlaengerung\/"},"modified":"2015-06-30T05:00:00","modified_gmt":"2015-06-30T05:00:00","slug":"endspiel-oder-verlaengerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/endspiel-oder-verlaengerung\/","title":{"rendered":"Endspiel oder Verl\u00e4ngerung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es ist eingetreten, was die wenigsten erwartet haben. Heute Nacht wird Griechenland seine f&auml;lligen Schulden an den Internationalen W&auml;hrungsfond nicht zur&uuml;ckzahlen,&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef&ouml;konom Raiffeisen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">und das Hilfsprogramm wird nicht verl&auml;ngert &#8211; offiziell zumindest. Die EZB halt den griechischen Banken zwar vorerst noch die Stange, doch aufstocken m&ouml;chte sie die Notkredite nicht. Maximal 60 Euro pro Tag kann ein Grieche am Tag noch Bargeld abheben, wenn der Bancomat &uuml;berhaupt funktioniert. Da haben Tsipras und Co, dem Volk ganz sch&ouml;n was eingebrockt. Wir haben stets darauf hingewiesen, dass die M&auml;rkte Griechenland zu arglos abtun. Doch bis zuletzt zockten die darauf, dass es wieder mal auf einen faulen Kompromiss hinausl&auml;uft. Sturheit und eine aufgeraute Stimmung liessen die Verhandlungen platzen. Diese Wendung zwang die M&auml;rkte gestern in die Knie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Politisches Paradoxon<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen der &ndash; man muss es leider so sagen &#8211; naiv draufg&auml;ngerischen Haltung einer ideologisch verblendeten und sich ereifernden Regierung in Griechenland und eines sich dar&uuml;ber zusehend genervten Establishments in Br&uuml;ssels scheiterten schlussendlich die Verhandlungen. Nun schielt alles in Richtung griechisches Referendum, das wohl gleichzeitig auch ein Misstrauensvotum f&uuml;r die Regierung Tsipras ist. Denn stimmt das Volk nicht, wie von Tsipras ermahnt, gegen die Auflagen der Gl&auml;ubigergemeinschaft, ist diese Regierung mit Sicherheit politisch am Ende. Ein Zeichen daf&uuml;r ist, dass die europ&auml;ische Exekutive, das griechische Volk zu vermeintlicher R&auml;son ruft und nicht mehr die Regierung. Das ist paradox, doch die griechische Regierung war leider nicht dazu zu bewegen. Die Europ&auml;er sollten die Wahl nun aber den Griechen und Griechinnen &uuml;berlassen. Die haben es schwer genug derzeit und stehen vor einer historischen Abstimmung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M&auml;rkte in Wartestellung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gestern mussten die Aktienm&auml;rkte die schlechten Neuigkeiten erst einmal verdauen. Nachdem sie am vergangenen Freitag im sp&auml;teren Handelsverlauf noch die Einigung erhofften und daher auch weit &uuml;ber Tagestief schlossen, war gestern der Tag der Realit&auml;tsbew&auml;ltigung. Der n&auml;chste Event ist nun das griechische Referendum vom kommenden Wochenende. Bis dahin kann der Markt kaum Richtung finden, weshalb wir an unserer defensiven taktischen Haltung gegen&uuml;ber Aktien vorerst festhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie also geht es weiter? Sehr wahrscheinlich werden die M&auml;rkte ganz unabh&auml;ngig vom Ausgang des griechischen Referendums bald einmal zum Schluss kommen, dass die Gewissheit obsiegt. Ob also Griechenland einen Weg ohne Euro beschreiten wird oder sich den f&uuml;r die stolzen Griechen dem&uuml;tigenden Auflagen der internationalen Gl&auml;ubiger beugen wird, ist heute gar nicht mehr die relevante Frage. Es interessiert am Finanzmarkt nur noch, wann es so weit ist. Und was ist, wenn das griechische Votum proeurop&auml;isch ausf&auml;llt? Geht dann nicht alles wieder von vorne los? Eben &#8211; auch das ewige Gewurstel wurde j&uuml;ngst negativ eingepreist, ist also kaum eine L&ouml;sung. Eine L&ouml;sung w&auml;re in der Tat ein Nein der Griechen zu dem aus ihrer Sicht europ&auml;ischen Zwangsdiktat. Denn dann k&ouml;nnten sich die M&auml;rkte wieder dem wesentlichen zuwenden. Und da sieht es gar nicht so schlecht aus. Denn Europa scheint definitiv aus der konjunkturellen Talsohle herauszufinden und hat &ndash; bis dies sicher ist &ndash; noch geldpolitischen Beistand. In Amerika wird die erste Zinserh&ouml;hung sp&auml;ter kommen als urspr&uuml;nglich erwartet und keine Kaskade weiterer Anhebungen nach sich ziehen. Von daher kann die laufende Korrektur schon bald einen taktisch g&uuml;nstigen Zeitpunkt f&uuml;r einen Einstieg in Aktien herbeif&uuml;hren. Die laufende Woche wird dar&uuml;ber noch keinen Aufschluss geben. Aber wenn die Turbulenzen verzogen sind &ndash; nach den Sommerferien.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eingetreten, was die wenigsten erwartet haben. 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