{"id":1702,"date":"2015-07-09T05:00:00","date_gmt":"2015-07-09T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/07\/09\/wetten-dass\/"},"modified":"2015-07-09T05:00:00","modified_gmt":"2015-07-09T05:00:00","slug":"wetten-dass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wetten-dass\/","title":{"rendered":"Wetten dass?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Mehrheit eines Volkes Nein sagt zu weiteren Entsagungen und seine im Vorfeld des Refe-rendums in Griechenland in die Waagschale geworfene W&uuml;rde verteidigt&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef&ouml;konom Raiffeisen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch wer in Grie-chenland nun glaubt, das &auml;nde-re viel, der d&uuml;rfte sich t&auml;uschen. Denn es kann nur noch darum gehen einen politisch faulen Kompromiss zu erringen, der alle Parteien davor be-wahrt, vollends das Gesicht zu verlieren. Sowohl in Br&uuml;s-sel als auch in Athen steht weiterhin viel auf dem Spiel. Das Dilemma von Br&uuml;ssel und Athen ist nun, dass eigent-lich keiner einknicken kann. Br&uuml;ssel hat auch anderen Eurostaaten strenge Auflagen auferlegt, die diese &#8211; zwar z&auml;hneknirschend &#8211; aber umgesetzt haben. Warum also sollte man bei Griechenland eine Ausnahme machen? Jedes weitere Zugest&auml;ndnis Br&uuml;ssels an Griechenland w&auml;re gerade unter diesem Gesichtspunkt alles andere als konsequent. Nur mit der Willens&auml;usserung, an einem Griechenland in der Eurozone festhalten zu wollen, ist es aber auch nicht getan. Alexis Tsipras f&uuml;hlt sich durch den griechischen Volkswillen nun erst recht ermutigt, keine weiteren namhaften Zugest&auml;ndnisse mehr zu machen, denn sonst w&uuml;rde er zu Hause schlecht dastehen. Daher kann man schon mal sicher darauf wetten, dass das Ende mit Schrecken zumindest nochmals hinausgeschoben wurde. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch darauf, dass jetzt das endlose Feilschen wieder weiter geht. Wet-ten dass?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Warten, hoffen und bangen <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute Dienstag gilt also mal wieder: Warten auf (neue Vorschl&auml;ge aus) Athen. Und bis dahin d&uuml;rften EU, EZB und IWF Athen die Stange halten. Wir stehen also wieder exakt da, wo wir schon vor zwei Wochen standen: Hof-fen, dass es zu einer L&ouml;sung zwischen Athen und Br&uuml;ssel kommt. Die jeweiligen Reaktionen der Finanzm&auml;rkte auf die Kakophonie der letzten Verhandlungsmarathons lassen vermuten, dass auch das Bangen wieder mit hinein spielen wird. Vor zwei Wochen reagierten die M&auml;rkte am Montag mit einem Kursfeuerwerk auf den vermeintlichen Verhandlungsdurchbruch. Eine Woche sp&auml;ter brachen die M&auml;rkte ein, als der Grexit schier unausweichlich schien und tendierten den Rest der Woche volatil aber lustlos. Es ist leider absehbar, dass das so weiter gehen wird, bis der n&auml;chste Eskalationspunkt erreicht ist. Die Aktien-m&auml;rkte d&uuml;rften davor kaum erfolgreich nach oben aus-brechen und weiterhin korrekturanf&auml;llig bleiben. Vom Juli versprechen wir uns von den Aktienm&auml;rkten daher nicht sehr viel und werden taktisch eher untergewichtet blei-ben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inkonsequenz <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine L&ouml;sung des Griechenlandzwistes ist &uuml;berf&auml;llig. Nicht nur an den Finanzm&auml;rkten ist man des Wartens, Hoffens und Bangens l&auml;ngst &uuml;berdr&uuml;ssig. Und jetzt sind auch noch bald Ferien. Es bleibt abzuwarten, ob davor &uuml;ber-haupt noch zielstrebig nach einer L&ouml;sung gesucht wird oder die Exekutiven Europas sich nicht erst ein paar Tage Ruhe g&ouml;nnen. Wohlverdient w&auml;ren diese Ruhetage kaum, denn noch befindet sich die Welt auf einer Odys-see mit ungewissem Ziel. Und ausser gescheiterten Ver-handlungen haben beide Parteien bis anhin nichts vor-zuweisen. Verhandlungen sind demnach nicht die L&ouml;-sung. Konsequenz hingegen schon. Den Euro behalten wollen, aber Reformen und die Haushaltskonsolidierung schleifen zu lassen, ist absolut keine Verhandlungsl&ouml;sung. Den Griechen kann das aber egal sein, so lange Br&uuml;ssel nicht konsequent handelt, Ultimaten durch neue Ultima-ten ersetzt und selbst nach dem abgelaufenen Ultimatum noch nicht den Stecker zieht. Inkonsequenz regiert in Br&uuml;ssel. Griechenlands St&auml;rke ist Europas Schw&auml;che und die wurde in den letzten Jahren schonungslos offen ge-legt. Sind es schon zehn Jahre? Gef&uuml;hlt allemal.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Mehrheit eines Volkes Nein sagt zu weiteren Entsagungen und seine im Vorfeld des Refe-rendums in Griechenland in die Waagschale geworfene W&uuml;rde verteidigt&#8230;..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3637,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[54],"tags":[],"class_list":["post-1702","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-die-sicht-des-raiffeisen-chefoekonomen"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1702","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1702"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1702\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1702"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1702"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1702"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}