{"id":1703,"date":"2015-07-10T08:00:00","date_gmt":"2015-07-10T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/07\/10\/die-odyssee-geht-weiter\/"},"modified":"2015-07-10T08:00:00","modified_gmt":"2015-07-10T08:00:00","slug":"die-odyssee-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/die-odyssee-geht-weiter\/","title":{"rendered":"\u201eDie Odyssee geht weiter\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Odyssee an den Weltkapitalm&auml;rkten geht weiter. Die Anleger sahen (und sehen sich wohl auch weiterhin), dem antiken Helden gleich, sieben Treibern f&uuml;r Wellenbewegung (sprich: &bdquo;Volatilit&auml;t&ldquo;) ausgesetzt:&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer Global Head of Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1.<\/strong> Der inl&auml;ndische chinesische Aktienmarkt (&bdquo;A-Shares&ldquo;) ist dabei der vermutlich st&auml;rksten Wellenbewegung ausgesetzt, der sich die Peoples Bank of China (PBoC) und die China Securities Finance Corporation mit Macht entgegenstemmen. Bisher allerdings ohne nachhaltigen Erfolg. Die Gesetze der Finanzmarktgravitation lassen sich so schnell nicht au&szlig;er Kraft setzen. Man denke nur an die in die H&ouml;he geschossenen Bewertungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.<\/strong> Auch die k&uuml;rzlich eingel&auml;utete Berichtssaison d&uuml;rfte f&uuml;r Bewegung sorgen. Das Revisionsverhalten der Analysten zeigte sich im Vorfeld der Quartalberichte als sehr unterschiedlich. So kam es im Falles des japanischen TOPIX zu deutlich mehr aufw&auml;rts- als abw&auml;rtsgerichteten Gewinnsch&auml;tzungen. Beim amerikanischen S&amp;P 500 wie auch beim FTSE 100 f&uuml;r Gro&szlig;britannien waren die R&uuml;cknahmen der Gewinnerwartungen zahlenm&auml;&szlig;ig leicht im &Uuml;bergewicht, beim deutschen DAX &uuml;berwogen die negativen Gewinnrevisionen deutlich. Die Messlatte, mit der die einzelnen Aktienm&auml;rkte in die neue Berichtssaison gegangen sind, zeigen sich entsprechend als sehr unterschiedlich, wobei sie Raum f&uuml;r positive &Uuml;berraschungen lassen sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>3.<\/strong> Beruhigend sollte der anhaltende Liquidit&auml;tsstrom der Zentralbanken wirken. Die Politik des billigen Geldes ist ein globales Ph&auml;nomen. Im laufenden Jahr kam es in 28 L&auml;ndern (19 darunter waren aufstrebende Staaten) zu insgesamt 44 Zinssenkungen. Und es d&uuml;rfte weiter gehen. Besonders die PBoC steht im Verdacht, eine chinesische Version des &bdquo;Greenspan-Put&ldquo; ins Leben gerufen zu haben. In dieser Gemengelage sollte die Geldpolitik der US-amerikanische Fed fast etwas verblassen, wobei diese sich in der kommenden Woche mit dem &bdquo;Beige Book&ldquo; (Mittwoch) zur US-Konjunktur und den Statements ihrer Pr&auml;sidentin Janet Yellen vor dem Repr&auml;sentantenhaus und dem Senat (Mittwoch und Donnerstag) in Erinnerung ruft. Bei aller Aufregung um die nicht enden wollende Diskussion ihres Kurswechsels muss daran erinnert werden, dass es letztlich nur um das &bdquo;Ob&ldquo; oder &bdquo;Ob-nicht&ldquo; weniger Basispunkte bei der Zinsanhebung geht. Die EZB f&auml;hrt derweilen mit ihrem Programm der quantitativen Lockerung (&bdquo;QE&ldquo;) geradeaus und hat eben noch einmal schnell das Segment der von ihr aufkaufbaren Anleihen erweitert (vgl. unseren &bdquo;QE-Monitor&ldquo;). Diese Anpassung ist auch als Signal zu werten, dass sie den von ihr verursachten Nachfragedruck an den Anleihem&auml;rkten lindern und gleichzeitig nicht von den angepeilten Volumina ihres Aufkaufprogramms abr&uuml;cken will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4.<\/strong> Was w&auml;re eine Odyssee ohne Griechenland? Die Kapitalm&auml;rkte starten mit den Ergebnissen des EU-Sondergipfels vom Sonntag in die neue Woche. Auf diesem d&uuml;rfte sich entscheiden, ob es zu einem Grexit oder doch zu einer Ann&auml;herung in letzter Minute kommt. Die Wahrscheinlichkeit eines Grexit ist derweil deutlich gestiegen. Gut nur, dass die Kapitalm&auml;rkte bereits auf das Referendum der Vorwoche so gelassen reagierten. Die Botschaft ist angekommen: Ein Grexit hat seine Schrecken offensichtlich l&auml;ngst verloren, wenngleich er unver&auml;ndert f&uuml;r erh&ouml;hte Volatilit&auml;t gut sein d&uuml;rfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>5.<\/strong> Bleibt abzuwarten, welches Thema als n&auml;chstes auf die geopolitische Agenda ger&auml;t. Was z.B. bisher verdr&auml;ngt wurde, ist dass die OSZE sich besorgt &uuml;ber die Lage in der Ukraine ge&auml;u&szlig;ert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>6.<\/strong> Auch die Konjunkturindikatoren sollten f&uuml;r etwas Wellenbewegung sorgen. Diese zeigten sich in der abgelaufenen Woche als durchwachsen, wobei vor allem die Datenlage der Emerging Markets zu w&uuml;nschen &uuml;brig lie&szlig;. Aber auch der Konjunkturpfad der USA k&ouml;nnte eindeutiger verlaufen (vgl. unseren Daten&uuml;berblick auf S. 3).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>7.<\/strong> Bleibt die Technik: Was etwas Sorgen bereitet, ist dass die M&auml;rkte nach unseren Messungen sich in einer Phase ausgepr&auml;gter Risikoneigung bewegen (was sicher dem unver&auml;ndert vorhandenen Druck des nach Rendite suchenden &bdquo;billigen Geldes&ldquo; geschuldet ist) w&auml;hrend sich die technische Lage gleichzeitig als br&uuml;chig zeigt. Gut nur ist, dass das Sentiment der privaten Anleger in den USA zwar ins optimistische Territorium zur&uuml;ckgekehrt ist, aber noch lange nicht an alte H&ouml;chstst&auml;nde ankn&uuml;pft. Mit anderen Worten: Die Risikoneigung also noch nicht auf &Uuml;bermut trifft. Eine Charaktereigenschaft, von der Odysseus ja nicht ganz frei war.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Odyssee an den Weltkapitalm&auml;rkten geht weiter. 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