{"id":1709,"date":"2015-07-17T08:00:00","date_gmt":"2015-07-17T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/07\/17\/marathon\/"},"modified":"2015-07-17T08:00:00","modified_gmt":"2015-07-17T08:00:00","slug":"marathon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/marathon\/","title":{"rendered":"\u201eMarathon\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die griechische Sagenwelt und Geschichte scheint genauso unersch&ouml;pflich zu sein, wie die griechische Schuldensaga selbst. So erinnern die letzten Wochen geradezu an einen Marathonlauf, bei dem &ndash; trotz der Einigung auf dem Euro-Gipfel &#8211; Ende und Ergebnis noch nicht absehbar sind:&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer Global Head of Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa hat das &bdquo;Agreekment&ldquo; (ein sch&ouml;nes Wortspiel aus &bdquo;Agreement&ldquo; und &bdquo;Greek&ldquo;) die ersten Realit&auml;tstests bestanden. Das Gipfel-Agreekment ging durch das griechische Parlament und eine Reihe von Euroland-Parlamenten haben von ihrer Seite aus zugestimmt. Damit kann der H&uuml;rdenlauf mit den Verhandlungen der Eurogruppe zur Umschuldung weitergehen. Gleich am Montag werden Forderungen der EZB &uuml;ber 3,5 Milliarden Euro f&auml;llig. Die Br&uuml;ckenfinanzierung daf&uuml;r zeichent sich ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend nach Janet Yellens Worten jetzt eine Zinsanbehung der Fed noch in diesem Jahr &auml;u&szlig;erst wahrscheinlich ist, d&uuml;rfte sich die EZB nicht bem&uuml;&szlig;igt f&uuml;hlen an ihrem QE-Programm etwas zu &auml;ndern. Daran erinnerte die j&uuml;ngste Ratssitzung. Allerdings zeigt unser QE-Monitor auch, dass sich die EZB jetzt auf die sommerliche D&uuml;rreperiode an den Anleihem&auml;rkten einstellen muss, was dann zu Verlagerungen des Kaufprogramms in den Herbst hinein f&uuml;hren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die eine oder andere konditionelle Schw&auml;che zeigt sich auch bei der Konjunktur. Der Welthandel hat sich merklich abgeschw&auml;cht. Die Rohstoffpreise kommen nicht ins Laufen. Die asiatische Region ist gekennzeichnet von einer augenscheinlichen Exportschw&auml;che, w&auml;hrend bei den aufstrebenden Staaten disinflation&auml;re, wenn nicht sogar deflation&auml;re (z.B. Singapur, Taiwan und Thailand) Tendenzen vorliegen. Brasilien und Russland bewegen sich in der Rezession. In Japan hat das Konjunktur- momentum an Spannkraft verloren und der US-Konjunktur w&auml;re nach einem ruhigen ersten Quartal ein kr&auml;ftigeres Durchstarten zu w&uuml;nschen gewesen. Erfreulich zeigt sich dagegen die Datenlage im Vereinigten K&ouml;nigreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend sich die Konjunkturdaten f&uuml;r die chinesische Wirtschaft verbessert haben, bleibt am chinesischen, inl&auml;ndischen Aktienmarkt der lange Atem eines Dauerl&auml;ufers gefragt. Dieser erholte sich zwar &uuml;ber das Wochenende der Vorwoche hinweg kr&auml;ftig, nicht zuletzt aufgrund der Belebungsma&szlig;nahmen der chinesischen Regierung. Ob er sich damit aber in einer stabilen Zone bewegt, bleibt abzuwarten. Der Shanghai Composite und der Shenzhen CSI 300 sind mit dem 17 &ndash; 18-fachen des KGVs auf Basis der f&uuml;r die n&auml;chsten 12 Monate erwarteten Gewinne bewertet. Der ChiNext Composite, der Markt f&uuml;r Wachstumswerte ist mit dem 60-fachen des Forward-KGVs gepreist &ndash; selbst nachdem er um ca. 30% korrigierte (vgl. Grafik der Woche). Sportlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derweil startet die Berichtssaison richtig durch. Am deutschen Aktienmarkt steht sie in Startposition, am US-amerikanischen geht sie in die n&auml;chste Runde und nimmt Fahrt auf. Die H&uuml;rden sind nicht all&rsquo; zu hoch gesteckt. Im Gegenteil. Bei den US-amerikanischen Titeln liegt das Verh&auml;ltnis negativer zu positiver Revisionen bei den Analystenerwartungen auf historisch hohem Niveau. Die st&auml;rksten R&uuml;cknahmen bei den Gewinnerwartungen gab es dabei f&uuml;r den Energiesektor. Insgesamt l&auml;sst dies Raum f&uuml;r positive &Uuml;berraschungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der kommenden Woche ist der Kalender bei den Konjunkturin-dikatoren vergleichsweise gering gef&uuml;llt, was Raum f&uuml;r ein Durch-atmen l&auml;sst. Am Montag stehen die Produzentenpreise in Deutsch-land an, am Mittwoch die Protokolle der Bank of England. Am Donnerstag dann kommen das Konsumentenvertrauen f&uuml;r die Eurozone, die Erstantr&auml;ge auf Arbeitslosengeld in den USA und der Aktivit&auml;tsindex der Chicago-Fed. Den Abschluss bilden dann die Markit-Einkaufsmanagerindizes f&uuml;r die USA und die Eurozone am Freitag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die technische Lage auf der Aktienseite hat sich verbessert, aber ein R&uuml;ckschlag ist nicht auszuschlie&szlig;en: Die gro&szlig;en Indizes haben sich wieder von der 200-Tageslinie befreit. Die Relative-St&auml;rke-Indizes bewegen sich im Bereich der Entspannung. Die Volatilit&auml;t, gemessen am VIX, VSTOXX und VDAX, ist &uuml;ber die letzten Tage hinweg gesunken. Eine Entwicklung, die auch f&uuml;r die Aktienm&auml;rkte Japans und der Emerging Markets zutrifft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch einige Risikoma&szlig;e weisen auf ein Durchatmen hin. So hatten sich die Renditezuschl&auml;ge der Euro-Peripheriel&auml;nder im Umfeld des Euro-Gipfels nur kurzseitig ausgeweitet, der Spread der 10-j&auml;hrigen Griechenlandanleihe spielt gegen&uuml;ber den Bunds fast schon ein Ende der Krise und die Credit-Default-Swaps sahen nur einen kurz-zeitigen &bdquo;Hick-up&ldquo;.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die griechische Sagenwelt und Geschichte scheint genauso unersch&ouml;pflich zu sein, wie die griechische Schuldensaga selbst. 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