{"id":1710,"date":"2015-07-17T05:00:00","date_gmt":"2015-07-17T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/07\/17\/neues-hilfspaket-fuer-griechenland-auf-kurs\/"},"modified":"2015-07-17T05:00:00","modified_gmt":"2015-07-17T05:00:00","slug":"neues-hilfspaket-fuer-griechenland-auf-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/neues-hilfspaket-fuer-griechenland-auf-kurs\/","title":{"rendered":"Neues Hilfspaket f\u00fcr Griechenland auf Kurs"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Abw&auml;rtsrisiken f&uuml;r China-BIP im 2. Halbjahr&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Raiffeisen : Economic Research Wochenausblick<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Situation im Schuldenstreit um Griechenland hat sich entspannt. Mit dem Beschluss von Spar-und Reformgeset-zen hat das griechische Parlament die erste Bedingung f&uuml;r Verhandlungen mit den Gl&auml;ubigern &uuml;ber neue Kredite erf&uuml;llt. Die Eurogruppe hat sich anschliessend auf eine Br&uuml;ckenfinanzierung geeinigt, welche Griechenland die anstehende R&uuml;ckzahlung der Schulden bei der EZB erm&ouml;g-lichen soll. Zudem hat die Europ&auml;ische Zentralbank die ELA-Kredite f&uuml;r den griechischen Bankensektor f&uuml;r eine Woche erh&ouml;ht. Es lauern zwar noch weitere Stolpersteine. So m&uuml;ssen einige nationale Parlamente den Verhandlun-gen zustimmen und sp&auml;ter dann auch das definitive Hilfs-programm absegnen. Ein positiver Ausgang ist jedoch das wahrscheinlichste Szenario, denn der politische Wille den Grexit zu verhindern, ist gross. Dennoch herrscht auf bei-den Seiten teilweise auch grosse Skepsis, ob ein neues Hilfsprogramm &uuml;berhaupt sinnvoll ist. Nicht zuletzt beruht der aktuelle Plan in mancher Hinsicht auf Ideen, die bereits fr&uuml;her gescheitert sind. So ist beispielsweise fraglich, ob es Griechenland diesmal gelingt, 50 Milliarden Euros aus Pri-vatisierungen einzunehmen. Innenpolitisch werden die harten Auflagen der Gl&auml;ubiger zudem weiterhin hohe Wel-len werfen. Ministerpr&auml;sident Tsipras ist auf Stimmen der Opposition angewiesen, was fr&uuml;her oder sp&auml;ter zu Neu-wahlen f&uuml;hren d&uuml;rfte. Der Grexit ist aber vorerst abgewen-det und so finden die Konjunkturdaten wieder etwas mehr Beachtung. Im Euroraum zeigt die Konjunkturdynamik derzeit einzig in Griechenland nach unten. Das wirtschaftli-che Umfeld im s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenland wird sicherlich weiter angespannt bleiben. Griechenland macht jedoch nur einen geringen Anteil an der Euroraum-Wirtschaft aus. Die Einkaufsmanagerindizes und das Konsumentenvertrauen in Resteuropa d&uuml;rften n&auml;chste Woche daher auf solidem Niveau verharren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in China hat sich die Stimmung f&uuml;rs Erste aufgehellt. Die Wirtschaft hat sich im Q2 st&auml;rker entwickelt als erwar-tet. Das Quartalswachstum des BIP verbesserte sich von 1.4% auf 1.7%, w&auml;hrend die Jahresrate bei 7% blieb. Die Beschleunigung der Wachstumsdynamik liegt zu einem Teil an den fiskal- und geldpolitischen Massnahmen der letzten Monate. So ist der Wachstumsbeitrag der Investitionen vor allem auf staatliche Infrastrukturprojekte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Davon abgesehen sind die Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor aber weiterhin weniger dyna-misch. Auf der anderen Seite ist der Konsum &uuml;berraschend deutlich gestiegen. Das Einkommenswachstum hat sich aber weiter zur&uuml;ckgebildet &#8211; ein Anzeichen daf&uuml;r, dass der B&ouml;rsenboom zum Konsumwachstum beigetragen haben d&uuml;rfte. Auch ohne diesen Effekt hat die bis Mitte Juli anhal-tende Aktienhausse im Q1 und Q2 je 0.5 Prozentpunkte zum Jahreswachstum von 7% beigetragen. Das liegt daran, dass der Umsatz der Aktienbroker enorm angestiegen ist und direkt in die BIP-Berechnung einfliesst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem j&uuml;ngsten Platzen der Aktienblase ergeben sich damit automatisch Abw&auml;rtsrisiken f&uuml;r das BIP-Wachstum im weiteren Jahresverlauf. Dies k&ouml;nnte sich bereits n&auml;chste Woche im Einkaufsmanagerindex zeigen. Daneben bleibt auch der Immobilienmarkt ein Unsicherheitsfaktor, auch wenn die nationalen H&auml;userpreise und die Verkaufszahlen dank Stimulusmassnahmen zuletzt wieder gestiegen sind. Der Regierung gelingt es zwar immer wieder die Konjunk-tur mit der Geld- und Fiskalpolitik kurzfristig zu beleben. Die Korrektur der Ungleichgewichte in der Wirtschaft wird damit aber nur aufgeschoben. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r die Ak-tienm&auml;rkte, die nach wie vor sehr hoch bewertet sind und weiter stark schwanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrenddessen sind die j&uuml;ngsten Konjunkturindikatoren in den USA gemischt ausgefallen. Die Detailhandelsums&auml;tze im Juni waren erstmals seit Februar wieder r&uuml;ckl&auml;ufig. Andererseits hat sich die Industrieproduktion klar erholt. In der Summe deuten die Daten aber weiterhin auf ein solides BIP-Wachstum im Q2 hin. Dies hat auch Fed-Vorsitzende Janet Yellen bei ihrer Anh&ouml;rung vor dem US-Kongress be-st&auml;tigt. Daneben hat sie nochmals betont, dass mit einer Zinserh&ouml;hung im zweiten Halbjahr zu rechnen ist. Zudem antwortete sie auf eine entsprechende Frage eine fr&uuml;here Zinserh&ouml;hung habe den Vorteil, dass die Gefahr geringer sei, sp&auml;ter den Leitzins schneller anheben zu m&uuml;ssen. An den Markterwartungen zur Zinserh&ouml;hung hat dies jedoch nichts ge&auml;ndert. Nach wie vor wird nur ein Zinsschritt bis Ende Jahr erwartet, was auch unser Basisszenario ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Source: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abw&auml;rtsrisiken f&uuml;r China-BIP im 2. 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