{"id":17281,"date":"2021-02-26T10:01:26","date_gmt":"2021-02-26T09:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=9355"},"modified":"2021-02-26T10:01:26","modified_gmt":"2021-02-26T09:01:26","slug":"raiffeisen-immobilienmarkt-ist-trotz-covid-19-beeindruckend-stabil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/raiffeisen-immobilienmarkt-ist-trotz-covid-19-beeindruckend-stabil\/","title":{"rendered":"Raiffeisen: Immobilienmarkt ist trotz COVID-19 beeindruckend stabil"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Raiffeisen : Preise f\u00fcr Wohneigentum auf neuem H\u00f6chststand, Nachfrage bleibt in der Krise gross Trotz vermehrtem Homeoffice noch keine Bremsspuren im B\u00fcrobau, Leerst\u00e4nde stabil Nachfrage nach Zimmern in Wohngemeinschaften eingebrochen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Martin Neff, Chef\u00f6konom von Raiffeisen Schweiz<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Preise f\u00fcr selbstgenutztes Wohneigentum haben laut dem Raiffeisen Transaktionspreisindex Ende 2020 neue H\u00f6chstst\u00e4nde erreicht. So wurden im Verlauf des letzten Jahres Einfamilienh\u00e4user um 2,9 Prozent und Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent teurer. Regional sind die Preisentwicklungen allerdings sehr unterschiedlich, wie die aktuelle Studie \u00abImmobilien Schweiz Q1\/21\u00bb des Raiffeisen Economic Research aufzeigt. In der Innerschweiz und in der Romandie mussten K\u00e4ufer fast 7 Prozent mehr f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user aufbringen, w\u00e4hrend die Preise in der Region Genfersee mit 0,4 Prozent nur sehr leicht gestiegen und in der Ostschweiz sogar etwas gesunken sind (-0,8%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Preisanstiege werden sich auch dieses Jahr fortsetzen. Dank weiterhin tiefen Zinsen bleibt Wohneigentum gegen\u00fcber dem Wohnen zur Miete \u00e4usserst attraktiv. Die Gesamtwohnkosten f\u00fcr ein durchschnittliches Objekt mit 3 bis 4,5 Zimmern waren im letzten Jahr fast ein Drittel tiefer, wenn es als Eigentum gehalten wird. \u00abF\u00fcr Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erf\u00fcllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein \u00f6konomisch sinnvoller Entscheid\u00bb, <strong>sagt Martin Neff, Chef\u00f6konom von Raiffeisen Schweiz.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die durch diesen Kostenvorteil getriebene Nachfrage wird auch dieses Jahr auf ein sehr d\u00fcnnes Angebot treffen. So werden trotz der hohen Preise aktuell rund 40 Prozent weniger Eigentumswohnungen und Einfamilienh\u00e4user gebaut als vor zehn Jahren. Dank staatlicher Unterst\u00fctzungsmassnahmen und historisch tiefen Finanzierungskosten ist zudem nicht mit einer Angebotsausweitung durch pl\u00f6tzlich in Zahlungsschwierigkeiten geratende Hypothekarschuldner zu rechnen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>B\u00fcrobauer planen unbeirrt<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Homeoffice hat sich etabliert und dem B\u00fcrofl\u00e4chenmarkt drohen grosse Ver\u00e4nderungen. Dennoch k\u00f6nnen weiterhin kaum Coronaeffekte ausgemacht werden: Mit rund 10,5 Prozent bewegt sich der Anteil der leerstehenden Fl\u00e4chen im Bereich der letzten Jahre. Zudem sind die Mietpreise f\u00fcr B\u00fcrofl\u00e4chen trotz Krise nicht gesunken. \u00abIm Immobilienmarkt drehen die M\u00fchlen bekanntlich etwas langsamer als andernorts. Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietvertr\u00e4gen gepr\u00e4gt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht \u00fcber Nacht\u00bb, erkl\u00e4rt Martin Neff.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei den Baugesuchen f\u00fcr neue B\u00fcros kann noch keine Reaktion beobachtet werden. Viele Entwickler und Investoren halten trotz des ver\u00e4nderten Marktumfelds nach wie vor an ihren Projekten fest. \u00abAngesichts der verz\u00f6gerten Marktreaktion sollten bei anstehenden Bauprojekten unbedingt grunds\u00e4tzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realit\u00e4t gestellt werden\u00bb, empfiehlt Martin Neff. Projekte, die auf die ver\u00e4nderten Bed\u00fcrfnisse angepasst sind, haben in der neuen Realit\u00e4t gute Chancen. Projekte, welche die neuen Anforderungen nicht erf\u00fcllen, werden aber mittelfristig durch den drohenden Verdr\u00e4ngungswettbewerb mit grossen Herausforderungen konfrontiert sein.<\/p>\n<h6><strong>Wohngemeinschaften im Trend, aber mit grossen COVID-Einbussen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Economic Research von Raiffeisen Schweiz geht in der aktuellen Ausgabe seiner Immobilienstudie detailliert auf die bislang kaum analysierte Wohnform der Wohngemeinschaften (WG) ein. Vor zehn Jahren teilten sich nur etwas mehr als 1,5 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ihre Wohnung mit Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Bis 2018 ist dieser Anteil auf 2,7 Prozent deutlich angestiegen. Die WG liegt also durchaus im Trend. L\u00e4ngst entscheiden sich nicht nur Studenten f\u00fcr diese g\u00fcnstige und flexible Wohnform. Auch junge Berufst\u00e4tige und vor kurzem zugezogene Ausl\u00e4nder zieht es vorwiegend in den grossen urbanen Zentren in diese gemeinschaftliche Wohnform. W\u00e4hrend sie f\u00fcr eine Mehrheit nur eine \u00dcbergangsl\u00f6sung ist, gibt es durchaus viele Dauer-WG in allen Alters- und Einkommensklassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit 85,5 Prozent ist die Zweier-WG die beliebteste WG-Form, 12 Prozent sind Dreier-Gespanne. Grosswohnkommunen mit mehr als drei Personen sind in der Schweiz eine Seltenheit. In gerade einmal 1,8 Prozent der WG-Haushalte leben vier Personen, nur 0,6 Prozent weisen f\u00fcnf oder mehr Bewohner auf. Mit einem Anteil von 59 Prozent wohnen Frauen deutlich h\u00e4ufiger in Wohngemeinschaften als M\u00e4nner. Dabei sind 37 Prozent reine Frauen-Wohngemeinschaften, 21 Prozent reine M\u00e4nner-WG und 42 Prozent gemischte Haushalte. Der durchschnittliche WG-Bewohner erzielt ein Jahreserwerbseinkommen von rund 65\u2018000 Franken. Deutlich untervertreten sind Erwerbst\u00e4tige mit L\u00f6hnen von \u00fcber 100\u2018000 Franken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zu den anderen Segmenten im Immobilienmarkt scheint COVID-19 in diesem schnelllebigen und flexiblen Markt deutliche Spuren hinterlassen zu haben. Mit Fernunterricht und Homeoffice sind wichtige Gr\u00fcnde f\u00fcr das Wohnen in einer WG wie die N\u00e4he zur Ausbildungsst\u00e4tte oder zum Arbeitsplatz weggefallen. \u00abDie Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der gr\u00f6ssten Plattform wgzimmer.ch zeigt. Die Zahl der Seitenaufrufe zur Zimmersuche lag im letzten Quartal 2020 rund 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau\u00bb,<strong> stellt Martin Neff fest.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raiffeisen : Preise f\u00fcr Wohneigentum auf neuem H\u00f6chststand, Nachfrage bleibt in der Krise gross Trotz vermehrtem Homeoffice noch keine Bremsspuren im B\u00fcrobau, Leerst\u00e4nde stabil Nachfrage nach Zimmern in Wohngemeinschaften eingebrochen<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":9356,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[49],"tags":[84],"class_list":["post-17281","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten","tag-raiffeisen"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17281"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17281\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}