{"id":17309,"date":"2021-07-28T09:50:19","date_gmt":"2021-07-28T07:50:19","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=10629"},"modified":"2021-07-28T09:50:19","modified_gmt":"2021-07-28T07:50:19","slug":"dws-earth-overshoot-day-am-29-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/dws-earth-overshoot-day-am-29-juli\/","title":{"rendered":"DWS : Earth Overshoot Day am 29. Juli"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">DWS : Shiitake statt Steak \u2013 Warum pflanzliche Proteinalternativen unumg\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Tim Bachmann, Fondsmanager des DWS Invest ESG Climate Tech<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Jahr hat die Menschheit am 29. Juli bereits so viel an nachwachsenden Rohstoffen verbraucht, wie die Erde 2021 insgesamt reproduzieren kann. Damit liegt der so genannte Earth Overshoot Day (Erd\u00fcberlastungstag) in diesem Jahr fast einen Monat fr\u00fcher als 2020, als er auf den 22. August fiel. Diese Berechnung wird allerdings durch die Lockdown-Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Coronavirus-Pandemie verzerrt. Welches Ausma\u00df der Raubbau an den nat\u00fcrlichen Grundlagen mittlerweile tats\u00e4chlich angenommen hat, zeigt aber der Blick noch weiter zur\u00fcck: 2000 waren die nachwachsenden Ressourcen des gesamten Jahres erst am 22. September ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Berechnungen des World Wide Fund For Nature (WWF) lie\u00dfe sich der Earth Overshoot Day jedoch um 17 Tage verschieben, w\u00fcrde die Menschheit den Fleischkonsum global um 50 Prozent reduzieren. \u201eAufgrund einer steigenden Weltbev\u00f6lkerung und eines zunehmenden Wohlstands soll der Fleischkonsum bis 2050 aber weltweit noch einmal um 75 Prozent steigen. Nehmen wir Nachhaltigkeit ernst, m\u00fcssen wir also schnell und entschlossen gegensteuern mit Proteinalternativen zu Gefl\u00fcgel, Schwein und Rind\u201c, <strong>sagt Tim Bachmann, Fondsmanager des DWS Invest ESG Climate Tech<\/strong>. Mit seinem Fonds investiert er nicht nur in Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen den Klimawandel abmildern, sondern auch in Firmen, die zu einer Anpassung an die bereits heute eingetretenen Folgen des Treibhauseffekts beitragen. \u201eIn solche Adaptionsstrategien d\u00fcrften j\u00e4hrlich zwischen 150 Milliarden bis 300 Milliarden Dollar flie\u00dfen\u201c, <strong>wei\u00df der ESG-Experte.<\/strong><\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Landwirtschaft geh\u00f6rt zu den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Emittenten von Treibhausgasen<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch was macht den Fleischkonsum eigentlich so ressourcenhungrig? \u201eF\u00fcr die Viehzucht m\u00fcssen enorme Mengen von Soja und Mais als Futtermittel von den Anbaufl\u00e4chen vor allem in Lateinamerika per Seefracht an Gro\u00dfabnehmer wie China und die USA verschifft werden. Durch den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Einsatz von D\u00fcngemitteln \u00fcbers\u00e4uern die B\u00f6den bei den Futtermittelerzeugern, was langfristig die Verf\u00fcgbarkeit von fruchtbarem Land reduziert\u201c,<strong> sagt Bachmann.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus sind Tiere oftmals sehr schlechte Futterverwerter. Zur Gewinnung von 500 Gramm Rindfleisch beispielsweise ist der Einsatz von drei Kilogramm Futter notwendig. Bei Fisch liegt die Relation hingegen bei eins. Doch durch die \u201eineffiziente\u201c Verdauung der Tiere gehen nicht nur Ernteertr\u00e4ge verloren, sondern es entstehen auch gro\u00dfe Mengen an Emissionen. So st\u00f6\u00dft eine Milchkuh t\u00e4glich etwa 235 Liter Methan aus, was der F\u00fcllung von rund eineinhalb Badewannen entspricht. Weltweit stehen Nutztiere derzeit f\u00fcr etwa ein Viertel aller Methanemissionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch Nahrungszus\u00e4tze l\u00e4sst sich die Verwertung mittlerweile zwar verbessern, doch selbst dann bleibt die Gewinnung tierischer Proteine ineffizient. So werden j\u00e4hrlich weltweit gesch\u00e4tzt 60 bis 70 Milliarden Tiere geschlachtet, doch 40 bis 50 Prozent dieser Menge wandern in Form von Knochen und Sehnen in den M\u00fcll. Und was nicht weggeworfen wird, ist verderblich und muss ununterbrochen k\u00fchl transportiert und gelagert werden. Unter dem Strich geh\u00f6rt die Landwirtschaft damit zu den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Emittenten von Treibhausgasen weltweit. \u201eVor diesen Hintergr\u00fcnden wird klar, dass der global steigende Bedarf an proteinhaltigen Lebensmitteln langfristig nicht aus tierischen Quellen gedeckt werden kann. Vielmehr brauchen wir pflanzliche Alternativen\u201c, <strong>so der Fondsmanager.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr besonders attraktiv h\u00e4lt Bachmann die Produktion von Speisepilzen als Proteinersatz. Dabei denkt er nicht nur an heimische Arten wie Champignons und Pfifferlinge, sondern auch an Shiitake, Maitake und Eringi aus Japan. Diese Speisepilze sind seiner Ansicht nach nicht nur hochwertige Nahrungsmittel, sondern auch sehr wirtschaftlich zu z\u00fcchten und zu vertreiben: So sind beispielsweise f\u00fcr den Herstellungs- und K\u00fchlprozess von 100 Gramm Speisepilzen gerade einmal 0,2 Kilowattstunden an Energie n\u00f6tig, bei 100 Gramm Fleisch sind es sieben Kilowattstunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DWS : Shiitake statt Steak \u2013 Warum pflanzliche Proteinalternativen unumg\u00e4nglich sind.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":9597,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[49],"tags":[177],"class_list":["post-17309","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten","tag-dws"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17309\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}