{"id":17313,"date":"2021-09-14T09:44:40","date_gmt":"2021-09-14T07:44:40","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/?p=10860"},"modified":"2021-09-14T09:44:40","modified_gmt":"2021-09-14T07:44:40","slug":"union-investment-versetzung-gefaehrdet-schulen-vermitteln-finanzthemen-mangelhaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/union-investment-versetzung-gefaehrdet-schulen-vermitteln-finanzthemen-mangelhaft\/","title":{"rendered":"Union Investment: Versetzung gef\u00e4hrdet: Schulen vermitteln Finanzthemen mangelhaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Union Investment : Versetzung gef\u00e4hrdet: Schulen vermitteln Finanzthemen mangelhaft, junge Erwachsene haben schwaches Finanzwissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/advisorworld.ch\/newsletter\">Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>von Dr. Giovanni Gay, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Union Investment.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schulen bekommen von jungen Erwachsenen in Deutschland schlechte Noten f\u00fcr die Vermittlung von Finanzwissen.<\/strong> Entsprechend schwach sch\u00e4tzen die 18- bis 29-J\u00e4hrigen ihr eigenes Finanzwissen ein. Sie besch\u00e4ftigen sich weder oft noch gerne mit Finanzthemen, r\u00e4umen aber ein, dass es eines der wichtigsten Themen ist, um gut auf das Leben vorbereitet zu sein. Insgesamt ist die H\u00e4lfte der befragten jungen Erwachsenen mit der eigenen finanziellen Situation zufrieden und hat auch das Sparen keinesfalls aus dem Blick verloren. Dies sind die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers mit dem Schwerpunkt Finanzbildung und Sparen von Union Investment, einer repr\u00e4sentativen Befragung von mehr als 2.000 jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Verantwortung f\u00fcr die Vermittlung von Finanzwissen sehen die meisten jungen Erwachsenen vor allem bei den Schulen (85 Prozent).<\/strong> 69 Prozent meinen, dass die Familie daf\u00fcr verantwortlich ist. Aber auch die Medien (36 Prozent), die Politik (34 Prozent) und Finanzdienstleister (33 Prozent) sollten nach Ansicht der Befragten Verantwortung f\u00fcr die Vermittlung von Finanzwissen \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Meinung der Umfrageteilnehmer haben die Schulen einen schlechten Job gemacht und bewerten ihre Leistung mit einer 4,8 im Durchschnitt dramatisch schlecht. 64 Prozent der jungen Menschen beurteilen die Leistung der Schulen als mangelhaft oder ungen\u00fcgend, nur sechs Prozent finden, dass hier gute bzw. sehr gute Leistungen erbracht werden. Eltern hingegen bekommen f\u00fcr die Vermittlung von Finanzwissen im Durchschnitt die Note 2,8 von der jungen Generation. \u201eBeim Thema Finanzbildung w\u00e4ren die Schulen nach dieser Beurteilung stark versetzungsgef\u00e4hrdet. Dass einige Bundesl\u00e4nder in den vergangenen Jahren ihre Anstrengungen in diesem Themenfeld verst\u00e4rkt haben, l\u00e4sst sich an diesen Zahlen noch nicht erkennen\u201c, <strong>sagt Giovanni Gay, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Union Investment.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dabei hat das Thema f\u00fcr junge Menschen einen sehr hohen Stellenwert:<\/strong> 90 Prozent von ihnen betrachten es als wichtig oder sehr wichtig, um gut auf das Leben vorbereitet zu sein. Damit liegt es nur knapp hinter dem Thema \u201eGesundheit und Ern\u00e4hrung\u201c, das mit 91 Prozent auf Platz eins der lebensvorbereitenden Themen landet, aber mit einem gewissen Abstand vor Themen wie \u201eTechnik und IT\u201c (81 Prozent), oder \u201eaktiv Sport treiben\u201c (77 Prozent). Auf dem letzten Platz landet \u201e\u00d6kologie\u201c (68 Prozent). \u201eWenn junge Menschen das Thema f\u00fcr sich selbst so hoch priorisieren, zeigt das deutlich, wie sehr Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Hier muss in Zukunft deutlich mehr passieren\u201c, meint Gay.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die H\u00e4lfte der Befragten (58 Prozent) besch\u00e4ftigt sich h\u00e4ufig oder manchmal mit Finanzthemen, lediglich 14 Prozent fast nie. Am intensivsten besch\u00e4ftigen sich vor allem junge Erwerbst\u00e4tige mit ihren Finanzen (67 Prozent), wohingegen Sch\u00fcler am wenigsten Zeit auf dieses Thema verwenden. 58 Prozent von ihnen besch\u00e4ftigen sich selten oder fast nie damit. Als Gr\u00fcnde nennen die meisten, dass Finanzthemen zu kompliziert sind (42 Prozent) oder kein Interesse vorhanden ist (39 Prozent). 36 Prozent der Befragten besch\u00e4ftigen sich nicht damit, weil sie nicht genug Geld zur Verf\u00fcgung haben. 14 Prozent geben an, dass sich andere darum k\u00fcmmern, zum Beispiel die Familie oder der Partner.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><strong>Eigenes Finanzwissen bekommt die Schulnote 3-4<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Knapp zwei Drittel der befragten jungen Erwachsenen sch\u00e4tzen das eigene Wissen zu den Themen Geld und Finanzen als befriedigend bis ausreichend ein (61 Prozent). Nur knapp jeder F\u00fcnfte (19 Prozent) gibt an, gut oder sehr gut Bescheid zu wissen. Genauso viele geben sich aber auch die Schulnote mangelhaft oder ungen\u00fcgend. Insbesondere Befragte, die noch zur Schule gehen, benoten sich selbst \u00fcberwiegend nur mit mangelhaft bis ungen\u00fcgend (32 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Bewertung einzelner Wissensbereiche zu Finanzthemen kennen sich die jungen Leute am besten beim Thema Zinsen aus. Hier meinen immerhin 35 Prozent, sich gut oder sehr gut auszukennen. Dennoch wissen beinahe genauso viele (32 Prozent) nur ausreichend bis ungen\u00fcgend \u00fcber Zinsen Bescheid. Grosse Wissensdefizite haben die jungen Menschen ausgerechnet bei einem f\u00fcr Berufseinsteiger wichtigen Thema: Mehr als die H\u00e4lfte (53 Prozent) weiss gar nichts oder nur wenig \u00fcber Verm\u00f6genswirksame Leistungen. Aber auch beim Begriff \u201eRendite\u201c m\u00fcssen viele passen: 52 Prozent der Befragten kennen sich hier schlecht oder gar nicht aus. \u201eDie Zahlen machen deutlich, wie schlecht sich junge Menschen hierzulande auf ihre finanziellen Angelegenheiten vorbereitet sehen. Dabei f\u00e4llt auf, dass ausgerechnet die Kenntnisse zu dem Instrument, das jungen Berufst\u00e4tigen den Einstieg in den langfristigen Verm\u00f6gensaufbau erm\u00f6glichen soll, am schw\u00e4chsten ausgepr\u00e4gt sind. Hier m\u00fcssten Arbeitgeber und Finanzdienstleister wieder st\u00e4rker auf die Vorteile dieses Angebots hinweisen, mit dem fr\u00fcher viele ihre ersten Gehversuche beim Sparen unternommen haben\u201c, kommentiert Gay.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf das Wissen rund um die Geldanlage kennen sich die 18- bis 29-J\u00e4hrigen am besten beim Sparbuch aus. Immerhin 46 Prozent sch\u00e4tzen ihr Wissen hierzu sehr gut bzw. gut ein (Notendurchschnitt 2,8). Bei Aktien kennen sich mit 28 Prozent deutlich weniger junge Menschen gut oder sehr gut aus, 24 Prozent haben hier mangelhaftes oder ungen\u00fcgendes Wissen (Notendurchschnitt 3,4). Bei Investmentfonds m\u00fcssen noch mehr Befragte passen. Nur 23 Prozent haben hier ein gutes oder sehr gutes Wissen, aber 30 Prozent geben sich Noten, mit denen sie durchfallen w\u00fcrden (Notendurchschnitt 3,7).<\/p>\n<h6><strong>Die eigene finanziellen Situation wird sehr unterschiedlich bewertet<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gespaltenes Bild zeigen die jungen Menschen beim Blick auf die eigene finanzielle Situation. Knapp die H\u00e4lfte (48 Prozent) gibt an, dass es ihnen finanziell gut geht. 38 Prozent sagen, dass sie mit ihrem Geld auskommen, aber dass nicht viel \u00fcbrig bleibt. Bei gut jedem Zehnten (13 Prozent) ist das Geld knapp. Die jeweilige Einsch\u00e4tzung unterscheidet sich aber je nach individueller Lebenssituation. So sagen vor allem junge Erwerbst\u00e4tige, dass es ihnen finanziell ganz gut geht (58 Prozent), nur 7 Prozent hadern mit einer knappen Kasse. Der Anteil derjenigen, die ihre finanzielle Situation als eng einsch\u00e4tzen, ist bei den Auszubildenden am gr\u00f6ssten. Hier sagt jeder F\u00fcnfte (20 Prozent), dass das Geld oft knapp ist, und lediglich 39 Prozent geht es finanziell gut.<\/p>\n<h6><strong>Sparen ist f\u00fcr junge Leute kein Fremdwort<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der nicht immer unbeschwerten finanziellen Situation sparen neun von zehn junge Erwachsene. 58 Prozent legen regelm\u00e4ssig etwas zur\u00fcck, jeder Dritte (33 Prozent) spart, wenn etwas \u00fcbrig ist. Lediglich 8 Prozent sparen gar nicht. Unter jungen Erwerbst\u00e4tigen legen sogar drei von vier regelm\u00e4ssig Geld zur\u00fcck (74 Prozent). Als besonders geeignete Form der Geldanlage, um Gewinne zu machen, betrachten die jungen Erwachsenen Aktien (61 Prozent) und Immobilien (59 Prozent). Aber auch Investmentfonds sehen sie als gewinnbringende Anlageform (45 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Einsch\u00e4tzung spiegelt sich jedoch nicht bei der Wahl der Sparform wider, denn es zeigt sich, dass das Sparbuch mit 42 Prozent unter jungen Menschen am weitesten verbreitet ist. Jeder Dritte (33 Prozent) \u2013 unter den jungen Erwerbst\u00e4tigen sogar fast jeder Zweite (45 Prozent) \u2013 spart mit Investmentfonds. Der Anteil der Aktienbesitzer liegt bei 18 Prozent, wohingegen Kryptow\u00e4hrungen bisher kaum eine Rolle spielen (9 Prozent). \u201eDie Zahlen zeigen eine grosse Bereitschaft zum Sparen. Die These, wonach junge Menschen das Sparen verlernt haben, greift nicht. Sparen spielt auch in dieser Generation eine wichtige Rolle. Dabei f\u00e4llt auf, dass auch diejenigen sparen, die sich finanziell strecken m\u00fcssen\u201c, sagt Gay.<\/p>\n<h6><strong>Zur Studie<\/strong><\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im Juli 2021 im Auftrag von Union Investment 2.024 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren befragt. Die Befragten nahmen an einer Online-Umfrage teil und konnten sich Zeit und Umgebung der Bearbeitung selbst aussuchen. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschl\u00fcssigen Befragten an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Union Investment : Versetzung gef\u00e4hrdet: Schulen vermitteln Finanzthemen mangelhaft, junge Erwachsene haben schwaches Finanzwissen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":10862,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[49],"tags":[127],"class_list":["post-17313","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten","tag-union-investment"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17313\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}