{"id":1732,"date":"2015-08-24T08:00:00","date_gmt":"2015-08-24T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/08\/24\/china-und-das-sommerloch\/"},"modified":"2015-08-24T08:00:00","modified_gmt":"2015-08-24T08:00:00","slug":"china-und-das-sommerloch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/china-und-das-sommerloch\/","title":{"rendered":"China und das Sommerloch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mitten im Sommerloch verhalf die chinesische Notenbank (PBoC) der heimischen W&auml;hrung Renminbi (RMB) am 11.August 2015 zu ihrer h&ouml;chsten W&auml;hrungsabwertung gegen&uuml;ber dem US-Dollar an einem Tag seit 1994&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><strong><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer &#8211; Global Head of Capital Markets &amp; Thematic Research, Allianz Global Investors<\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Zwischenzeit hat sich die Volatilit&auml;t des RMB-Wechselkurses etwas gelegt und Marktteilnehmer konnten sich auf das neue chinesische &bdquo;W&auml;hrungsregime&ldquo; einstellen und entsprechend positionieren. Doch trotz der Postulierung, den Wechselkurs st&auml;rker an den Marktkr&auml;ften orientieren zu wollen und h&ouml;here W&auml;hrungsschwankungen zuzulassen, intervenierte die PBoC zuletzt erneut, um gr&ouml;&szlig;ere Kapitalabfl&uuml;sse im Zuge der W&auml;hrungs-abwertung zu vermeiden. Letztere konnten trotz dieser Ma&szlig;nahme im gro&szlig;en Stil beobachtet werden, auch wenn die Notenbank versucht hat, &uuml;ber w&ouml;chentliche Auktionen die Liquidit&auml;t im Markt zu erh&ouml;hen &ndash; 150 Mrd. RMB oder ca. 23 Mrd. USD wurden netto zur Verf&uuml;gung gestellt, soviel wie seit Februar 2015 nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auswirkung der RMB-W&auml;hrungsabwertung gegen&uuml;ber dem US-Dollar sp&uuml;rten zuletzt auch andere W&auml;hrungen der asiatischen Schwellenl&auml;nder. Neben der indonesischen Rupiah und dem koreanischen Won, vor allem der malaysische Ringgit (siehe Grafik der Woche). Vietnam beispielsweise wertete die lokale W&auml;hrung zum dritten Mal in diesem Jahr ab (u.a. durch die Ausweitung der Handelsspanne). Und eine Erweiterung der Handelsspanne k&ouml;nnte auch in China der n&auml;chste logische Schritt in Richtung einer h&ouml;heren W&auml;hrungsflexibilit&auml;t sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die derzeitige Konjunkturschw&auml;che in den Schwellenl&auml;ndern, insbesondere jene in China, dr&uuml;ckt weiterhin auf die Rohstoffpreise. So fiel der &Ouml;lpreis der Sorte WTI im Monat August um fast 15% (nach mehr als 20% im Juli) und erreichte damit zwischenzeitlich ein neues 6 &frac12; Jahres-Tief, w&auml;hrend die Preise f&uuml;r Aluminium und Kupfer seit Anfang des Jahres um 15% bzw. &uuml;ber 20% zur&uuml;ckgingen. Im Zusammenhang mit den gesunkenen Rohstoffpreisen und den dadurch reduzierten Inflationserwartungen sowie ein &bdquo;dovish&ldquo; interpretiertes FOMC Meeting Protokoll preisen Optionskontrakte, wie z.B. die Fed Funds Futures, nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 34% f&uuml;r einen US-Zinsanstieg im September 2015 ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die US-M&auml;rkte &ndash; entgegen den europ&auml;ischen M&auml;rkten &ndash; zeigten sich von der aktuellen Entwicklung in den Emerging Markets respektive in China recht unbeeindruckt. Unterst&uuml;tzt von soliden US-Immobilienmarktdaten &ndash; der NAHB-Index erreichte das h&ouml;chste Niveau seit November 2005 bzw. die Zahl der begonnenen Neubauten stiegen auf den h&ouml;chsten Stand seit Oktober 2007 &ndash; konnte selbst der Empire Manufacturing Index, der auf den tiefsten Stand seit 2009 fiel, die positive Grundstimmung nicht tr&uuml;ben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf die kommende Kalenderwoche d&uuml;rften vor allem folgende Makrodaten von Interesse sein: In den USA k&ouml;nnten die Immobilienmarktdaten in der kommenden Woche (Di und Do) an die positive Entwicklung des US-Immobilienmarktes ankn&uuml;pfen. Nicht nur diese, sondern auch der sich stetig verbessernde Arbeits-markt, d&uuml;rfte sich positiv auf das Verbrauchervertrauen (Di) auswirken. Ein weiteres Augenmerk d&uuml;rfte auf den Auftragsein-g&auml;ngen langlebiger Wirtschaftsg&uuml;ter (Mi) liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum stechen vor allem die anstehenden Konjunkturdaten aus Deutschland hervor. Nicht nur der ifo-Konjunkturklimaindex (Di) d&uuml;rfte erste Anzeichen der Wachstumsabschw&auml;chung in den Schwellenl&auml;ndern liefern &ndash; insbesondere mit Blick auf die Erwartungskomponente &ndash;, sondern auch die deutschen Handels-daten (Di) k&ouml;nnten das nachlassende Konjunktur-momentum widerspiegeln. So scheint sich der Fokus verst&auml;rkt auf den deutschen Binnenmarkt als soliden Wachstumsanker zu richten, wobei die Einzelhandelsums&auml;tze (Do) von einem robusten Arbeits-markt und den anhaltend niedrigen Verbraucherpreisen (Fr) gest&uuml;tzt werden sollten. In UK d&uuml;rfte das vorl&auml;ufige Q2-Brutto-inlandsprodukt (Fr) mit Argusaugen beobachtet werden, sollte es doch weitere Indizien &ndash; nach den &uuml;berraschend positiven Inflations-zahlen &ndash; &uuml;ber den geldpolitischen Kurs der Bank of England liefern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In China d&uuml;rften den &bdquo;Gewinnen&ldquo; der Industrieunternehmen (Fr) besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, nachdem sich die Produzentenpreise seit &uuml;ber 40 Monaten r&uuml;ckl&auml;ufig entwickeln und sich die Wettbewerbsf&auml;higkeit chinesischer Unternehmen zuletzt deutlich verschlechtert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Technisch zeigen sich die M&auml;rkte unausgewogen. W&auml;hrend die Relative-St&auml;rke-Indizes kurzfristig weder ein &uuml;berkauftes noch ein &uuml;berverkauften Marktbild zeichnen, wurden die Put-Optionen leicht ausgebaut und der Anteil der Bullen im Markt fiel gem&auml;&szlig; der American Association of Individual Investors auf den niedrigsten Stand seit M&auml;rz 2009. Jedoch kann bei anhaltend niedrigem Volumen die Volatilit&auml;t schnell wieder ansteigen. Das viel zitierte &bdquo;Sommerloch&ldquo; k&ouml;nnte somit schnell zu Ende kommen und einen wom&ouml;glich hei&szlig;en Herbst an den internationalen Kapitalm&auml;rkten einl&auml;uten.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitten im Sommerloch verhalf die chinesische Notenbank (PBoC) der heimischen W&auml;hrung Renminbi (RMB) am 11.August 2015 zu ihrer h&ouml;chsten W&auml;hrungsabwertung gegen&uuml;ber dem US-Dollar an einem Tag seit 1994&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3642,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-1732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1732"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1732\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}