{"id":1733,"date":"2015-08-27T05:00:00","date_gmt":"2015-08-27T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/08\/27\/m-g-investments-rohstoff-massaker-und-schwellenlaender-chaos-wie-gefaehrdet-sind-die-hochzinsmaerkte\/"},"modified":"2015-08-27T05:00:00","modified_gmt":"2015-08-27T05:00:00","slug":"m-g-investments-rohstoff-massaker-und-schwellenlaender-chaos-wie-gefaehrdet-sind-die-hochzinsmaerkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-investments-rohstoff-massaker-und-schwellenlaender-chaos-wie-gefaehrdet-sind-die-hochzinsmaerkte\/","title":{"rendered":"M&#038;G Investments: Rohstoff-Massaker und Schwellenl\u00e4nder-Chaos \u2013 wie gef\u00e4hrdet sind die Hochzinsm\u00e4rkte ?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Monaten sind sowohl die Preise f&uuml;r Rohstoffe als auch die Kurse von Schwellenl&auml;nderaktien rasant und dramatisch gefallen..<span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"byline\">von&nbsp;James Tomlins<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die j&uuml;ngsten Entwicklungen haben nun zu einer breiten Verkaufswelle bei Risikopapieren gef&uuml;hrt. Damit d&uuml;rfte jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen sein, um Bilanz zu ziehen und zu &uuml;berpr&uuml;fen, inwieweit die diversen Hochzinsm&auml;rkte diesen Trends ausgesetzt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Auswirkungen zu beurteilen, kl&auml;ren wir zun&auml;chst einmal die Frage, welches Volumen direkt betroffen ist. Gemeint ist damit jener Anteil des Marktes, der in den Schwellenl&auml;ndern zu Hause ist (d.h. all jene Unternehmen, die unter Umst&auml;nden gleich doppelt leiden, n&auml;mlich unter einem langsameren Wachstum einerseits und einer sinkenden W&auml;hrung andererseits) bzw. der Teil des Marktes, der im Rohstoffsektor t&auml;tig ist (also die Emittenten aus dem Energie-, Bergbau- und Stahlsektor). Als n&auml;chstes wenden wir uns dann dem indirekt betroffenen Volumen zu &ndash; oder anders gesagt wir &uuml;berpr&uuml;fen, wie anf&auml;llig die unterschiedlichen Hochzinsm&auml;rkte wegen ihrer Duration, ihrer Bonit&auml;ten und ihrer Kapitalstruktur auf eine generellere Neubewertung von Risiken reagieren k&ouml;nnten. Um dabei nicht allzu sehr ausschweifen zu m&uuml;ssen, werde ich vier breit gefasste (von der Bank of America Merrill Lynch ver&ouml;ffentlichte) Indizes verwenden: den US High Yield-Index, den European Currency High Yield-Index, den High Yield Emerging Markets Corporate Plus-Index (ein Hartw&auml;hrungsindex) sowie den Global Floating Rate High Yield-Index. Damit erhebe ich keinesfalls Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit, und es bestehen andererseits auch &Uuml;berschneidungen zwischen diesen Indizes, sie scheinen uns aber geeignet, die Hochzinsm&auml;rkte in den USA und Europa sowie die Hochzinsm&auml;rkte in harten Schwellenl&auml;nderw&auml;hrungen und mit variabler Verzinsung zumindest einigerma&szlig;en exakt abzubilden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Direkt betroffenes Hochzinsmarktvolumen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/Ausrichtung-der-HY-Indizes-auf-die-Schwellenlandermarkte.png\" alt=\"Ausrichtung der HY-Indizes auf die Schwellenl&auml;nderm&auml;rkte\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2773\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Definitionsgem&auml;&szlig; ist der Schwellenl&auml;nder-Index am anf&auml;lligsten, interessanter ist aber vielleicht die relative Anf&auml;lligkeit der anderen M&auml;rkte. Der US-Hochzinsmarkt ist zwar kaum direkt betroffen, in die europ&auml;ischen Hochzinsindex aber k&ouml;nnen wegen unterschiedlicher Indexregeln Schwellenl&auml;nderemittenten, die Titel in europ&auml;ischen W&auml;hrungen begeben, aufgenommen werden. Das gleiche gilt f&uuml;r den Index f&uuml;r variabel verzinsliche Anleihen (Floating Rate Index). Daher ist hier zwar ein gr&ouml;&szlig;erer Teil direkt betroffen, dieser ist aber absolut betrachtet mit 11% bzw. 13% immer noch relativ begrenzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/Ausrichtung-der-HY-Indizes-auf-Rohstoffe.png\" alt=\"Ausrichtung der HY-Indizes auf Rohstoffe\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2774\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung im Rohstoffsegment trifft vor allem den Schwellenl&auml;nder-Index, denn 34% des Marktes sind Energie-, Metall- und Bergbau- oder Stahlunternehmen. Es folgt der US-Markt mit 18% und in engem Abstand der Floating Rate-Markt mit 17%. Der europ&auml;ische Markt ist mit etwas unter 9% deutlich weniger stark betroffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indirekt betroffenes Hochzinsmarktvolumen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Anf&auml;lligkeit gegen&uuml;ber breiteren Marktentwicklungen zu beurteilen, ist bei Kreditindizes vor allem die Spreadduration wichtig. Generell gesprochen handelt es sich dabei um den prozentualen Kapitalverlust bei jeder 1%-Bewegung der Credit Spreads. Angenommen, alle Kreditm&auml;rkte w&uuml;rden sich um 100 Basispunkte ausweiten, betr&uuml;ge der Kapitalverlust im US-Hochzinsmarkt etwa 4,1%. Nat&uuml;rlich verl&auml;uft eine solche Bewegung niemals einheitlich, aber nach dieser Kennziffer haben sowohl der US- als auch der europ&auml;ische Markt ein gr&ouml;&szlig;eres &bdquo;Kreditrisiko-Beta&ldquo; als der Hochzinsmarkt der Schwellenl&auml;nder. Der Floating Rate-Hochzinsmarkt ist mit einer Spreadduration von nur 2,4 Jahren am defensivsten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Zinsduration (effektive Duration unten) sollte nicht au&szlig;er Acht gelassen werden. Die Credit Spreads und die Staatsanleihenrenditen bewegten sich in der Vergangenheit gegenl&auml;ufig (auch wenn dieses Ph&auml;nomen w&auml;hrend der quantitativen Lockerung weniger stark ausgepr&auml;gt war). Wenn also eine Flucht in Kapital einsetzt, durch welche die Staatsanleihenrenditen weiter sinken, sollte dies dazu beitragen, die von Spreadver&auml;nderungen ausgel&ouml;ste Kursvolatilit&auml;t zu verringern. Die Ausnahme bildet hier der Floating Rate-Markt, der nur eine sehr begrenzte Zinsduration aufweist &ndash; kurzfristige Preisbewegungen beruhen fast ausschlie&szlig;lich auf den Credit Spreads-Tendenzen. Dennoch d&uuml;rften die Spreadbewegungen in den Hochzinsm&auml;rkten alle Bewegungen im Staatsanleihensegment dominieren. Deshalb konzentrieren wir uns auf die Spreadduration.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/HY-Indizes-Entscheidende-Kennzahlen.png\" alt=\"HY-Indizes: Entscheidende Kennzahlen\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2775\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie machen sich nun die unterschiedlichen Bonit&auml;tsrisiken bemerkbar? Die Abbildung unten zeigt, dass der Markt mit der h&ouml;chsten Bonit&auml;t tats&auml;chlich der Schwellenl&auml;nder-Index ist, dicht gefolgt vom europ&auml;ischen Markt. Sowohl der US- als auch der Floating Rate-Markt haben im Vergleich mit weniger riskanten BB-Anleihen einen h&ouml;heren Anteil an Anleihen mit B-Rating. Allerdings sollten wir auch die unterschiedlichen Kapitalstrukturen ber&uuml;cksichtigen, die w&auml;hrend eines Zahlungsausfalls gro&szlig;e Auswirkungen auf die Verluste aus Kreditpapieren haben k&ouml;nnen. Hier ist der Floating Rate-Markt am defensivsten, denn knapp die H&auml;lfte des Index besteht aus vorrangig besicherten Anleihen, w&auml;hrend sowohl im US- als auch im Schwellenl&auml;ndermarkt die unbesicherten Anleihen dominieren, die im Fall des Falles sp&auml;ter bedient und daher vom Markt als riskanter eingestuft werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/HY-Indizes-Credit-Ratings.png\" alt=\"HY-Indizes: Credit-Ratings\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2776\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/HY-Indizes-Kapitalstruktur.png\" alt=\"HY-Indizes: Kapitalstruktur\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2777\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir nun s&auml;mtliche der genannten Faktoren ber&uuml;cksichtigen, dann ist der europ&auml;ische Hochzinsmarkt gegen&uuml;ber Rohstoff- und Schwellenl&auml;nderrisiken fundamental betrachtet wahrscheinlich am wenigsten anf&auml;llig. Unter Bonit&auml;tsgesichtspunkten ist er in jedem Fall am wenigsten riskant. Bei der Kapitalstruktur und dem &bdquo;Credit-Beta&ldquo; (Spreadduration) hingegen ist der Floating Rate-Markt am defensivsten. Da &uuml;berrascht es nicht besonders, dass der europ&auml;ische Markt und der Floating Rate-Markt die j&uuml;ngste Verkaufswelle relativ unbeschadet &uuml;berstanden haben, wie auch die Abbildung unten zeigt. Entsprechend k&ouml;nnten sich interessante Anlagechancen er&ouml;ffnen, wenn der Floating Rate- oder der europ&auml;ische Markt wegen einer Korrektur, die ihren Ursprung in den Schwellenl&auml;ndern oder im Rohstoffmarkt hat, weiter nachgeben sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/content\/uploads\/sites\/3\/2015\/08\/HY-Indizes-Gesamtertrage.png\" alt=\"HY-Indizes: Gesamtertr&auml;ge\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2778\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sieht es nun in den USA und in den Schwellenl&auml;ndern aus? Mit seinem bekannt hohen Anteil an Schiefergas-Unternehmen hat der US-Markt nach der Korrektur der WTI-Preise bereits gelitten. Darauf sind wir schon in fr&uuml;heren Publikationen eingegangen. Der Blick auf die Fundamentaldaten zeigt allerdings, dass der Markt immer noch durch inl&auml;ndische und nicht im Rohstoffsegment t&auml;tige Emittenten dominiert wird &ndash; und hier entstehen aktuell auch die interessanteren Anlagechancen. Die Schwellenl&auml;nderm&auml;rkte wiederum k&ouml;nnte man durchaus als anf&auml;llig betrachten: Die Preisdynamik war sehr &auml;hnlich &ndash; allerdings mit deutlich h&ouml;heren fundamentalen Risiken aus den nationalen Wirtschaften der Schwellenl&auml;nder und nat&uuml;rlich mit einem deutlich h&ouml;heren Anteil an Unternehmen aus rohstoffnahen Branchen.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Monaten sind sowohl die Preise f&uuml;r Rohstoffe als auch die Kurse von Schwellenl&auml;nderaktien rasant und dramatisch gefallen..&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1733","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1733\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}