{"id":1743,"date":"2015-09-04T05:00:00","date_gmt":"2015-09-04T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/09\/04\/04-09-chinas-exporte-duerften-erneut-zurueckgehen\/"},"modified":"2015-09-04T05:00:00","modified_gmt":"2015-09-04T05:00:00","slug":"04-09-chinas-exporte-duerften-erneut-zurueckgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/04-09-chinas-exporte-duerften-erneut-zurueckgehen\/","title":{"rendered":"04-09  Chinas Exporte d\u00fcrften erneut zur\u00fcckgehen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Industriel&auml;nder weiter in guter Verfassung&#8230;.<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Raiffeisen : Economic Research Wochenausblick<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lage der chinesischen Wirtschaft ist nach wie vor das dominierende Thema an den globalen Aktienm&auml;rkten. Neue Stimmungsdaten aus dem Reich der Mitte haben die Aktienkurse erneut belastet. Der vom nationalen Statisti-kamt ermittelte Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das Verarbei-tende Gewerbe fiel unter die psychologisch wichtige Marke von 50. Dies bedeutet nicht, dass die Industrieproduktion zur&uuml;ckgeht. Es best&auml;tigt aber das Bild einer sich abk&uuml;hlen-den Wachstumsdynamik. Welchen Einfluss dies auf den Arbeitsmarkt hat, ist schwierig abzusch&auml;tzen, da entspre-chende Daten fehlen oder deren Qualit&auml;t fragw&uuml;rdig ist. Die offizielle Arbeitslosenrate wird an den M&auml;rkten nicht beachtet. Sie ist seit Jahren ungew&ouml;hnlich stabil. Ausser-dem sind die Heerscharen von Wanderarbeitern nicht in der Statistik abgebildet. Wie stark sich die Arbeitsmarktdy-namik verschlechtert, k&ouml;nnte n&auml;chste Woche die Besch&auml;f-tigungsumfrage von Manpower zeigen. Im Fokus sind aber vor allem die Exportdaten. Im August hatte der &uuml;berra-schend starke R&uuml;ckgang von 8% auf Jahresbasis die Wachstumssorgen um China schlagartig erh&ouml;ht. Die Prog-nosen f&uuml;r n&auml;chste Woche sind nur geringf&uuml;gig besser. Bei den chinesischen Unternehmensumfragen war die Ex-portauftrags-Komponente erneut r&uuml;ckl&auml;ufig. Zudem gibt es negative Indikationen aus dem benachbarten S&uuml;dkorea.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aktienm&auml;rkte d&uuml;rften daher auch n&auml;chste Woche an-f&auml;llig f&uuml;r R&uuml;ckschl&auml;ge bleiben. Allerdings geben die nomi-nalen Ausfuhren keine eindeutigen Hinweise dar&uuml;ber, wie stark sich das Wachstum abschw&auml;cht. Der R&uuml;ckgang der nominalen Exporte liegt vor allem am Preiseffekt. Volu-menbasiert haben die Ausfuhren von China und S&uuml;dkorea auch zuletzt noch zugenommen. Der handelsgewichtete Yuan hat aufgrund der engen Bindung zum US-Dollar in den letzten 12 Monaten, trotz der j&uuml;ngsten Abwertung, um 10% zugelegt. Das hat die chinesischen Exporteure zu Preissenkungen gezwungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wachstumsdynamik in den Schwellenl&auml;ndern schw&auml;cht sich zwar offenkundig ab, insbesondere auch in den Roh-stoffexportl&auml;ndern (siehe Seite 2). In China zeigen die ver-f&uuml;gbaren Konjunkturdaten jedoch nach wie vor keine star-ke Wachstumsdelle an. Und die Industrienationen sind weiterhin in relativ guter Verfassung. Die Unternehmens-stimmung in der Eurozone hat auch im turbulenten August zugelegt. Dennoch revidierte die EZB bei der Septembersit-zung diese Woche ihre Wachstums- und Inflationsprogno-sen nach unten. Das schw&auml;chere Schwellenl&auml;nderwachs-tum belastet. Und die Abw&auml;rtsrisiken &uuml;berwiegen weiter-hin. Es sei jedoch zu fr&uuml;h, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob die j&uuml;ngsten Turbulenzen den mittelfristigen Inflationsausblick nachhaltig negativ beeinflussen. Entsprechend steht die EZB bereit das Anleihenkaufprogramm zu erh&ouml;hen bzw. zu verl&auml;ngern &ndash; m&ouml;glicherweise &uuml;ber 2016 hinaus. Derzeit wird aber noch nicht dar&uuml;ber diskutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA hat sich der Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das Verarbeitende Gewerbe aufgrund der schlechteren Ein-sch&auml;tzung zur Auftragslage von 52.7 auf 51.1 verringert. Das d&uuml;rfte prim&auml;r auf den R&uuml;ckgang des &Ouml;lpreises zur&uuml;ck-zuf&uuml;hren sein, was den amerikanischen Energiesektor wie-der unter Druck setzt. Zudem hat sich der US-Dollar han-delsgewichtet erneut aufgewertet &ndash; aufgrund der Ab-schw&auml;chung bei den Schwellenl&auml;nderw&auml;hrungen. Nichts-destotrotz ist die US-Wirtschaft auf solidem Wachstums-kurs. Im Gegensatz zum Verarbeitenden Gewerbe ist die Unternehmensstimmung im gr&ouml;sseren Dienstleistungssek-tor nach wie vor gut. Die Perspektiven f&uuml;r den Arbeits-markt und den privaten Verbrauch sind damit weiterhin intakt. Trotzdem d&uuml;rfte die Fed die Zinsen aller Voraussicht nach noch nicht im September erh&ouml;hen. Wir erwarten erst im Dezember h&ouml;here Leitzinsen &#8211; unter der Bedingung dass die Finanzmarktvolatilit&auml;t dann nicht mehr erh&ouml;ht ist und Chinas Wachstumsverlangsamung tats&auml;chlich kontrolliert verl&auml;uft. Der aktuelle R&uuml;ckgang der Auftragskomponente des Einkaufsmanagerindex stellt zudem in Frage, ob die Erholung der US-Industrie andauern wird. Die Industrieak-tivit&auml;t zeigt nach der Delle im ersten Halbjahr erst seit kur-zem wieder nach oben. Und schliesslich ist der Preis-und Lohndruck weiter gering und dr&auml;ngt die Notenbank nicht zur Eile.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Schweiz steht n&auml;chste Woche die Arbeitslosenquote an. Trotz konjunkturellem Gegenwind werden weiter Stel-len geschaffen. Im ersten Halbjahr allerdings ausschliesslich im Dienstleistungssektor. Im Jahresverlauf ist die Arbeitslo-senquote leicht von 3.2% auf 3.3% angestiegen. Sie d&uuml;rfte sich bis zum Jahresende auf 3.4% erh&ouml;hen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quele: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Industriel&auml;nder weiter in guter Verfassung&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3639,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-1743","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-raiffeisen-kmu-pmi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1743"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1743\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}