{"id":1774,"date":"2015-10-16T08:00:00","date_gmt":"2015-10-16T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/10\/16\/die-stunde-der-oekonomen-wiederaufnahme\/"},"modified":"2015-10-16T08:00:00","modified_gmt":"2015-10-16T08:00:00","slug":"die-stunde-der-oekonomen-wiederaufnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/die-stunde-der-oekonomen-wiederaufnahme\/","title":{"rendered":"Die Stunde der \u00d6konomen (Wiederaufnahme)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die zur&uuml;ckliegenden Wochen waren wahrhaftig keine einfachen, weder f&uuml;r die Investoren, noch f&uuml;r die &Ouml;konomen. So schimmerte u.a. die Wachstumsfrage, verbunden mit dem unsch&ouml;nen &bdquo;D-Wort&ldquo; immer wieder durch, getrieben haupts&auml;chlich von der Datenlage in den aufstrebenden Staaten und dem Rohstoffpreisverfall&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><strong><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer &#8211; Global Head of Capital Markets &amp; Thematic Research, Allianz Global Investors<\/strong><\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie unsere makro&ouml;konomische Tiefenanalyse zeigt, blieb die konjunkturelle Abk&uuml;hlung der Emerging Markets bisher jedoch noch ohne wesentliche Auswirkungen auf die Industriestaaten &ndash; dank einer soliden Binnennachfrage, und besonders dank eines kr&auml;ftigen privaten Konsums. Gleichwohl zeigt sich, dass die unruhige Indikatorenlage der letzten ca. zwei Monate der Vorgeschmack einer bevorstehenden Entkoppelung von Emerging Markets und Industriestaaten sein k&ouml;nnte. Ein weiterer Abschwung der aufstrebenden Staaten w&uuml;rde die Risiken f&uuml;r die Weltwirtschaft aber insgesamt erh&ouml;hen. Es ist deshalb kaum eine &Uuml;berraschung, dass der IWF seine Wachstumssch&auml;tzungen f&uuml;r das kommende Jahr bereits leicht nach unten revidiert hat. Er erwartet jetzt f&uuml;r 2015 ein Wachstum der Weltwirtschaft von real 3,1% und f&uuml;r 2016 von 3,6%, und bewegt sich damit exakt im Einklang mit unseren Erwartungen. Stunden der &Ouml;konomen eben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die neue Woche beginnt in aller Fr&uuml;he des Montags mit der Industrieproduktion und dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im dritten Quartals in China. Am Dienstag folgen die deutschen Erzeugerpreise und die US-Baubeginne. Am Donnerstag folgt der Gesch&auml;ftsklimaindex f&uuml;r Frankreich, das Verbrauchervertrauen f&uuml;r die Eurozone, sowie wir f&uuml;r die USA die Erstantr&auml;ge auf Arbeitslosenhilfe, der Verkauf bestehender H&auml;user und der Index der Fr&uuml;hindikatoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Wochenabschluss bilden der Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe in China, den USA, die EU, sowie der belgische Gesch&auml;ftsklimaindex. Nat&uuml;rlich darf in dieser Gemengelange nicht vergessen werden, dass auch der Rat der EZB wieder tagt (Donnerstag). Mit Verweis auf die zuletzt wieder r&uuml;ckl&auml;ufigen Inflationsraten wurden bereits Stimmen laut, die ein noch aggressiveres Vorgehen der Euro-Zentralbank erwarten. Da aber die neuen Makro-Projektionen f&uuml;r die kommenden drei Jahre im Dezember verk&uuml;ndet werden sollen, ist kaum zu erwarten, dass EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi und seine Kollegen dem vorgreifen wollen. Was aber zu erwarten ist, ist die &uuml;bliche Zentralbankrhetorik zur &bdquo;Flexibilit&auml;t&ldquo; des QE-Programms. Wir werden dabei allerdings nicht m&uuml;de zu betonen, dass die aktuelle wie die zu erwartende Entwicklung der Verbraucherpreise ein missratenes Signal f&uuml;r die Geldpolitik sind, da sie von den &Ouml;lpreisen nach unten gezogen werden. Unsere Simulation der EWU-Verbraucherpreise auf Grundlage aktueller &Ouml;lpreiserwartungen (entnommen den Brent Futures-Preisen) l&auml;sst erwarten, dass sich dieses Bild zu Beginn des n&auml;chsten Jahres aufgrund von Basiseffekten dreht, was sich dann auch in unserem QE-Monitor widerspiegeln d&uuml;rfte (vgl. Schaubild der Woche).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit aber w&uuml;rde der Handlungsdruck auf die EZB nachlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den Konjunkturindikatoren und der Geldpolitik fordert in der neuen Woche auch die Berichtssaison ihr Recht. Der Datenkalender f&uuml;llt sich zunehmend und wird auch in Europa gewichtiger. Unter die Schwergewichte bei jenen Unternehmen, deren Gewinne vom dritten Quartal anstehen, mischen sich dabei so einige sehr konjunktursensible Werte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Auftakt nahm bisher nicht den gl&uuml;cklichsten Verlauf, allerdings ist Raum f&uuml;r positive &Uuml;berraschungen gegeben. Besonders die Berichte f&uuml;r europ&auml;ische Unternehmen sollten positive Impulse liefern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Marktentwicklung der letzten Tage erinnert an einen technisch getriebenen Markt, der auch vor dem Hintergrund der hohen Leerverkaufsquote (der h&ouml;chsten seit 2008) gesehen werden muss, die zu starken Short-Eindeckungen in der vorherigen Woche f&uuml;hrte. Dies bedarf mittelfristig der fundamentalen Unterf&uuml;tterung, damit die Aktienseite zwischenzeitliche Terraingewinne festigen oder gar ausbauen kann. Das w&auml;re auch eine gute Startbedingung f&uuml;r die Jahresendrallye. Unsere Experten unter den &bdquo;Technikern&ldquo; weisen darauf hin, dass z.B. der S&amp;P 500 eine kurzfristige Bodenbildung ausweist, mit dem Potential nach oben auszubrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem ist zu erwarten, dass Gewinne und EZB den Verlauf der n&auml;chsten Woche treiben und auch Vorw&auml;nde f&uuml;r Nachk&auml;ufe auf der Aktienseite liefern.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zur&uuml;ckliegenden Wochen waren wahrhaftig keine einfachen, weder f&uuml;r die Investoren, noch f&uuml;r die &Ouml;konomen. 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