{"id":1800,"date":"2015-11-13T09:00:00","date_gmt":"2015-11-13T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/11\/13\/usa-bleiben-der-musterschueler\/"},"modified":"2015-11-13T09:00:00","modified_gmt":"2015-11-13T09:00:00","slug":"usa-bleiben-der-musterschueler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/usa-bleiben-der-musterschueler\/","title":{"rendered":"USA bleiben der Mustersch\u00fcler"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Globale Aktien erholten sich weiter; sowohl der MSCI World als auch der MSCI Emerging Markets erzielten im bisherigen Quartalsverlauf eine Rendite von 7%&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Charles Ma Client Investment Strategist Greater China &amp; South East Asia Retail Distribution<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts besser als erwarteter makro&ouml;konomischer Daten und Unternehmensgewinne haben US-Aktien seit Oktober um 8% zugelegt, und Anleger in europ&auml;ischen Aktien freuen sich &uuml;ber die Aussicht, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) weitere geldpolitische Lockerungen vornehmen k&ouml;nnte. Selbst die chinesischen A-Aktien beteiligen sich an der Jahresendrallye. Der Shanghai Composite Index ist von seinem Tiefstand vom 26. August aus um 20% angestiegen. (Chinesische A-Aktien haben damit im Jahr 2015 bereits eine Hausse, eine Baisse und eine zweite Hausse durchgemacht &ndash; und anderthalb Monate liegen bis zum Jahresende noch vor uns).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die US-Arbeitsmarktdaten (non-farm payrolls, NFP) fielen im Oktober ungew&ouml;hnlich g&uuml;nstig aus und &uuml;bertrafen die Markterwartungen deutlich. Insbesondere sind die durchschnittlichen Stundenl&ouml;hne so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr gestiegen, n&auml;mlich um 2,5% gg. Vj. Auch die US-Unternehmensgewinne im dritten Quartal (Q3) lagen &uuml;ber den Markterwartungen. Das Gewinnwachstum hat sich seit dem Beginn der Berichtssaison verst&auml;rkt, was darauf hindeutet, dass die Unternehmensprognosen besser ausfallen. Die Besch&auml;ftigungsdaten und die Unternehmensgewinne in Q3 k&ouml;nnten die Fed zu einer Leitzinsanhebung im Dezember veranlassen. Der Markt preist einen Zinsschritt im Dezember jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% ein, verglichen mit 58% vor der Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die europ&auml;ischen Unternehmen haben f&uuml;r das dritte Quartal nur ein geringes Gewinnwachstum vermeldet, aber die Anleger sehen dar&uuml;ber hinweg und konzentrieren sich auf die Frage, ob die EZB ihre Geldpolitik wohl weiter lockern wird. Gegebenenfalls wirkt sich das schwache Gewinnwachstum sogar g&uuml;nstig aus, denn eine weitere Verschlechterung der zugrundeliegenden Fundamentaldaten k&ouml;nnte die EZB zu einer Ausweitung ihres Anleihekaufprogramms veranlassen. In diesem Fall w&auml;ren schlechte Nachrichten im Grunde gute Nachrichten. Im Vorgriff auf weitere geldpolitische Lockerungen und eine US-Zins-anhebung hat der Euro gegen&uuml;ber dem US-Dollar seit Anfang Novem-ber bereits um 2,3% abgewertet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach etwa der H&auml;lfte der Berichtssaison f&uuml;r Q3 haben sich die Gewinne der chinesischen Unternehmen allgemein als schwach erwiesen, entsprachen aber den Markterwartungen. Unternehmen, die eher zur &bdquo;New Economy&ldquo; geh&ouml;ren (z.B. IT, Konsumelektronik und Einzelhandel), schneiden dabei besser ab als Unternehmen der &bdquo;Old Economy&ldquo; (z.B. Bausektor, Versorger, Energie und Petrochemie). Dies steht damit im Einklang, dass China seine Wirtschaft von einem von Investitionen und dem verarbeitenden Gewerbe getragenen Modell zu einem st&auml;rker konsum- und dienstleistungsorientierten Modell umbaut. Seit 2012 w&auml;chst Chinas Dienstleistungssektor schneller als die Industrie. In den Industriel&auml;ndern hat der Dienstleistungssektor in der Regel einen Anteil von &uuml;ber 70% am BIP, so dass in China &ndash; wo der entsprechende Anteil lediglich bei 48% liegt &ndash; noch viel Wachstumsspielraum vorhanden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der kommenden Woche stehen in den USA der Empire Manufac-turing Survey, der Verbraucherpreisindex, die Zahlen zur Industrie-produktion und der Fr&uuml;hindikator f&uuml;r Oktober an. Der Markt rechnet mit einem erneuten Anstieg des Empire Manufacturing Index, der sich auf die Konjunktur im Staat New York bezieht. Im vergangenen Monat lag der Index bei -11,36. Auch die Verbraucherpreisinflation d&uuml;rfte von -0,2% gg. Vm. wieder auf +0,2% anziehen. Falls der Preisauftrieb entt&auml;u-schend ausfallen sollte, k&ouml;nnte die Frage aufkommen, ob ein Zinsschritt im Dezember tats&auml;chlich n&ouml;tig ist. Die Industrieproduktion d&uuml;rfte von -0,2% (September) auf +0,1% ansteigen, und der Fr&uuml;hindikator des Conference Board sollte von -0,2% (September) auf +0,5% klettern. F&uuml;r die Anleger sind diese Zahlen von Interesse, weil sie daraus ablesen k&ouml;nnen, ob die US-Wirtschaft f&uuml;r die erste Zinsanhebung seit sechs Jahren bereit ist. Es scheint als bleiben die USA der Mustersch&uuml;ler im global Kontext.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Euroraum werden die Anleger gespannt auf die Verbraucherpreis-daten f&uuml;r Oktober warten, die am kommenden Montag bekanntgege-ben werden. Wenn sich die Inflation erneut verlangsamt (im September lag sie bei 0% gg. Vj.), k&ouml;nnte dies zu weiteren geldpolitischen Lockerungen der EZB f&uuml;hren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Asien wird Indien in der kommenden Woche seine Handelsbilanz-zahlen f&uuml;r Oktober ver&ouml;ffentlichen. Indien ist eines der wenigen asia-tischen L&auml;nder, die regelm&auml;&szlig;ig ein Leistungsbilanzdefizit verzeichnen. Da in den USA wohl mit einer Zinsanhebung zu rechnen ist, werden die M&auml;rkte genau beobachten, ob Anzeichen f&uuml;r eine Verbesserung der indischen Handelsbilanzdaten zu erkennen sind. Die Handelsbilanz ist n&auml;mlich von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r den Leistungsbilanzsaldo. In Q2 2015 belief sich Indiens Leistungsbilanzdefizit auf 6,2% des BIP.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wachstum der Weltwirtschaft ist weiterhin anf&auml;llig, und die Marktvolatilit&auml;t k&ouml;nnte sich erh&ouml;hen, wenn sich die M&auml;rkte auf die erste US-Zinsanhebung in sechs Jahren einstellen. Insgesamt sind Aktien aus Industriel&auml;ndern jedoch f&uuml;r langfristig orientierte Anleger weiterhin attraktiver als andere Verm&ouml;genswerte.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Globale Aktien erholten sich weiter; sowohl der MSCI World als auch der MSCI Emerging Markets erzielten im bisherigen Quartalsverlauf eine Rendite von 7%&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3673,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-1800","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1800","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1800"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1800\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3673"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1800"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1800"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1800"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}