{"id":1806,"date":"2015-11-20T09:00:00","date_gmt":"2015-11-20T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/11\/20\/thanksgiving-anlaesse-zur-dankbarkeit\/"},"modified":"2015-11-20T09:00:00","modified_gmt":"2015-11-20T09:00:00","slug":"thanksgiving-anlaesse-zur-dankbarkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/thanksgiving-anlaesse-zur-dankbarkeit\/","title":{"rendered":"\u201cThanksgiving\u201d &#8211; Anl\u00e4sse zur Dankbarkeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Jahresende und das Thanksgiving-Fest in den USA nahen, und das ist immer ein guter Zeitpunkt, um sich dar&uuml;ber klar zu werden, wof&uuml;r man dankbar sein kann. Die Anleger haben durchaus einigen Anlass zur Dankbarkeit&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Greg Meier US Investment Strategist, Vice President Allianz GI<br \/><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Anleger haben durchaus einigen Anlass zur Dankbarkeit. Globale Aktien haben &ndash; zumindest bis jetzt &ndash; in diesem Jahr moderate Zugewinne verzeichnet und auf diesem Weg im Jahresverlauf diverse Hindernisse gemeistert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darunter fallen geopolitische Krisen, Deflationsdruck, Sorgen um das Wachstum der Weltwirtschaft, Liquidit&auml;tsl&uuml;cken, Terroranschl&auml;ge und der m&ouml;gliche Beginn eines Zinsanhebungszyklus der Federal Reserve (Fed). Aber trotz all dieser Herausforderungen blieb das &bdquo;Angstbarometer&ldquo; der Wall Street &ndash; der CBOE-Volatilit&auml;tsindex &ndash; zumeist unter dem langfristigen Durchschnitt. Worauf ist diese Widerstandsf&auml;higkeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter anderem sicherlich auf die reichliche Liquidit&auml;tsversorgung durch die gro&szlig;en Zentralbanken. In Europa, Japan und China haben die Geldpolitiker den Geldhahn weit offen gelassen, die Zinsen gesenkt und\/oder quantitative Lockerungen in bisher ungekanntem Ausma&szlig; vorgenommen. Selbst in den USA, wo einige Anleger Sorge wegen anstehender Zinsanhebungen hegen, wird die Geldpolitik au&szlig;erordentlich akkommodierend bleiben. Die Fed Funds Rate wird nach dem ersten Zinsschritt immer noch auf dem zweitniedrigsten Niveau in der Geschichte der Fed liegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die Geldpolitik ist nicht der einzige Anlass zur Dankbarkeit. Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich zwar verlangsamt, aber insgesamt setzt sich die Expansion fort. Und da die Zinsen auf einem geradezu unzumutbar niedrigen Niveau verharren &ndash; ein typisches Merkmal einer finanziellen Repression &ndash;, haben sich die Anleger auf der Suche nach h&ouml;heren Renditen riskanteren Verm&ouml;genswerten zugewendet. Dies hat riskantere Verm&ouml;genswerte gest&uuml;tzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Woche werden zun&auml;chst die Einkaufsmanagerindizes f&uuml;r mehrere L&auml;nder &ndash; Deutschland, Frankreich, Japan, die USA und den Euroraum &ndash; ver&ouml;ffentlicht. Insgesamt sollten sie auf ein anhaltendes, wenn auch langsamer verlaufendes Wirtschaftswachstum hindeuten, denn die Entwicklung im Dienstleistungssektor sollte die Schw&auml;chephase im globalen verarbeitenden Gewerbe kompensieren. Ebenfalls am Montag erhalten wir aktuelle Daten zum US-Immobilienmarkt und werden erfahren, ob die steigenden Hypothekenzinsen das zuletzt kr&auml;ftige Wachstum der Verk&auml;ufe von Bestandsimmobilien ged&auml;mpft haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Dienstag steht Deutschland im Mittelpunkt, wo die ersten nach Sektoren aufgeschl&uuml;sselten Wachstumsdaten ver&ouml;ffentlicht werden (im vergangenen Quartal verzeichnete das Land ein BIP-Wachstum von 0,3%). F&uuml;r die Anleger ist vor allem die Frage interessant, ob der Konsum nach einer zwei Quartale lang anhaltenden Verlangsamung wieder Fahrt aufgenommen hat und ob die Exporte trotz der Nachfrageabschw&auml;chung in den Schwellenl&auml;ndern robust blieben. Neben den deutschen BIP-Daten f&uuml;r Q3 wird der ifo-Index f&uuml;r das Gesch&auml;ftsklima und die Erwartungen der Unternehmen ver&ouml;ffentlicht. Au&szlig;erdem stehen am Dienstag die Indizes f&uuml;r das Gesch&auml;ftsvertrauen in Frankreich und das Verbrauchervertrauen in den USA an, was angesichts der nahenden Feiertage von Bedeutung ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittwoch wird sich die Aufmerksamkeit dann auf die USA richten, wo zahlreiche Wirtschaftsdaten bekanntgegeben werden. Am wichtigsten sind die Zahlen zu den Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte im Oktober; beide Datenreihen sollten einen Anstieg verzeichnen. F&uuml;r Beobachter der Geldpolitik ist die Verbraucherpreisinflation im Oktober von besonderer Bedeutung; voraussichtlich wird der Preisanstieg noch deutlich vom Zielwert der Fed (2%) entfernt sein. Au&szlig;erdem werden am Mittwoch noch der Index f&uuml;r das Verbrauchervertrauen in Frankreich und die Zahlen zu Auftragseing&auml;ngen in der Industrie und Einzelhandelsums&auml;tzen in Italien ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Donnerstag sollte der Handel recht ruhig verlaufen. In den USA sind die M&auml;rkte wegen Thanksgiving &ndash; Truthahn, S&uuml;&szlig;kartoffeln und K&uuml;rbiskuchen, dazu American Football im Fernsehen &ndash; geschlossen. W&auml;hrend die US-Anleger noch ihr Festmahl verdauen und &uuml;berlegen, welche Sonderangebote sie am traditionell umsatzstarken Br&uuml;ckentag nutzen wollen, steht in Deutschland der GFK-Index f&uuml;r das Verbrauchervertrauen im Dezember an, der in f&uuml;nf der vergangenen sechs Monate zur&uuml;ckging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch am Freitag werden einige wichtige Daten ver&ouml;ffentlicht, n&auml;mlich die Indizes f&uuml;r das Verbrauchervertrauen f&uuml;r November in Gro&szlig;britannien, Italien und dem Euroraum sowie die Oktober-Daten zur Produzentenpreisinflation und den Konsumausgaben in Frankreich. Au&szlig;erdem erfahren wir mehr &uuml;ber die Rentabilit&auml;t der chinesischen Industrie im Oktober. Im September sanken die Gewinne um 0,1%, nach einem Rekordr&uuml;ckgang um 8,8% im August.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus technischer Sicht sprechen saisonale Faktoren nach einer Konsolidierung nach der zuletzt &uuml;berkauften Lage f&uuml;r eine taktische Aktienmarktrallye zum Jahresende. Insbesondere ist das Umfeld f&uuml;r Japan und den Euroraum bzw. f&uuml;r Wachstums- gegen&uuml;ber Substanzwerten g&uuml;nstig.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahresende und das Thanksgiving-Fest in den USA nahen, und das ist immer ein guter Zeitpunkt, um sich dar&uuml;ber klar zu werden, wof&uuml;r man dankbar sein kann. 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