{"id":1817,"date":"2015-12-02T08:00:00","date_gmt":"2015-12-02T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/12\/02\/candriam-schwache-emerging-markets-bremsen-weltkonjunktur-und-das-fed-stellt-hoehere-zinsen-in-aussicht\/"},"modified":"2015-12-02T08:00:00","modified_gmt":"2015-12-02T08:00:00","slug":"candriam-schwache-emerging-markets-bremsen-weltkonjunktur-und-das-fed-stellt-hoehere-zinsen-in-aussicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/candriam-schwache-emerging-markets-bremsen-weltkonjunktur-und-das-fed-stellt-hoehere-zinsen-in-aussicht\/","title":{"rendered":"Candriam: Schwache Emerging Markets bremsen Weltkonjunktur \u2013 und das Fed stellt h\u00f6here Zinsen in Aussicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Nachdem die Emerging Markets und China jahrelang die Kreditaufnahme gef&ouml;rdert haben, um die Inlandsnachfrage zu befl&uuml;geln, sind sie jetzt in einer schwierigen Lage, weil sich ihr Wachstum verlangsamt, sagt die Candriam Investors Group in ihrem aktuellen Konjunkturausblick&#8230;&#8230;.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><strong>Candriam-Chef&ouml;konom Anton Brender<\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Candriam-Chef&ouml;konom Anton Brender meint:<\/strong> &bdquo;Die Emerging Markets d&uuml;rften es auch 2016 nicht leicht haben. Ein Wechsel vom Wachstum durch Exporte zum Wachstum durch Binnenkonsum ist schwierig. Die billigen Kredite zur F&ouml;rderung des privaten Konsums und der privaten Investitionen scheinen nicht mehr den gew&uuml;nschten Effekt zu haben. Wir n&auml;hern uns dem S&auml;ttigungspunkt. Das Wachstum wird schw&auml;cher, und die Zweifel an der Schuldendienstf&auml;higkeit steigen. Auch durch den Rohstoffpreisr&uuml;ckgang stecken einige L&auml;nder in der Klemme, beispielsweise Brasilien.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In China habe sich die Schuldenstandsquote seit 2001 verdoppelt, so dass die Regierung nur noch wenig Spielraum habe, die Wirtschaft durch mehr Kredite zu stimulieren. Hinzu k&auml;me, dass man die W&auml;hrung nicht abwerten lassen wolle, meint Brender, und prognostiziert f&uuml;r China in den n&auml;chsten Jahren einen R&uuml;ckgang des Wachstums unter die angestrebten 6,5%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Industriel&auml;ndern best&auml;tige sich zwar allm&auml;hlich eine leichte Erholung, aber die Emerging Markets bremsten weiter das Weltwirtschaftswachstum, so Candriam. Die Weltwirtschaft werde &#8211; wie schon seit 2012 &#8211; um 3,5% wachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Candriam-&Ouml;konomin Florence Pisani erg&auml;nzt: &bdquo;<\/strong>Westeuropa wird sich weiter nur langsam und schwach erholen, weil der Schuldenabbau noch lange nicht vorbei ist.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn es keine politische Krise gibt, werde der Euroraum 2016 vermutlich um 2,0% wachsen, meint sie. Urspr&uuml;nglich sei von 1,5% ausgegangen worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Extrem niedrige Zinsen und der &Ouml;lpreisr&uuml;ckgang h&auml;tten die Inlandsnachfrage befl&uuml;gelt und die Arbeitslosigkeit verringert. Die j&uuml;ngsten Hinweise von EZB-Chef Mario Draghi, dass vielleicht weitere Konjunkturmassnahmen n&ouml;tig seien, h&auml;tten den Euro geschw&auml;cht und werden zum Exportwachstum beitragen, sagt Frau Pisani.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu k&auml;men die Auswirkungen der Einwanderung nach Europa. Sie k&ouml;nnten dem Wachstum im Euroraum im n&auml;chsten Jahr einen Schub von 0,2-0,3 Prozentpunkten versetzen. Deutschland investiere in Unterk&uuml;nfte f&uuml;r den Zustrom an Menschen, bemerkt die &Ouml;konomin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den USA herrscht nahezu Vollbesch&auml;ftigung. Hier wird das Wachstum weiter anziehen und 2016 etwa bei 2,5% liegen, so dass dem ersten Zinsschritt des Fed im Dezember weitere kleinere Zinserh&ouml;hungen folgen k&ouml;nnen, meint Brender.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Chef&ouml;konom f&uuml;gt abschliessend hinzu:<\/strong> &bdquo;Die Welt k&auml;mpft gegen die Deflation. Das Problem ist, dass das weltweite Finanzsystem einen Schock kaum auffangen k&ouml;nnte. Das macht es sehr anf&auml;llig und erkl&auml;rt auch, warum die Langfristzinsen niedrig bleiben.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Emerging Markets und China jahrelang die Kreditaufnahme gef&ouml;rdert haben, um die Inlandsnachfrage zu befl&uuml;geln, sind sie jetzt in einer schwierigen Lage, weil sich ihr Wachstum verlangsamt, sagt die Candriam Investors Group in ihrem aktuellen Konjunkturausblick&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3684,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-1817","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktanalyse"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1817"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1817\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}