{"id":1835,"date":"2015-12-17T06:00:00","date_gmt":"2015-12-17T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2015\/12\/17\/weihnachtsfrau\/"},"modified":"2015-12-17T06:00:00","modified_gmt":"2015-12-17T06:00:00","slug":"weihnachtsfrau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/weihnachtsfrau\/","title":{"rendered":"Weihnachtsfrau"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das war wohl nichts mit der von vielen heraufbeschwore-nen Jahresendrallye. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aus heiterem Himmel brachen die Aktienm&auml;rkte Anfang Monat auf breiter Front weg und dies ohne wirklich befriedig-ende Erkl&auml;rungen&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Martin Neff, Chef&ouml;konom Raiffeisen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Sicht der Performance wird 2015 voraussichtlich nicht als histo-risch bemerkenswertes Jahr in die Annalen eingehen. Dabei k&ouml;nnte es sich im Nachhinein durchaus als sol-ches herausstellen. Denn Konjunktur&auml;ngste, China oder Arbeitsmarktdaten aus den USA waren nicht der Ursprung der Korrekturen an den Aktienm&auml;rkten in den letzten Tagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgerechnet vor Weihnachten schmelzen auch noch die letzten Gewinne an den B&ouml;rsen weg. Den M&auml;rkten widerstrebt offenbar, dass &#8211; zumindest in den USA &#8211; die Zeit ultratiefer Zinsen zu Ende ist. Nachdem auch Mario Draghi f&uuml;r einmal die M&auml;rkte Anfang Dezember entt&auml;uschte und die Aktienm&auml;rkte damit stark verunsi-cherte, warten nun alle gespannt darauf, was Janet Yellen morgen tun wird. Es ist unglaublich, welch lan-ge Schatten dieser Event bis heute geworfen hat. Nun harren alle gebannt der Worte, welche die amerikani-sche Notenbankchefin an die Finanzmarktgemeinde richten wird. Dieses Jahr gibt es keinen Weihnachts-mann, sondern eine Weihnachtsfrau.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3694\" src=\"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/etfworld\/investmentworld.eu\/ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/17-12-15_raf.png\" alt=\"17 12 15 raf\" width=\"289\" height=\"269\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wunschzettel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre W&uuml;nsche an die Weihnachtsfrau formulieren die M&auml;rkte mit ausgesprochener Vehemenz: bloss keine unberechenbaren Sachen unter den Christbaum, wenn m&ouml;glich. Eine moderate Zinserh&ouml;hung und allenfalls die vage Ank&uuml;ndigung der Weihnachtsfrau, sie werde maximal eine weitere ins Auge fassen, sind des Guten genug. Mehr wollen die M&auml;rkte von Yellen morgen nicht h&ouml;ren, bloss nicht. Denn auch in den USA traut man dem Markt trotz Hochkonjunktur und nahezu Vollbesch&auml;ftigung nicht mehr allzu viel zu ohne geld-politische R&uuml;ckendeckung. Moderate Kost steht zu-oberst auf dem Wunschzettel der Aktienm&auml;rkte, zwei-fellos. Die geldpolitische Wende sollte nach Wunsch der M&auml;rkte m&ouml;glichst zart &uuml;ber die B&uuml;hne gehen. Das wird aber kaum gelingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ged&auml;chtnisl&uuml;cke<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 2008 wissen die Finanzmarktakteure die W&auml;h-rungsh&uuml;ter auf ihrer Seite. Auch der Eurokrise machte bekanntlich die Geldpolitik den Garaus, von Griechen-land ganz zu schweigen. Und nun w&auml;hnen sie sich offensichtlich schon im Stich gelassen, obwohl ihr Schicksal kaum von einer schwachen Drehung der Zinsschraube in den USA abh&auml;ngen wird. Und doch: diese Korrektur im Dezember muss zur Vorsicht mah-nen. Eingepreist, wie viele von uns dachten, war die Zinswende im Markt offenbar doch nicht. Wer das Ged&auml;chtnis aber etwas bem&uuml;ht, wird schnell einmal f&uuml;ndig, dass kaum je eine Zinserh&ouml;hung &ndash; vor allem in den USA &ndash; an den M&auml;rkten ohne Korrekturen mit teil-weise heftigen Turbulenzen vor&uuml;bergeht. Genau das erleben wir nun einmal mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sich der ganze Rauch um die Zinswende in den USA einmal verzogen hat, und das wird noch dieses Jahr der Fall sein, wird sich der Markt nur noch daf&uuml;r interessieren, in welchem Tempo es nun weiter geht. Konkret: wie viele weitere Erh&ouml;hungen in welchem Zeitraum? Parallel wird er sich vermehrt den realwirt-schaftlichen Gr&ouml;ssen zuwenden. Die &uuml;bernehmen so ja vielleicht wieder die Signalfunktion und l&ouml;sen die Geldpolitik ab. Das w&auml;re eigentlich das sch&ouml;nste Weihnachtsgeschenk und bei mir zuoberst auf dem Wunschzettel. Mehr Markt, weniger (Geld)Macht.<\/p>\n<p>Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war wohl nichts mit der von vielen heraufbeschwore-nen Jahresendrallye. Eher das Gegenteil ist der Fall. 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