{"id":1850,"date":"2016-01-12T08:00:00","date_gmt":"2016-01-12T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/01\/12\/m-g-die-anlageklassen-mit-der-besten-und-schlechtesten-performance-im-jahr-2015\/"},"modified":"2016-01-12T08:00:00","modified_gmt":"2016-01-12T08:00:00","slug":"m-g-die-anlageklassen-mit-der-besten-und-schlechtesten-performance-im-jahr-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/m-g-die-anlageklassen-mit-der-besten-und-schlechtesten-performance-im-jahr-2015\/","title":{"rendered":"M&#038;G: Die Anlageklassen mit der besten und schlechtesten Performance im Jahr 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Der Blick auf das vergangene Jahr macht deutlich, dass es deutlich schwieriger war, anst&auml;ndige Ertr&auml;ge zu erwirtschaften als noch in 2014. Anhand meiner Stichprobe aus 85 unterschiedlichen Bank of America Merrill Lynch Indizes (Die Abbildung unten zeigt eine kleinere Auswahl) ist ersichtlich, dass die meisten Indizes in Bezug auf die Gesamtertr&auml;ge im Jahr 2015 zwischen -5% und 5% angesiedelt waren&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><strong>Kommentar <span class=\"byline\"><span class=\"byline\"><span class=\"author vcard\">von Gordon Harding<\/span><\/span> <span class=\"posted-on\"><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/2015\/12\/22\/leverage-ist-nicht-immer-der-beste-freund-des-aktionars\/\" rel=\"bookmark\"><time datetime=\"2015-12-22T15:35:03+00:00\" class=\"entry-date published\"><\/time><\/a><\/span><span class=\"posted-on\"><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/2015\/12\/23\/hart-wie-granit-fallstudie-rmbs\/\" rel=\"bookmark\"><time datetime=\"2015-12-23T08:07:17+00:00\" class=\"entry-date published\"><\/time><\/a><\/span><\/span><span class=\"posted-on\"><a href=\"https:\/\/www.bondvigilantes.com\/deutsch\/2015\/12\/18\/europaische-hochzinsanleihen-im-jahr-2015-immer-schon-den-kugeln-ausweichen\/\" rel=\"bookmark\"><time datetime=\"2015-12-18T11:52:17+00:00\" class=\"entry-date published\"><\/time><\/a><\/span><br \/><\/strong><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"entry-content\">\n<div class=\"entry-content\" style=\"text-align: justify;\">In 2014 lag die Mehrheit noch im Bereich zwischen 5% und 15%. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2014 bekamen die meisten Anlageklassen im Anleihensegment durch eine unabl&auml;ssige Rally bei den Renditen auf Staatsanleihen Unterst&uuml;tzung: Die Renditen 10-j&auml;hriger US-amerikanischer und britischer Staatsanleihen gaben um je 3% nach und fielen auf 2,2% bzw. 1,8%, Bundesanleihen mit 10-j&auml;hriger Laufzeit fielen von 1,9% auf das damalige Rekordtief von 0,5%. Diese Art der R&uuml;ckendeckung blieb 2015 aus, auch wenn es sich bei den traditionellen Staatsanleihen keinesfalls um einen Baissemarkt gehandelt hat. Eine niedrige Inflation, Risikoscheu und jede Menge von der EZB bereitgestellte Liquidit&auml;t (das Anleihenkaufprogramm) hielt Staatsanleihen &uuml;ber Wasser. Hinzu kam, dass die Fed mit ihrer Zinserh&ouml;hung bis zum letztm&ouml;glichen Augenblick gewartet hatte. Dies konnte allerdings nicht die Volatilit&auml;t verhindern und trug vielleicht sogar zu ihr bei. Einen Monat nachdem die EZB im M&auml;rz ihr Anleihenkaufprogramm ausrollte, fielen die Renditen auf 10-j&auml;hrige deutsche Staatsanleihen auf einen Tagestiefkurs von nur 0,05% und stiegen dann nur weniger als acht Wochen sp&auml;ter auf 0.98%. Investoren, die zum Tiefstkurs gekauft hatten, waren gelinde gesagt wenig begeistert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Jahresende waren die Renditen auf Staatsanleihen in den USA und Deutschland um ca. 10 Bp h&ouml;her (2,27% bzw. 0,63%), in Gro&szlig;britannien sogar um 20 Bp (1,96%). Demgegen&uuml;ber beendeten 10-j&auml;hrige JGB das Jahr um 6 Bp niedriger auf gerade einmal 0,26%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aus der obigen Abbildung hervorgeht, haben sich die Renditen der traditionellen Staatsanleihen im Allgemeinen zwar auf der Kurve nach oben bewegt. Die unterschiedlichen geldpolitischen Aussichten in den USA und der Eurozone f&uuml;hrten allerdings zu einigen krassen Unterschieden am kurzen Ende. Beispielsweise haben US-Papiere mit zwei Jahren Laufzeit seit dem &bdquo;Taper Tantrum&ldquo; in 2013 h&ouml;her gehandelt, da die Wahrscheinlichkeit einer Zinserh&ouml;hung in 2015 immer schneller Realit&auml;t zu werden schien. Bundesanleihen mit 2-j&auml;hriger Laufzeit waren zu Jahresanfang 2015 zwar bereits in negativem Territorium, fielen jedoch noch weiter, als der Markt weitere quantitative Lockerungen einpreiste und diese denn auch Realit&auml;t wurden. Dies bedeutete, dass sich der Spread zwischen 2-j&auml;hrigen deutschen und 2-j&auml;hrigen US-amerikanischen Staatsanleihen bis zum Jahresende auf rund 140 Bp weitete, die H&ouml;chstmarke seit 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese relativ kleinen Aufw&auml;rtsbewegungen bei den meisten Renditen auf traditionelle Staatsanleihen &uuml;bersetzten sich in positive Gesamtertr&auml;ge, da selbst bescheiden Kursr&uuml;ckg&auml;nge ganz klar durch das Zinseinkommen kompensiert wurden. Der Markt f&uuml;r Bundesanleihen hat als Ganzes +0,3% rentiert. Britische Staatsanleihen kamen auf +0,6% und US-amerikanische Staatsanleihen auf +0,8%. JGBs erwirtschafteten respektable (im Vergleich zu anderen Anlageklassen) +1,2%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In anderen Anleihensegmenten in den Industriestaaten sahen wir weitere Spread-Verengungen zwischen den Staatsanleihen aus dem peripheren Europa und Bundesanleihen. Die Renditen italienischer Staatsanleihen verengten sich gegen&uuml;ber 10-j&auml;hrigen Bundesanleihen beispielsweise um rund 40 Bp und beendeten das Jahr um 30 Bp niedriger auf 1,6%, was mit einem Gesamtertrag von 4,8% einen Spitzenplatz im 2015-Ranking sicherstellte. Portugiesische Staatsanleihen lagen mit einem Ergebnis von 3,9% nur knapp dahinter. Spanische und irische Staatspapiere verbuchten ebenfalls &uuml;berdurchschnittlich gute Ertr&auml;ge (beide 1,7%). Im Bereich der Staatsanleihen aus dem peripheren Europa zog Griechenland als Spitzenreiter bei der Performance einsame Kreise. Tats&auml;chlich lagen die griechischen Anleihen im Jahr 2015 mit Ertr&auml;gen von 21,5% in der Spitzengruppe aller Anleihenm&auml;rkte. Der Jahresverlauf war allerdings eine holprige Angelegenheit. Der durchschnittliche Preis f&uuml;r griechische Anleihen fiel von 58 zu Anfang des Jahres auf ca. Mitte 30 im Sommer und ging dann zum Jahresende wieder auf 67 nach oben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Credit Spreads weiteten sich 2015 in fast allen M&auml;rkten, obwohl europ&auml;ische Verm&ouml;genswerte die Unterst&uuml;tzung der EZB genossen und trotz der recht gesunden konjunkturellen Rahmenbedingungen f&uuml;r US-amerikanische Verm&ouml;genswerte. Die Ausweitungen im Investment-Grade-Bereich waren im Jahresverlauf insgesamt bescheiden, doch setzten sie sich deutlich von der Verengung im ersten Quartal ab. Ein Beispiel sind USD-BBB-Spreads, die sich um 43 Bp von 198 auf 241 weiteten. Im M&auml;rz lagen sie bei 175 Bp. Die Rekordvolumina bei den Emissionen in den USA &ndash; eine Folge der Akquisitions- und Fusionsaktivit&auml;ten und den Bem&uuml;hungen der Unternehmen, der Zinserh&ouml;hung der Fed zuvorzukommen &ndash; waren zweifelsohne f&uuml;r die Ausweitung mitverantwortlich. Investment-Grade-Anleihen haben in ihrer Gesamtheit in der Folge ziemlich entt&auml;uschende Ergebnisse verzeichnet. Die EUR- und USD-M&auml;rkte machten Jahresverluste in H&ouml;he von-0,4% bzw. -0,6%, GBP-IG waren nur wenig besser und erzielten Ertr&auml;ge von +0,6%. Finanzwerte erzielten hier gegen&uuml;ber Unternehmensanleihen ebenso eine Outperformance wie nachrangige Anleihen gegen&uuml;ber vorrangigen Schuldtiteln. Lower Tier 2 IG-Anleihen rentierten z.B. 3,1% im GBP-Markt und 1,6% f&uuml;r EUR-Anleihen. Weiter unten in der Kapitalstruktur rangierten GBP IG-Tier 1 Bankanleihen im Top-Bereich. Sie kamen auf Ertr&auml;ge von 5,2%. Es sollte allerdings angemerkt werden, dass dieser Sektor sehr klein ist und lediglich aus 10 Anleihen besteht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der anhaltende Verfall der &Ouml;lpreise und anderer Rohstoffe war vor allem an den M&auml;rkten f&uuml;r Hochzinsanleihen zu sp&uuml;ren. Den gr&ouml;&szlig;ten Effekt hatte dies auf die USA, da der Index eine relativ hohe Gewichtung von Unternehmensanleihen aus den Bereichen Energie, Metalle und Bergbau aufweist (fast 20% laut den Bank of America Merrill Lynch Indizes zu Anfang 2015). Der USD High Yield Index war in seiner Gesamtheit eine der Anlageklassen mit der schlechtesten Wertentwicklung und verbuchte -4,6%. Der Index litt zweifelsohne unter den Sektoren Stahl, Energie &amp; Metalle sowie Bergbau. Sie hatten alle ein furchtbares Jahr, rentierten -20,7%, -23,6% bzw. -26,2% und hatten die zweifelhafte Ehre im vergangenen Jahr die schlechteste Anlageklasse zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Abschluss ein Wort zu den Staatsanleihen aus Schwellenm&auml;rkten. Wie schon 2014 fanden sie sich auch im letzten Jahr an der Spitze und nahe dem Keller in unserem Ranking.&nbsp; Hier spiegelt sich zum einen das idiosynkratische Risiko der Anlageklasse und zum anderen die Tatsache, dass &bdquo;Schwellenm&auml;rkte&ldquo; nicht, wie es oft der Fall zu sein scheint, als eine Einheit gesehen werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"border: 0px none; font-style: inherit; font-weight: inherit; margin: 0px; padding: 0px; text-decoration: none; text-align: justify;\">Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Blick auf das vergangene Jahr macht deutlich, dass es deutlich schwieriger war, anst&auml;ndige Ertr&auml;ge zu erwirtschaften als noch in 2014. 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