{"id":1859,"date":"2016-01-15T09:00:00","date_gmt":"2016-01-15T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/01\/15\/wachstumsschmerzen\/"},"modified":"2016-01-15T09:00:00","modified_gmt":"2016-01-15T09:00:00","slug":"wachstumsschmerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wachstumsschmerzen\/","title":{"rendered":"\u201eWachstumsschmerzen\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Erwachsenwerden wirft seine ganz eigenen Probleme auf &ndash; und das gilt nicht nur f&uuml;r Menschen, sondern auch f&uuml;r ganze Nationen. Zum Jahresanfang 2016 hat sich dies vor allem in China gezeigt&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Greg Meier US Investment Strategist, Vice President <\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sorglosen Jahre mit zweistelligen Wachstums-raten sind vorbei. 2015 tat sich China schwerer und verzeichnete die schw&auml;chste Expansion seit einem Vierteljahrhundert. Und diese Aussage basiert darauf, dass man den offiziellen Zahlen glaubt, die manchmal an die gro&szlig;sprecherischen &Uuml;bertreibun-gen eines Teenagers erinnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Unklarheit &uuml;ber Chinas tats&auml;chliche Lage und die Sorge um die Konjunktur im Reich der Mitte haben zum j&uuml;ngsten Anstieg der globalen Marktvolatilit&auml;t beigetragen. In der kommenden Woche werden neue staatliche Zahlen zur chinesischen Wirt-schaft ver&ouml;ffentlicht, die uns eventuell aufzeigen werden, ob Chinas Wachstumsschmerzen st&auml;rker geworden sind oder nachgelassen haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus wirtschaftlicher Sicht beginnt die Woche ruhig. Am Montag wird die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) die w&ouml;chentliche Ver-&auml;nderung der im Rahmen ihres Stimulusprogramms angekauf-ten Wertpapierbest&auml;nde bekanntgeben, und au&szlig;erdem stehen Handelsbilanzdaten aus Italien und Daten zur Kapazit&auml;tsauslas-tung der japanischen Industrie im Dezember an. In den USA, wo die M&auml;rkte wegen des Gedenktags f&uuml;r Martin Luther King ge-schlossen sind, ist die Fernseh&uuml;bertragung der Debatte der Pr&auml;-sidentschaftskandidaten der Demokraten am Congressional Black Caucus Institute in South Carolina das wichtigste Ereignis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Dienstag wird es dann interessant. In Asien ver&ouml;ffentlicht die chinesische Regierung ihre BIP-Daten f&uuml;r das vierte Quartal. Voraussichtlich wird die Wachstumsrate bei 6,9% liegen, d.h. genauso hoch wie im dritten Quartal 2015 und nur knapp unter dem offiziellen Zielwert von 7,0%. Diese Zahl ist zwar beeindru-ckend, aber mit Vorsicht zu genie&szlig;en. Dem &bdquo;China GDP Tracker&ldquo; von AllianzGI zufolge bel&auml;uft sich das Wachstum der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt n&auml;mlich eher auf 5% als auf 7%. Die Zahlen zur chinesischen Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsums&auml;tzen, die ebenfalls am Dienstag anste-hen, d&uuml;rften allenfalls auf eine leichte Beschleunigung hindeu-ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa werden wir einen ersten Eindruck davon bekommen, ob sich die j&uuml;ngsten Marktturbulenzen auf die Konjunkturerwar-tungen f&uuml;r Deutschland ausgewirkt haben, die noch im Dezem-ber auf dem h&ouml;chsten Stand seit vier Monaten notierten. Eben-falls am Dienstag werden Inflationsdaten f&uuml;r Gro&szlig;britannien ver&ouml;ffentlicht, die voraussichtlich erneut sehr schwach ausfallen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Mittwoch stehen weitere Inflationsdaten an, die nat&uuml;rlich auch Implikationen f&uuml;r die Geldpolitik haben. In Deutschland d&uuml;rften die Produzentenpreise im Dezember im 29. Monat in Folge gesunken sein. In Amerika haben der starke US-Dollar und sinkende Energiepreise die Gesamtrate der Inflation voraussicht-lich weiter ged&auml;mpft &ndash; und dabei war sie im November mit 0,5% gg. Vj. bereits sehr niedrig. Beobachter der Federal Reserve werden gespannt darauf schauen, ob sich die Kernrate endlich oberhalb des Zielwerts der Fed von 2% eingependelt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Donnerstag tritt der Rat der EZB zusammen und wird dar-&uuml;ber diskutieren, ob die wirtschaftliche Entwicklung den Erwar-tungen entspricht (siehe auch unseren j&uuml;ngsten QE Monitor). Das Ergebnis der vorhergehenden EZB-Sitzung im Dezember entt&auml;uschte die M&auml;rkte. Im Vorfeld hatte EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi eine deutliche Ausweitung des &bdquo;Quantitative Easing&ldquo; (QE) angedeutet. Diese fand aber dann doch nicht statt. Statt das Volumen der monatlichen K&auml;ufe von 60 Mrd. Euro auf 80 Mrd. Euro zu erh&ouml;hen (womit der Konsens gerechnet hatte), verl&auml;ngerte die EZB die QE lediglich um 6 Monate bis M&auml;rz 2017. Dieses Mal hat sich die wirtschaftliche Lage zwar nicht deutlich verbessert, aber die Markterwartungen sind ged&auml;mpfter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Ende der Woche hin werden zahlreiche Einkaufsmanager-indizes f&uuml;r den Euroraum ver&ouml;ffentlicht. Sie d&uuml;rften auf ein moderates, vor allem vom Dienstleistungssektor getragenes Wachstum im Januar hindeuten. Au&szlig;erdem werden die Con-ference Board-Fr&uuml;hindikatoren f&uuml;r die USA bekanntgegeben, die voraussichtlich weiterhin nach oben zeigen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus technischer Sicht erscheinen einige Aktienm&auml;rkte nach dem turbulenten Start ins Jahr 2016 &uuml;berverkauft. Die saisona-len Faktoren wirken st&uuml;tzend (h&auml;ufig notieren die M&auml;rkte in den ersten drei Monaten des Jahres stark) und kurzfristige Erleichte-rungsrallyes sind m&ouml;glich. Dennoch ist Vorsicht angezeigt. Die Volatilit&auml;t d&uuml;rfte hoch bleiben, und angesichts der derzeitigen Positionen besteht das Risiko, dass die Tiefst&auml;nde vom August 2015 erneut getestet werden.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Erwachsenwerden wirft seine ganz eigenen Probleme auf &ndash; und das gilt nicht nur f&uuml;r Menschen, sondern auch f&uuml;r ganze Nationen. 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