{"id":1867,"date":"2016-01-22T09:00:00","date_gmt":"2016-01-22T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/01\/22\/erste-allgemeine-verunsicherung\/"},"modified":"2016-01-22T09:00:00","modified_gmt":"2016-01-22T09:00:00","slug":"erste-allgemeine-verunsicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/erste-allgemeine-verunsicherung\/","title":{"rendered":"\u201eErste Allgemeine Verunsicherung\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die erste allgemeine Verunsicherung, mit der die M&auml;rkte in das neue Jahr durchstarteten, war zweifelsohne China, das als Chiffre f&uuml;r dortige Konjunktursorgen, Verwerfungen am A-Share-Markt und die Abwertung des Renminbi steht&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans-J&ouml;rg Naumer Global Head of Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirkungsketten brachten noch weitere Verunsicherungen mit sich: Die globalen Konjunktursorgen wurden ebenfalls verst&auml;rkt und von den aktuellen Daten kaum ent-kr&auml;ftet, der Roh&ouml;lpreis kam weiter ins Rutschen und zog auch jene Branchen mit sich, die vom &Ouml;lpreis oder von Investitionen rund um das &Ouml;l abh&auml;ngig sind. Die Aktienm&auml;rkte, als Seismograph f&uuml;r die Risikoneigung der Investoren gaben weltweit nach, immer wieder unterbrochen von einigen hoffnungsfroh stimmenden Momenten. Auch in anderen Finanzmarktsegmenten setzt sich die Verunsiche-rung fort. Nicht nur die Anleiherenditen sind in den gro&szlig;en Regio-nen der Welt wieder gesunken, was zu einer Verflachung der Zins-strukturkurven f&uuml;hrte, auch die Swap-Spreads gegen&uuml;ber Staatsan-leihen weiteten sich aus, ebenso die Renditezuschl&auml;ge der Euro-Peripherieanleihen gegen&uuml;ber den Bundesanleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Drei Taktgeber m&uuml;ssen jetzt in den kommenden Wochen genau verfolgt werden:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Geldpolitik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Die Konjunkturdaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Die angelaufene Berichtssaison<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was w&auml;re ein Kapitalmarktausblick ohne Geldpolitik? Wir bleiben dabei: Auch wenn diese durch den ersten Zinsschritt der Fed welt-weit (leicht) divergiert, so bleibt sie in der Summe dennoch expansiv und darauf bedacht, Konjunktur wie M&auml;rkte zu stabilisieren. In die-sem Punkt f&uuml;hlen wir uns von der j&uuml;ngsten Sitzung des EZB-Rats durchaus best&auml;tigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">bei der Fed (Ergebnisse: Mittwoch) und der Bank of Japan (Ergebnisse: Freitag) an. Bei der BoJ ist die Sache einfach: Mit Hochdruck weiter, nur nicht beirren lassen, auch nicht davon, dass Stanley Fischer, immerhin Fed-Vize und Gro&szlig;meister der expansiven Geldpolitik, j&uuml;ngst Zweifel &auml;u&szlig;erte, ob zu viel Zentralbankliquidit&auml;t am Ende nicht zu Verm&ouml;genspreisbla-sen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Umso aufmerksamer d&uuml;rfte die Tagung des Offenmarktausschusses der Fed verfolgt werden, die erste nach dem Zinsschritt. Ob sich Pr&auml;sidentin Janet Yellen zu einer, zumindest in der Wortwahl, ruhigeren Gangart verleiten l&auml;sst?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Konjunkturdaten stehen in der kommenden Woche einige (r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte) erste Sch&auml;tzungen zum Brutto-inlandsprodukt an (u.a. f&uuml;r das Vereinigte K&ouml;nigreich, die USA und einzelne L&auml;nder der Eurozone) und &ndash; viel wichtiger &ndash; nach vorne blickende Fr&uuml;hindikatoren an. Zwischen diesen sollten der ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex (Deutschland; Montag), der GfK-Konsumklimaindikator f&uuml;r Deutschland, die Neu-bauverk&auml;ufe aus den USA (jeweils Mittwoch), der EU-Gesch&auml;ftsklimaindex, die Auftragseing&auml;nge f&uuml;r langlebige Wirtschaftsg&uuml;ter und die Erstantr&auml;ge auf Arbeitslosenhilfe jeweils aus den USA (Donnerstag), sowie am Freitag die japanische Industrieproduktion und aus den USA der Chica-go-Einkaufsmanagerindex und der Index zur Verbraucher-stimmung der Uni Michigan hervorstechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht unerheblich sind auch die vorl&auml;ufigen Verbraucher-preise aus dem Euroraum mit Blick auf den weiteren Kurs der EZB. Diese sollten allerdings noch von den Rohstoffpreisen &uuml;berlagert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Berichtssaison ist noch jung, aber nicht ohne &Uuml;berra-schungen. &Ouml;lpreise um 30$\/bbl deuten auf weitere Ab-w&auml;rtsrisiken bei den Gewinnsch&auml;tzungen f&uuml;r &Ouml;laktien hin, was die extreme Bewertungsdivergenz zwischen Rohstoff- und Konsumsektoren vorerst weiter befeuert (vgl. Grafik der Woche). Dabei zeigt sich die Entwicklung als heterogen. W&auml;hrend in den USA, Deutschland und Japan das negative Momentum bei den Gewinnrevisionen dominiert, hat es sich f&uuml;r britische Aktien stabilisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Summe d&uuml;rften die drei gro&szlig;en Taktgeber in der kommenden Woche kaum f&uuml;r eine nachhaltige Trendum-kehr sorgen und bei dem aktuellen Stimmungsbild ist auch nicht eindeutig, ob taubenhafte Signale der Fed, sofern sie denn kommen, positive (&bdquo;Liquidit&auml;t treibt&ldquo;) oder negativ (&bdquo;Konjunktursorgen&ldquo;) interpretiert w&uuml;rden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gut nur: Das Sentiment der privaten Investoren in den USA liegt, gemessen am Saldo der &bdquo;Bullen&ldquo; und der &bdquo;B&auml;ren&ldquo;, be-reits im Keller. Es hat ein Niveau erreicht, wie Ende 2008 in der Abfolge der Lehman-Pleite nicht mehr.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste allgemeine Verunsicherung, mit der die M&auml;rkte in das neue Jahr durchstarteten, war zweifelsohne China, das als Chiffre f&uuml;r dortige Konjunktursorgen, Verwerfungen am A-Share-Markt und die Abwertung des Renminbi steht&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3642,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-1867","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allianz-g-i-die-woche-voraus"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1867"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1867\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}