{"id":1874,"date":"2016-01-23T06:00:00","date_gmt":"2016-01-23T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/01\/23\/23-01-aktienmaerkte-weiterhin-nervoes\/"},"modified":"2016-01-23T06:00:00","modified_gmt":"2016-01-23T06:00:00","slug":"23-01-aktienmaerkte-weiterhin-nervoes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/23-01-aktienmaerkte-weiterhin-nervoes\/","title":{"rendered":"23.01 Aktienm\u00e4rkte weiterhin nerv\u00f6s"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\">Globale Wachstumsrisiken nehmen zu..<\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld. <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Raiffeisen : Economic Research Wochenausblick<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die globalen Aktienm&auml;rkte hatten auch diese Woche einen schweren Stand, denn neben China sorgt weiterhin auch der &uuml;berraschend deutliche &Ouml;lpreiszerfall f&uuml;r Nervosit&auml;t. Der Preis f&uuml;r ein Fass Brent rutschte erstmals seit 2003 unter die 30USD-Marke. Die zentrale Rolle des grossen Angebots&uuml;berhangs an Erd&ouml;l ist unbestritten. An den Finanzm&auml;rkten r&uuml;ckt aber immer mehr die Frage in den Fokus, inwieweit der niedrige &Ouml;lpreis auch eine schwache Nachfrage reflektiert. Zudem dominiert die Sorge &uuml;ber die negativen Folgen der &Ouml;lpreisbaisse. Denn in den F&ouml;rderl&auml;ndern hat die j&uuml;ngste Preisentwicklung die angespannte Lage nochmals versch&auml;rft, insbesondere in Russland und Brasilien. Beide L&auml;nder befinden sich bereits in einer schweren Rezession und der erneute &Ouml;lpreiszerfall n&auml;hrt Zweifel, ob sich der BIP-R&uuml;ckgang dieses Jahr tats&auml;chlich klar verringern wird, wie bis anhin erwartet wurde. Entsprechend sind der russische Rubel und der brasilianische Real zuletzt wieder unter Verkaufsdruck gekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die anhaltende Schw&auml;che in den Schwellenl&auml;ndern ist der Hauptgrund, wieso der Internationale W&auml;hrungsfond diese Woche seine Wachstumsprognose f&uuml;r die Weltwirtschaft nach unten revidiert hat. Aber auch die gestiegene Unsicherheit &uuml;ber die weitere Konjunkturentwicklung in den Industriel&auml;ndern, insbesondere in den USA, sorgt daf&uuml;r, dass die globalen Aktienm&auml;rkte derzeit keinen Halt finden. Fallende Energiepreise sind f&uuml;r weite Teile der US-Wirtschaft in der Regel positiv. In den letzten Monaten hat die Konsumlaune aber trotz niedrigen Benzinpreisen nicht weiter zugelegt. Stattdessen hat sich die Wachstumsdelle in der Fracking-Industrie versch&auml;rft, was mittlerweile auch andere Branchen trifft, wie z.B. die Stahlindustrie. W&auml;hrenddessen sind aufgrund des anhaltend starken Dollars auch viele andere Industriebereiche weiterhin unter Druck. Die Auftr&auml;ge f&uuml;r langlebige G&uuml;ter d&uuml;rften dies n&auml;chste Woche erneut best&auml;tigen. Mit der anhaltend schwachen Industriedynamik und der lahmenden Weltwirtschaft steigt das Risiko einer Wachstumsverlangsamung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andererseits deuten die aktuellen Indikatoren zur Gesamtwirtschaft keine sehr starke Abschw&auml;chung an, da sich der Dienstleistungssektor weiterhin robust entwickelt. Dasselbe gilt auch f&uuml;r China, wo die grossen Verluste an den Aktienm&auml;rkten in keinem Verh&auml;ltnis zu den gegenw&auml;rtigen Konjunkturdaten stehen. Die chinesische BIP-Dynamik hat sich auch im Schlussquartal 2015 nur moderat abgeschw&auml;cht. Die Konjunkturabk&uuml;hlung d&uuml;rfte sich zwar weiter fortsetzen. Insgesamt bleiben die Aussichten auf eine sanfte Landung der chinesischen Wirtschaft aber dennoch intakt &ndash; dank der immer gr&ouml;sseren Bedeutung des Dienstleistungssektors. Auch die breit angelegten Stimulusmassnahmen federn den Abschwung ab, wie sich zuletzt z.B. bei den Immobilienpreisen zeigte, die wieder steigen und von gelockerten Finanzierungsbedingungen profitieren. Zudem muss die Aktienkorrektur die Konsumlaune nicht zwingend d&auml;mpfen, wie sich n&auml;chste Woche best&auml;tigen sollte. Denn nur ein vergleichsweise kleiner Anteil der Bev&ouml;lkerung h&auml;lt Aktien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im Euroraum sind die aktuellen Konjunkturdaten nicht so schlecht, wie es die Aktienm&auml;rkte diese Woche vermuten liessen. Erste Indikationen f&uuml;r Deutschlands BIP-Wachstum zum Jahresende deuten eine &auml;hnliche Dynamik wie in den Vorquartalen an. Dasselbe gilt f&uuml;r Frankreich, dessen BIPErgebnis bereits n&auml;chste Woche zur Ver&ouml;ffentlichung ansteht. Die Gesch&auml;ftsklimaindizes f&uuml;r Januar sollten ebenfalls unver&auml;ndert widerstandsf&auml;hig bleiben. Die franz&ouml;sischen INSEEDaten fielen diese Woche solide aus. Nichtsdestotrotz haben mit der anhaltenden Schwellenl&auml;nderschw&auml;che und der drohenden Wachstumsverlangsamung in den USA die konjunkturellen Risiken zugenommen. Da zudem aufgrund der &Ouml;lpreisentwicklung auch dieses Jahr nicht mit einer wesentlichen Erholung der Inflation zu rechnen ist, hat Mario Draghi an der j&uuml;ngsten EZB-Ratssitzung eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Gemengelage sinkt die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserh&ouml;hungen durch die US-Notenbank. Die Terminm&auml;rkte preisen nur noch einen Zinsschritt f&uuml;r das laufende Jahr ein, n&auml;mlich f&uuml;r September. Die j&uuml;ngsten Turbulenzen d&uuml;rften n&auml;chste Woche bei der Lagebeurteilung der Fed ins Communiqu&eacute; Eingang finden. Ansonsten d&uuml;rfte die FOMC-Sitzung ereignislos &uuml;ber die B&uuml;hne gehen. An den Aktienm&auml;rkten droht indes erneut eine volatile Woche. Erst wenn sich die von China und vom &Ouml;lpreis ausgel&ouml;ste Nervosit&auml;t legt, d&uuml;rften sich die Aktienm&auml;rkte beruhigen. Dies gilt auch f&uuml;r den Schweizer SMI, der diese Woche erstmals seit dem Frankenschock vor einem Jahr zwischenzeitlich unter die 8000-Punkte-Marke fiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quele: BONDWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Globale Wachstumsrisiken nehmen zu..<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3639,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-1874","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-raiffeisen-kmu-pmi"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}