{"id":1903,"date":"2016-02-19T08:00:00","date_gmt":"2016-02-19T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/02\/19\/nordic-high-yield-lockt-mit-zehnprozentiger-rendite\/"},"modified":"2016-02-19T08:00:00","modified_gmt":"2016-02-19T08:00:00","slug":"nordic-high-yield-lockt-mit-zehnprozentiger-rendite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/nordic-high-yield-lockt-mit-zehnprozentiger-rendite\/","title":{"rendered":"Nordic High Yield lockt mit zehnprozentiger Rendite"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"><span lang=\"en-GB\"><span lang=\"EN-GB\"> Die See am nordischen High-Yield-Markt bleibt durch die tiefen &Ouml;lpreise rau. Bei der Titelauswahl ist viel Fingerspitzengef&uuml;hl und Know-how gefragt. Mittel- bis langfristig treiben steigende &Ouml;lpreise die Kurse wieder an&#8230;..<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Verfall der &Ouml;lpreise hat den Boom an den nordischen High-Yield-M&auml;rkten unterbrochen. Mit zehn Prozent sind die Renditen gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld inzwischen verlockend hoch, allerdings sagen DNB-Experten auf dem Markt Zahlungsausf&auml;lle voraus. Die Fondsmanager des DNB Nordic High Yield waren bisher von Defaults kaum betroffen. Damit das auch so bleibt, haben sie ihr Depot wetterfest gemacht. F&uuml;r Anleger mit einem mittel- bis langfristigen Zeithorizont wurde jetzt ein steuertransparenter Fonds nach Luxemburger Recht auf den Markt gebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das niedrige Niveau bei den &Ouml;lpreisen hat den skandinavischen High-Yield-Bonds aus dem Energiesektor zugesetzt. Wann der Boden erreicht ist, kann auch auf dem Markt f&uuml;r Hochzinsanleihen niemand genau sagen. Doch viele High-Yield-Emittenten und -Bonds aus dem Energiesektor wirken inzwischen g&uuml;nstig. Auch der Gesamtmarkt sieht mit einer Bruttorendite von zehn Prozent attraktiv aus. &bdquo;Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont, die im aktuellen Niedrigzinsumfeld Rendite f&uuml;r ihr Depot suchen, k&ouml;nnen erste Positionen aufbauen&ldquo;, sagt Hagen-Holger Apel, Senior Portfolio Manager bei DNB Asset Management in Luxemburg. Zudem hat sich der Zugang zu diesem Markt zuletzt sowohl f&uuml;r professionelle Investoren als auch f&uuml;r Kleinanleger vereinfacht. Seit dem 11. November 2015 ist der DNB High Yield als Fonds nach Luxemburger Recht SICAV auf dem Markt. Das Produkt mit der ISIN LU1303786500 ist ein steuertransparenter Spiegelfonds des seit 2012 in Norwegen erh&auml;ltlichen DNB Nordic High Yield-Fonds.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nordic High Yield, das ist ein 27 Milliarden Euro Markt, das ist vor allem Norwegen und Schweden. Mehr als die H&auml;lfte der hochrentierenden Anleihen auf dem Markt stammen von Emittenten, die ihre Auftr&auml;ge von der &Ouml;l- und Gasindustrie erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erholung der &Ouml;lpreise prognostiziert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob sich ein Investment in den nordischen High-Yield-Markt rechnet, wird dementsprechend auch von der Entwicklung der &Ouml;lpreise ma&szlig;geblich bestimmt. Der &Ouml;lpreis ist bereits auf ein Niveau gefallen, das viele &Ouml;lkonzerne zu massiven K&uuml;rzungen ihrer Investitionen gezwungen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">DNB-Experten glauben nicht, dass das Risiko eines weiteren &Ouml;lpreisverfalls vom derzeitigen Niveau gro&szlig; ist. &bdquo;Die Wohlf&uuml;hlzone der Industrie liegt bei &Ouml;lpreisen zwischen 65 und 80 Dollar&ldquo;, sagt Hagen-Holger Apel. Noch ist die weit entfernt. Derzeit wechselt das Fass &Ouml;l f&uuml;r weniger als 30 Dollar den Besitzer, das tiefste Niveau seit 2004. Doch mittelfristig ist eine Erholung in Sicht. Die &Ouml;konomen von DNB Markets prognostizieren f&uuml;r die n&auml;chsten ein bis zwei Jahre ein &Ouml;lpreisniveau von 70 bis 80 Dollar. Ob die Experten Recht behalten, entscheidet Saudi Arabien. Genauer gesagt, die Menge an Erd&ouml;l, die der weltgr&ouml;&szlig;te Produzent aus dem Boden pumpt. Seit dem Vorjahr halten die Saudis die F&ouml;rdermengen k&uuml;nstlich hoch und dr&uuml;cken dadurch ganz gezielt die Kurse. Mit den Dumpingpreisen versuchen die Saudis vor allem die hoch verschuldeten US-Schiefer&ouml;lproduzenten wieder aus dem Markt zu dr&auml;ngen. Die Schiefer&ouml;lproduzenten arbeiten im Schnitt mit deutlich h&ouml;heren F&ouml;rderkosten als Saudi Arabien. Durch den Fracking-Boom stiegen die USA 2014 zum gr&ouml;&szlig;ten Energieproduzenten der Welt auf. Doch auf Dauer k&ouml;nnen auch die reichen Saudis mit solchen Kampfpreisen nicht leben. Weil sich viele Projekte bei dem derzeitigen &Ouml;lpreisniveau nicht mehr rechnen, kommen langfristig sinkende F&ouml;rdermengen in den meisten Produktionsl&auml;ndern als Kurstreiber noch dazu. &rdquo;Ein niedrigerer &Ouml;lpreis f&uuml;hrte zu sinkenden Investitionen in die Exploration und den Produktionssektor&rdquo;, sagt Svein Aage Aanes, Fondsmanager des DNB High Yield und Head of Fixed Income bei DNB. &bdquo;Das wird in den kommenden Jahren in der &Ouml;lproduktion zu einer schnellen Reduzierung der F&ouml;rdermengen f&uuml;hren. Die Frage ist nicht ob sich der &Ouml;lpreis in norwegischen Kronen gerechnet erholt, sondern nur wann.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Angebot an skandinavischen Unternehmensanleihen hat sich in den letzten Jahren deutlich verbreitert. Von 2001 bis 2014 lieferte der skandinavische High-Yield-Markt eine Wachstumsstory. Allein in Norwegen schoss das Volumen der j&auml;hrlich emittierten High-Yield-Anleihen von 45 auf fast 110 Milliarden NOK in die H&ouml;he. In Norwegen hat bereits jedes zweite Industrieunternehmen mit Hilfe von Unternehmensanleihen Fremdkapital aufgenommen. Dadurch ist es mittlerweile&nbsp; m&ouml;glich, ein breit diversifiziertes Portfolio an High-Yield-Anleihen in verschiedenen Sektoren aufzubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H&ouml;heres Risiko f&uuml;r Defaults<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die auf die Finanzkrise folgende versch&auml;rfte Regulierung in der Finanzindustrie ist vielleicht der wichtigste Grund f&uuml;r die Zuw&auml;chse von neuen High-Yield-Emissionen. Auf Grund der strikteren Eigenkapital-Anforderungen hielten sich Banken mit der Kreditvergabe besonders im High-Yield-Bereich zur&uuml;ck. In der Folge emittierten viele Unternehmen eigene Anleihen und deckten so ihren Bedarf an Fremdkapital. Der &Ouml;lpreisschock hat dieser Wachstumsstory im Energiesektor eine Auszeit verpasst. In Norwegen ist das Volumen an High-Yield-Emissionen in diesem Jahr nur halb so gro&szlig; wie 2014. Das liegt schlichtweg daran, dass es weniger zu finanzieren gibt. Aufgrund des niedrigen &Ouml;lpreisniveaus haben einige &Ouml;lproduzenten wie Statoil die Ausgaben gek&uuml;rzt und halten sich bei der Erschlie&szlig;ung von neuen &Ouml;lfeldern zur&uuml;ck. F&uuml;r die Dienstleister bedeutet das weniger Auftr&auml;ge und damit geringere Cash-Flows. Weil weniger Geld in die Kassen flie&szlig;t, ist das Risiko von Zahlungsausf&auml;llen, den gef&uuml;rchteten Defaults, gestiegen. &bdquo;Wir werden Restrukturierungen sehen und es wird auch Ausf&auml;lle geben&ldquo;, sagt Hagen-Holger Apel. Allerdings haben sich die Spreads von Bonds im &Ouml;lservice-Sektor erheblich ausgeweitet, was das erh&ouml;hte Ausfallrisiko der Branche bereits wieder kompensiert.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gut diversifizierte Portfolios reduzieren das Ausfall-Risiko<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Umso herausfordernder das Umfeld, umso mehr Erfahrung ist gefragt. Der DNB High-Yield-Fonds wurde in Norwegen 2012 zugelassen. In Norwegen managen Svein Aage Aanes, Head of Fixed Income, und Fondsmanager Anders Buvik den Fonds. Sie waren bisher von Zahlungsausf&auml;llen wenig betroffen. Um die Wahrscheinlichkeit zu erh&ouml;hen, dass das auch so bleibt, haben sie ein stark diversifiziertes Portfolio aufgebaut. Das Portfolio umfasst derzeit Anleihen von 82 verschiedenen Emittenten. Zudem liegt der Anteil des Energiesektors bei weniger als 30 Prozent. Der Fokus liegt auf soliden Unternehmen mit stabilen Cashflows und starken Bilanzen. Unternehmen, die ihre Liquidit&auml;t effizient einsetzen und ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. &Uuml;ber 90 Prozent des Portfolios ist in Papieren mit einem BB\/B-Rating angelegt. Kommt es auf dem Nordic High-Yield-Markt zu Ausf&auml;llen, betreffen diese zum gr&ouml;&szlig;ten Teil das Segment CCC+ und darunter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch selbst wenn es zu einem Default kommen sollte, h&auml;lt sich der Einfluss auf den Fonds in Grenzen. Da das Portfolio ca. 120 verschiedene Wertpapiere umfasst, liegt der Anteil einer Position nur in wenigen F&auml;llen &uuml;ber zwei Prozent. Einer dieser F&auml;lle ist die Hochzinsanleihe von Petroleum Geo-Services, kurz PGS. An dem technologisch f&uuml;hrenden Dienstleister im 3D-Seismic Segment gef&auml;llt den Fondsmanagern die im Vergleich zur Konkurrenz starke Bilanz. Der Liquidit&auml;tspuffer f&uuml;r die kommenden 12 Monate ist &uuml;berdurchschnittlich gro&szlig;, das Risiko-Ertrags-Profil attraktiv. Abseits der &Ouml;lbranche bewegt sich AINMT Scandinavia Holdings. Das Unternehmen profitiert von Beihilfen der Wettbewerbsh&uuml;ter. Hintergrund ist die &Uuml;bernahme von Tele2 Norway durch Telia Sonera. Die Gesch&auml;fte des norwegischen Mobilfunkanbieters sind durch hohe Eintrittsbarrieren gut gesch&uuml;tzt, das Investitionsprogramm ist flexibel, Ausgaben k&ouml;nnen bei Bedarf verschoben werden und ein finanzstarker Eigent&uuml;mer springt im Notfall ein und garantiert die R&uuml;ckzahlung.Von Investitionen in einzelne Papiere ist abzuraten. Das Chancen-Risiko-Verh&auml;ltnis ist im breit diversifizierten Fonds deutlich attraktiver. Weil starke Schwankungen nicht ausgeschlossen sind, ist Geduld und ein mittel- bis langfristiger Anlagehorizont gefragt.&nbsp;<\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: BONDWorld.ch<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die See am nordischen High-Yield-Markt bleibt durch die tiefen &Ouml;lpreise rau. Bei der Titelauswahl ist viel Fingerspitzengef&uuml;hl und Know-how gefragt. 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