{"id":19060,"date":"2023-09-08T08:59:03","date_gmt":"2023-09-08T06:59:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.advisorworld.ch\/?p=19060"},"modified":"2023-09-08T08:59:03","modified_gmt":"2023-09-08T06:59:03","slug":"pensexpert-studie-vorsorgedialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/pensexpert-studie-vorsorgedialog\/","title":{"rendered":"PensExpert : Studie \u00abVorsorgeDIALOG\u00bb"},"content":{"rendered":"<h5>PensExpert : Studie \u00abVorsorgeDIALOG\u00bb \u2013 Schweizer Bev\u00f6lkerung will mehr Wahlfreiheit in der 2. S\u00e4ule<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><b>Rafael L\u00f6tscher<\/b><b>, CEO, PensExpert<\/b><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schweizerinnen und Schweizer w\u00fcnschen sich ein flexibleres Vorsorgesystem mit mehr Freiraum f\u00fcr individuelle (Anlage-)Entscheidungen in der 2. S\u00e4ule. Am daf\u00fcr n\u00f6tigen Vorsorge- und Finanzwissen mangelt es aber. Selbst die bekannten Wissensl\u00fccken werden aus Bequemlichkeit nicht geschlossen. Das zeigt eine repr\u00e4sentative Studie der Hochschule Luzern, welche PensExpert als Hauptwirtschaftspartner unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Schweizer Vorsorgesystem steht seit Jahren unter Druck und Leistungsk\u00fcrzungen d\u00fcrften mittelfristig kaum vermeidbar sein. Selber vorzusorgen und zu erkennen, ob die Rente zum Leben reicht, ist daher f\u00fcr alle Versicherten eine Notwendigkeit. Ohne das n\u00f6tige Vorsorgewissen ist das aber kaum m\u00f6glich. Und tats\u00e4chlich ist das Wissen der Bev\u00f6lkerung gerade bei der Altersvorsorge bescheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erschwerend hinzukommt, dass sich viele der Befragten ihrer eigenen Wissensl\u00fccken nicht bewusst sind. Und auch an Vertrauen in das aktuelle Vorsorgesystem mangelt es: Knapp zwei Drittel der Befragten glauben nicht, dass sie gen\u00fcgend Geld aus der AHV und der 2. S\u00e4ule erhalten werden, um im Alter den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Als Faustregel gilt, dass 60% des Erwerbseinkommens zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards im Ruhestand ausreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wahlfreiheit der Anlagestrategie f\u00fcr alle<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr Wille zu Eigenverantwortung ist bei den Befragten bei den Wahlm\u00f6glichkeiten in der 2. S\u00e4ule erkennbar: 56% stehen der Idee, die Anlagestrategie selbst bestimmen zu k\u00f6nnen, positiv gegen\u00fcber. Die \u00fcberwiegende Mehrheit m\u00f6chte diese Wahlfreiheit f\u00fcr das gesamte Vorsorgeverm\u00f6gen \u2013 und nicht nur f\u00fcr Lohnbestandteile \u00fcber einer bestimmten Einkommensschwelle, wie das aktuell bei sogenannten 1e-Pl\u00e4nen m\u00f6glich ist. Zudem w\u00fcnschen sich die Befragten eine entsprechende Beratung und\/oder eine vordefinierte Auswahl an m\u00f6glichen Anlagestrategien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00abEs ist erfreulich, dass die Mehrheit bereit ist, mehr Verantwortung f\u00fcr die Gelder in der 2. S\u00e4ule zu \u00fcbernehmen. F\u00fcr einen Grossteil der Bev\u00f6lkerung machen diese den gr\u00f6ssten Teil des Verm\u00f6gens aus\u00bb, kommentiert Rafael L\u00f6tscher, CEO von PensExpert, und f\u00e4hrt fort: \u00abVoraussetzung f\u00fcr eine freie Strategiewahl w\u00e4re aber, dass alle Versicherten von ihren Pensionskassen mit den notwendigen edukativen Informationen versorgt werden.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Familieninterne Umverteilung bevorzugt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein \u00e4hnliches Bild zeigt sich bei der Frage nach einer Besserstellung von kinderbetreuenden Personen, die nur tiefprozentig arbeiten oder keiner bezahlten Arbeit nachgehen. Aktuell werden diese Personen in der Altersvorsorge benachteiligt: Wegen ihres tiefen Einkommens k\u00f6nnen sie weniger in die 2. S\u00e4ule einzahlen oder werden sogar ganz ausgeschlossen, falls der Lohn unter der Eintrittsschwelle liegt. Das schm\u00e4lert die Rente im Alter erheblich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem wird auch von den Befragten erkannt. 56% bevorzugen eine Besserstellung im Rahmen der Familie, bei der die Eltern entscheiden k\u00f6nnen, wie hoch der familieninterne Ausgleich sein soll, um die Erziehungsarbeit der Kinder zu entsch\u00e4digen. Auf weniger Anklang stiessen die Vorschl\u00e4ge, kinderbetreuende Personen auf Kosten aller Versicherten in der 2. S\u00e4ule oder auf Kosten aller Steuerzahlenden besserzustellen. \u00abDass im Fall der Entsch\u00e4digung der Erziehungsarbeit nicht vom Staat ein Zustupf erwartet, sondern eine familieninterne Umverteilung bevorzugt wird, erstaunt mich. Das zeigt, dass die Bev\u00f6lkerung sehr wohl in der Lage ist, Vorsorgefragen differenziert zu betrachten\u00bb, freut sich L\u00f6tscher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: AdvisorWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PensExpert : Studie \u00abVorsorgeDIALOG\u00bb \u2013 Schweizer Bev\u00f6lkerung will mehr Wahlfreiheit in der 2. 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