{"id":1911,"date":"2016-02-26T09:00:00","date_gmt":"2016-02-26T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/bondworld.ch\/home\/sites\/20b\/7\/760c69a11c\/public_html\/investmentworld.ch\/index.php\/2016\/02\/26\/abwarten-scheint-das-gebot-der-stunde-zu-sein-zurecht\/"},"modified":"2016-02-26T09:00:00","modified_gmt":"2016-02-26T09:00:00","slug":"abwarten-scheint-das-gebot-der-stunde-zu-sein-zurecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.investmentworld.eu\/ch\/abwarten-scheint-das-gebot-der-stunde-zu-sein-zurecht\/","title":{"rendered":"\u201eAbwarten scheint das Gebot der Stunde zu sein &#8211; zurecht?\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Blick auf die gehandelten Volumina an den M&auml;rkten verr&auml;t, Anleger agieren nach wie vor eher vorsichtig. Abwarten scheint das Gebot der Stunde zu sein &ndash; zurecht?&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Stefan Scheurer Vice President, Global Capital Markets &amp; Thematic Research<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es scheint so, denn zur Wochenmitte drehte sich die Stimmung an den Kapitalm&auml;rkten. Einmal mehr lag es am schwachen &Ouml;lpreis, der nur noch bei knapp 30 USD pro Barrel notiert. Kommentare u.a. des saudi-schen &Ouml;l-Minister, dass es keine Produktionsk&uuml;rzungen geben werde, haben das Sentiment negativ beeinflusst. Schwache Konjunkturdaten auf beiden Seiten des Atlantiks dr&uuml;ckten ebenfalls die Stimmung. W&auml;h-rend nach den entt&auml;uschenden vorl&auml;ufigen Einkaufsmanagerindizes auch der Erwartungsindikator des ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex zur Schw&auml;che neigte &ndash; die f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Konjunkturentwicklung wichtigere Erwar-tungskomponente f&auml;llt damit auf den tiefsten Stand seit Dezember 2012 &ndash; fiel das US-Konsumentenvertrauen auf geringsten Stand seit sieben Monaten. Wenngleich man die schwachen Konjunkturdaten mit Vor-sicht genie&szlig;en sollte &ndash; die Indikatoren scheinen stark von den Entwick-lungen an den Kapitalm&auml;rkten gepr&auml;gt worden zu sein und waren im Vorfeld bereits zu optimistisch &ndash; d&uuml;rfte es allerdings insbesondere auf die Europ&auml;ische Zentralbank zunehmend Druck aufbauen, am 10.M&auml;rz weiter an der Zinsschraube zu drehen bzw. ihr Ankaufprogramm weiter auszudehnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geld- wie geopolitisch stehen uns demnach spannende Wochen bevor:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Nachdem David Cameron auf dem EU-Gipfel einen Kompro-miss erreicht hat, wird er am 23. Juni ein Referendum zum Verbleib von Gro&szlig;britannien in der Europ&auml;ischen Union ab-halten. Viele Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf Rennen vo-raus, wir gehen allerdings von keinem &bdquo;Brexit&ldquo; aus. Dennoch: Das britische Pfund fiel auf ein 7-Jahrestief gegen den US-Dollar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Bei den Vorwahlen in South Carolina konnten Donald Trump und Hillary Clinton ihre Spitzenposition f&uuml;r die US-Pr&auml;sident-schaftskandidatur best&auml;tigen. Mit Spannung d&uuml;rfte demnach der &bdquo;Super Tuesday&ldquo; am 1. M&auml;rz verfolgt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. In China beginnt die vierte Tagung des 12. Nationalen Volks-kongresses am 5. M&auml;rz. Laut der vorgeschlagenen Tagesord-nung soll u.a. der 13. F&uuml;nfjahresplan zur Volkswirtschaft und sozialen Entwicklung &uuml;berpr&uuml;ft und genehmigt werden. Nach 6,9% Wirtschaftswachstum 2015 wird die Regierung voraussichtlich rund 6,5% als Ziel f&uuml;r dieses Jahr vorgeben, wenngleich unser &bdquo;GDP Tracker&ldquo; eher Wachstumsraten von aktuell ca. 5% zeigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Das G-20 Treffen der Finanzminister bzw. Notenbanker in Shanghai Ende der neuen Woche l&auml;sst erwarten, dass auch &uuml;ber den Renminbi gesprochen wird (siehe auch unsere Gra-fik der Woche). Wir stellen uns auf eine Stellungnahme ein, die die verschiedenen Schritte zur globalen Wachstumsun-terst&uuml;tzung hervorhebt bzw. die Bereitschaft der G-20 signa-lisiert mehr tun zu wollen, sollten m&ouml;gliche &Uuml;bertragungsef-fekte grenz&uuml;berschreitend auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Blick auf die kommende Woche d&uuml;rften in den USA die anstehen-den Fr&uuml;hindikatoren, wie u.a. der Chicagoer Einkaufsmanagerindex (Mo), der auch als Indikator f&uuml;r den gesamtnationalen ISM-Einkaufsmanagerindex (Di) gesehen wird, Zweifel an dem im Dez. 2015 eingeleiteten Zinserh&ouml;hungszyklus der US-Notenbank (Fed) n&auml;hren. Denn beide Fr&uuml;hindikatoren deuten auf eine nachlassende Wachs-tumsdynamik der US-Wirtschaft hin. In diesem Kontext d&uuml;rften neben dem Konjunkturbericht (&bdquo;Beige Book&ldquo;) der Fed (Mi) auch die US-Arbeitsmarktdaten (Mi-Fr) mit Spannung verfolgt werden, die zusam-mengenommen weitere Hinweise f&uuml;r die anstehende Sitzung des Offenmarktausschusses (15\/16.M&auml;rz) und der damit verbundenen US-Zinsentscheidung geben k&ouml;nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W&auml;hrend im Euroraum Arbeitsmarktdaten (Di), Einzelhandelsums&auml;tze (Do) und diverse Einkaufsmanagerindizes der einzelnen L&auml;nder Beach-tung finden d&uuml;rften, richtet sich der Blick in Asien prim&auml;r auf Japan und China. W&auml;hrend die Woche in Japan mit den vorl&auml;ufigen Zahlen zur Industrieproduktion (Mo) beginnt, sich mit den Q4-Unternehmensgewinnen fortsetzt (Di) und mit dem Einkaufsmana-gerindex abschlie&szlig;t (Do), d&uuml;rfte der Fokus in China vor allem auf dem offiziellen bzw. privatwirtschaftlichen Einkaufsmanagerindex liegen (Di, Do). Nach dem zuletzt starken Anstieg des Kreditwachstums, k&ouml;nnte es zu einer leichten Verbesserung kommen, wenngleich im Trend von einer anhaltend schw&auml;cheren Konjunkturentwicklung ausgegangen werden sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Summe ein Marktumfeld, welches in den kommenden Wochen weniger von Fundamentaldaten beeinflusst werden d&uuml;rfte, als vielmehr von der Geld- und Geopolitik. Positionierungen der Marktteilnehmer deuten auf zunehmende Skepsis hin, so liegen Put-Optionen eine Stan-dardabweichung &uuml;ber dem langfristigen Durchschnitt. Hinzu kommen viele technische Indikatoren, wie u.a. die Relative-St&auml;rke-Indizes, aber auch Stimmungsindikatoren (z.B. Anteil der Bullen und B&auml;ren im Markt), die auf ein eher abwartendes Niveau eingeschwenkt sind.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Blick auf die gehandelten Volumina an den M&auml;rkten verr&auml;t, Anleger agieren nach wie vor eher vorsichtig. 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